Ergebnis 1 bis 10 von 10
  1. #1

    Registriert seit
    12.2010
    Ort
    Mainz
    Beruf
    Schreiner
    Beiträge
    4

    Wasserführender Pelletofen

    Hallo,
    ich würde mein Nebengebäude (ca. 40qm) gerne mit einem wasserführenden Pelletofen heizen. Der Ofen sollte im Erdgeschoss im der Waschküche stehen und vor allem die ca. 30 qm im 1.OG mit Wärme versorgen. Dort sind - von einer alten Ölheizung - noch die Heizkörper vorhanden, die auch weiterhin verwendet werden sollen. Am günstigsten wäre demnach ein Ofen, der die meiste Energie in die Heizkörper. Die Waschküche, in der der Ofen stehen soll kann mit der Strahlungswämre ausreichend geheizt werden.
    Welche Erfahungen gibt es hierzu bzg. der zu erwartenden Kosten. Habe gehört, dass es auch eine Förderung gibt.
    Vielen Dank schon mal.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Wasserführender Pelletofen

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2
    Avatar von Der Bauberater
    Registriert seit
    08.2006
    Ort
    Daheim
    Beruf
    Architekt
    Benutzertitelzusatz
    Von Werbefenstern distanziere ich mich
    Beiträge
    1,799
    Zitat Zitat von pelletofen Beitrag anzeigen
    Habe gehört, dass es auch eine Förderung gibt.
    Nicht für Nebengebäude.
    Was für eine Nutzung soll im OG untergebracht werden?
    Der Installationsaufwand für "Wasserführend" ist bei gelegentlicher Nutzung zu hoch!
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Zitat Zitat von Der Bauberater Beitrag anzeigen
    Der Installationsaufwand für "Wasserführend" ist bei gelegentlicher Nutzung zu hoch!
    So isses.

    Rechnet man den Material- und Installationsaufwand, dann kann man die paar m2 für die nächsten Hundert Jahre elektrisch (E-Direktheizung) heizen.

    Handelt es sich bei der zu beheizenden Fläche um einen einzelnen Raum? Oder mehrere? Welche Raumtemperaturen sollen dort erreicht werden?
    Wie ist der Dämmstandard des Nebengebäudes?
    Ist eine "automatische" Beheizung erforderlich?

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4
    Themenstarter

    Registriert seit
    12.2010
    Ort
    Mainz
    Beruf
    Schreiner
    Beiträge
    4
    Hallo,
    das Nebengebäude ist als Wohnraum ausgegeben und soll auch tatsächlich so genutzt werden. Ein Raum davon ist unser Büro. Aber es stimmt schon, wir werden uns nicht ständig dort aufhalten - ich schätze mal im Schnitt so zwei bis drei Stunden am Tag.
    Das Problem dabei ist, dass die Zimmer im Moment ziemlich auskühlen (so ca. 5 - 6 Grad) entsprechend lang dauert es, bis ich es warm bekomme. Zurzeit habe ich in dem einen Zimmer einen Holzofen. Leider wird dadurch nur der Raum warm, in dem der Ofen steht.
    Das Angebot eines Heizungsbauers beläuft sich für eine Gasheizung auf ca. 8.000 Euro - das ist natürlich ne Stange Geld.
    Das mit der Dirketheizung hatte ich auch schon mal überlegt - schrecke aber wegen der hohen Strompreise noch etwas zurück. Vor allem, da sie ja schon ständig laufen muss, um die Räume nicht zu sehr auskühlen zu lassen.

    Über viele Tipps, was man sonst noch so machen könnte freue ich mich.

    P.S. Dämmzustand ist nich besonder gut. Lediglich Isofenster sind drin. Zum DAch hin gibts keine Isolierung
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5
    Avatar von Der Bauberater
    Registriert seit
    08.2006
    Ort
    Daheim
    Beruf
    Architekt
    Benutzertitelzusatz
    Von Werbefenstern distanziere ich mich
    Beiträge
    1,799
    Zitat Zitat von pelletofen Beitrag anzeigen
    Dämmzustand ist nich besonder gut. Lediglich Isofenster sind drin. Zum DAch hin gibts keine Isolierung
    Dann würde ich mir erst mal einen Plan machen lassen, wie ich die Hülle gedämmt bekomme und dann erst mit was ich wo heize.
    Mit einem Peletofen einschl. erforderlicher thermischer Sicherung etc. liegst du deutlich uber den 8000 eus.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. #6

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Zitat Zitat von pelletofen Beitrag anzeigen
    Das mit der Dirketheizung hatte ich auch schon mal überlegt - schrecke aber wegen der hohen Strompreise noch etwas zurück. Vor allem, da sie ja schon ständig laufen muss, um die Räume nicht zu sehr auskühlen zu lassen.
    Dann warte mal ab, bis man Dir die Installationspreise für so einen wasserführenden Pelletofen mit allem drum und dran angeboten hat.

    Das mit dem Auskühlen ist klar, wenn die Räume ungedämmt sind. Da hilft nur Leistung, oder noch besser, zuerst mal richtig dämmen.

    Einfachste Variante, ein kleiner Speicher mit Heizstab, Thermostat und Pumpe dran, fertig. Nicht gerade energiesparend, dafür aber billig. Es wäre aber vorab zu prüfen, ob der E-Anschluß so einen Verbraucher überhaupt versorgen kann und welches Temperaturnivau die Heizkörper benötigen, damit sie die Räume überhaupt auf Temperatur bringen.

    Wird später gedämmt, dann kann man den E-Stab deaktivieren.

    Dir muss aber klar sein, dass Du die geringeren Investitionskosten mit deutlich höheren Verbrauchskosten bezahlst.

    Eine Gastherme (gibt es überhaupt einen Gasanschluß oder wird ein Tank notwendig?) erfordert als Brennwerter ein LAS, das gibt der alte Schornstein sicherlich nicht her.

    Ein Pelletofen, oder ein wasserführender Holzofen, wird auch nicht günstiger, denn neben der Kiste an sich, braucht es ja noch einiges an Peripherie.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  8. #7
    Themenstarter

    Registriert seit
    12.2010
    Ort
    Mainz
    Beruf
    Schreiner
    Beiträge
    4
    ... und wie seht Ihr die Möglichkeit eine Infrarot-Heizung (Kosten ca. 400.-) einzubauen bzw. aufzängen? Gibt es damit Erfahrungen? Immerhin würde ich ehreblich an Investitionskosten (ca. 7000 Euro) sparen. Ich bin mir natrülich darüber im Klaren, dass das Heizen mit Strom nicht das Gelbe vom Ei ist. Aber zusammen mit einer guten Isolierung und dem bereits bestehenden Holzofen...?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  9. #8

    Registriert seit
    03.2004
    Ort
    Franken
    Beruf
    Kabelaffe
    Benutzertitelzusatz
    Werbung hier erfolgt gegen meinen Willen!
    Beiträge
    23,214
    Eine derartige reine Strahlungsheizung ergibt in einem schlecht gedämmten Gebäude aber ein übles "Burgherrengefühl" (also vorne geröstet und hinten gefrostet)...
    Dann lieber Heizlüfter oder elektrische Ölradiatoren.

    Wie wird denn das Haupthaus beheizt und wie weit ist es entfernt?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  10. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  11. #9

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Zitat Zitat von pelletofen Beitrag anzeigen
    ... und wie seht Ihr die Möglichkeit eine Infrarot-Heizung (Kosten ca. 400.-) einzubauen bzw. aufzängen?
    Die 400,- € werden nicht ausreichen wenn mehrere Räume mit eher schlechtem Dämmstandard beheizt werden sollen. Bitte nicht auf irgendwelche Werbesprüche der Verkäufer reinfallen, so nach dem Motto " mit unserem Panel beheizen sie problemlos xx m2".

    Wie Julius schon geschrieben hat, der Wohlfühlfaktor ist eher mäßig, zumindest während der Aufheizphase, bis dann alle Bauteile auf Temperatur sind und auch die Raumtemperatur Wohfühlniveau erreicht hat.

    Letztendlich benötigt der Raum bzw. der Bewohner eine Temperatur x, und die muss irgendwie erreicht werden. Aufgrund der Verluste über die Wände etc. braucht´s dafür eine Energiemenge y kWh. Das ist simple Physik und lässt sich nicht überlisten.

    Haben die Räume eine Heizlast von sagen wir mal 4kW, dann muss diese Heizleistung auch installliert werden. Soll dann aufgrund der Nutzung auch noch zetiweise abgesenkt werden, dann muss eine entsprechend höhere Leistung installiert werden, je nachdem wie schnell die Räume aufgeheizt werden sollen.

    Die IR-Paneele haben nur den Vorteil, dass keine Verteilverluste auftreten, wie sie beispielsweise bei der von mir genannten Speicherlösung der Fall wären.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  12. #10
    Themenstarter

    Registriert seit
    12.2010
    Ort
    Mainz
    Beruf
    Schreiner
    Beiträge
    4
    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Die 400,- € werden nicht ausreichen wenn mehrere Räume mit eher schlechtem Dämmstandard beheizt werden sollen.
    Stimmt, ich hab noch mal recherchiert, es werden wohl eher so 1000.- zusammenkommen (aber immer noch ein erheblicher Preisvorteil).

    Wegen der Heizleistung (Zitat "Burgherrengefühl") mach ich mr nicht ganz so große Sorgen, wenn man dem Bericht der TU Kaiserslautern glauben darf http://www.fenixgroup.cz/pages/files...bericht_de.pdf

    Zur Heizung im Haupthaus:

    Tja, das hat eine Gasheizung. Habe auch schon nach Möglichkeiten gesucht, diese mit dem Nebenhaus zu verbinden. Allerdings kommt mein Heizungsbauer da auf ca. 6500 Euro, voraussgesetzt ich grabe den 1-Meter tiefen Schacht, in dem die Heizungsrohre verlegt werden müssen selbst - aber 1. so was hab ich noch nie gemacht und 2. was, wenn ich dabei auf unerwartete Schwierigkeiten wie Starkstromkabel, Kanalisation o.ä stoße und 3. werde ich wohl mind. 2 Wochen dafür brauchen (in dieser Zeit gehe ich lieber arbeiten, verdiene mein GEld mit Dingen, die ich kann und lass einen FAchmann dran)
    Ergo: insgesamt werde ich wohl auch wieder auf 8.000 (+) Euro kommen.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen