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Hebeschiebetüre unten abdichten (verschiedene Varianten)

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  1. #1

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    Hebeschiebetüre unten abdichten (verschiedene Varianten)

    Hallo,

    wir haben unsere Fenster im Neubau bekommen.
    Darunter ist auch eine Hebeschiebetür.
    Die Hebeschiebetür wurde auf 14cm Styrodur montiert.
    in gewissen Abständen wurde das Styrodur ausgepart und Holzkeile untergelgt.
    Somit steht die Hebeschiebetür bei einer Länge von 3,76m auf insgesamt 5 Holzstücken.
    Nun möchte der Fensterbauer die Hebeschiebetür von aussen richtig abdichten.

    Unser Architekt riet zu einer Abdichtung wie unser Keller abgedichtet ist.
    Mit einer Bitumenbahn Ceresit BT21.

    Unser Fensterbauer wollte "nur" eine weiße Fensterfolie anbringen, wie sie auch bei allen anderen Fenster aussen angebracht ist und da drauf ebenfalls eine Bitumenbahn (Frauenname von Knauf oder Hasit??). Ist mir entfallen.

    Habe auch unsere Baufirma gefragt. Er meinte.
    weisse Fensterfolie + Bitumenvoranstrich+ceresit bt21

    Welche Methode sollte gewählt werden.
    Am Ende wird der Fensterbauer/Schreiner die Abdichtung ausführen, aber mit unserer gewählten Variante.

    Oder gibt es noch andere Abdichtmöglichkeiten?



    Habe auch schon im Forum gelesen, allerdings finde ich nichts vergleichbares mit einem solchen Styroduraufbau.

    vielen Dank
    Stix
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  2. Hebeschiebetüre unten abdichten (verschiedene Varianten)

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  3. #2

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    hallo
    wenn das eine hebeschiebetür ist dann willste doch auch rausgehen und wie schließt dann der aussenbelag da dran an. läufst du dann auf der folie rum oder wie oder was? wie ist der bereich decke, unter dem styro, gegen aufstauendes wasser abgedichtet?
    usw.
    der archi soll mal fertig planen und denken.

    gruss aus de pfalz
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  4. #3
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    vielleich ist meine Skizze nicht ganz so detailliert.

    Über die obersten Styrodurschicht geht noch ein "Trittblech" von der Hebeschiebetür. Dann folgt der Terassenbelag. Als Terassenbelag haben wir uns einen Kunststoffbelag (ca 60%holz, 40%Kunstsoff) ausgesucht.

    Mein Dachdecker hat mir einen Link gesendet.
    Ich stell ihn mal hier rein, wenn es gestattet ist, wenn nicht bitte löschen.

    http://www.vdd-technische-regeln.de/...e-12.28303.htm

    Nr2 und Nr3 in diesem Bild habe ich als "Trittblech" und als Abdichtung beschrieben.

    Ach ja:
    Hab direkt die Variante vom Dachdecker vergessen.
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  5. #4

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    hallo
    passt fast aber noch nicht so 100%-ig.
    glaub auch nicht , daß der fensterbauer das mitmacht.
    das türblech von aussen nach innen wird wohl oder übel so´n bisschen feucht werden.

    gruss aus de pfalz
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  6. #5
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    Das Türblech verschwindet unter der Hebeschiebetür. Dieses Türblech geht nicht nach innen.
    Habe gerade eben nochmals mit unserem Fensterlieferanten telefoniert.
    Sie verwenden für die Abdichtung eine PCI-Folie. Da drauf kommt noch eine Schlemme aus Bitumen und dadrauf eine Schutzschicht so ähnlich wie Dachpappe und da drüber das Trittblech.

    Grüße
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Stix Beitrag anzeigen
    Am Ende wird der Fensterbauer/Schreiner die Abdichtung ausführen, aber mit unserer gewählten Variante.
    Muss ich das jetzt verstehen? Nein, ich denke nicht.
    Du hast einen Architekten und einen Handwerksbetrieb und willst beide aus der Haftung und Verantwortung entlassen, indem DU sagst - soundso wird abgedichtet???

    Wie krank ist das denn???

    Dein Architekt soll seine Arbeit machen und seinen Kopf (sowie sein Portemonee) dafür hinhalten und der Fb soll, wenn ihm die Planung nicht passt, Bedenken anmelden.

    Aber wenn ich schon lese, dass ein Element von 3,76 Länge auf 5 Holzklötzen sitzt, weiß ich wieviel Ahnung Architekt und Fb von der Sache haben
    Max Stützweite bei Holz und Alu 80 cm = 6 Punkte
    bei Plaste 70 cm = 7 Punkte
    Und das nur, wenn keine Pfosten im Fenster sind bzw. die mit den max. Punkten passen - sonst sind noch mehr nötig.
    Und Holz nur dann, wenn es "dauerhaft" ist.
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  8. #7
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    Hallo Herr Dühlmeyer,
    da wir noch genügend Zeit haben, möchte ich mir verschiedene Varianten durch den Kopf gehen lassen und mir selbst Gedanken machen.
    Die Ausführung und Überwachung wird zwischen Arch. und Schreiner abgestimmt

    Ob die Hebeschiebetür nun auf 5 oder 10 Klötzen sitzt kann ich nicht genau sagen. Hatte dies als Beschreibung meiner örtlichen Gegebenheit benutzt.

    Ihr Beitrag hat leider keinerlei Zusammenhang zwischen meiner Fragestellung und Problemlösung. Lediglich Ihre Zeit haben Sie damit verschwendet.

    Vielen Dank Gunther 1948 für ihre Antworten.
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  9. #8

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    Hi,

    eigentlich stellt sich dieses Problem bei einer fachgerechten Türmontage nicht. Unter die Tür gehört ein Bodeneinstandsprofil, das die Höhe des Fußbodenaufbaus hat und auf dem die Tür in ganzer Breite aufsteht. Das kann der Monteur dann von innen zum Rohbeton und zu den Leibungen mit einer Folie luftdicht abkleben. In das Profil gehört ein Stahl, und von innen wird dann im Abstand von nicht mehr als 70 cm eine Befestigung zur Betondecke mit geeigneten Winkeln vorgenommen. Ein loses Aufstellen, wie hier auf 5 Holzklötze geschehen, bringt nicht so wirklich dollen Halt. Das geht gar nicht.

    Auf der Außenseite wäre der Monteur gut beraten gar nichts zu tun und die Außenabdichtung des Bodeneinstandprofils durch die Isolierung des Kellers mit zu machen, denn sonst kann es passieren dass des Fensterbauers Abdichtungsmaßnahmen inkompatibel zu denen des Dachdeckers / Isolieres ist.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von khr Beitrag anzeigen
    Auf der Außenseite wäre der Monteur gut beraten gar nichts zu tun und die Außenabdichtung des Bodeneinstandprofils durch die Isolierung des Kellers mit zu machen, denn sonst kann es passieren dass des Fensterbauers Abdichtungsmaßnahmen inkompatibel zu denen des Dachdeckers / Isolieres ist.
    Falsch - der Fensterbauer soll das so machen, wie der Planer es vorgibt.
    Denn der Kellerabdichter wird sagen: Was geht mich das Fenster an!

    Und Planer hat die einzelnen Maßnahmen auf einander und die Verträglichkeit untereinander zu planen.
    Pasta!
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  11. #10
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    ..
    Und Planer hat die einzelnen Maßnahmen auf einander und die Verträglichkeit untereinander zu planen..
    so der denn beauftragt und kompetent wäre .. du zeitverschwender!
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  12. #11

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    Zitat Zitat von mls Beitrag anzeigen
    so der denn beauftragt und kompetent wäre
    Stimmt - ist hier nie geklärt worden, was denn nun passiert

    Zitat Zitat von mls Beitrag anzeigen
    .. du zeitverschwender!
    Au weia - jetzt krieg ich ne Rute unter Weihnachtsbaum
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  13. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  14. #12
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    Ja wir haben einen Architekt.
    Wir haben auch einen Statiker
    wir haben auch eine sehr guten Rohbauer. Der war wirklich top.

    Mit dem Fensterbauer hatten wir a bissl an Zeitverzug


    Aber trotzdem möchte ich mir selbst ein Bild von der ganzen Sache machen und sagen können, wieso wir das so und so gemacht haben.
    Ich möchte auch wissen wo was verbaut ist.

    Wir bauen nicht schlüsselfertig sondern "Gewerk" für "Gewerk".
    Und aktuell steht unser bau und friert sich einen Ast.
    In dieser Zeit machen wir uns Gedanken mit den Abdichtungsmassnahmen, Plfasterauswahl fürn Hof, ....

    Ich habe aus gerade wieder mal mit Ceresit telefoniert.
    Dieser hat mir auch empfohlen die Abdichtung mit dem BT21 zu machen und über den Betonboden und übers Styrodur mit BT26 vorzuschreichen. Nicht aber übers Kunstsofffenster vorstreichen.
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  15. #13

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Falsch - der Fensterbauer soll das so machen, wie der Planer es vorgibt.
    Denn der Kellerabdichter wird sagen: Was geht mich das Fenster an!!

    Der sagt aber scheinz nichts, der Planer
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