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Rauchrohrdurchführung in Holzständerwand

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  1. #1

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    Frage Rauchrohrdurchführung in Holzständerwand

    Hallo liebe Experten,
    wir beabsichtigen nachträglich durch eine Holzständerwand ein Rauchrohr durchzuführen um einen Kaminofen anzuschließen.
    Mir sind die Abstände zu brennbaren Materialien rudimentär bewußt.
    Problem dürften sich eventuell beim "Mauerkasten" ergeben, weil wir vermtl. keinen Wechsel einziehen können.
    Könnten "Panzerplatten (Rigips 2,5cm)" die Abstände reduzieren? Der Zug ist ein Plewarohr 30cmx30cm, der Wandaufbau von innen nach außen: 12,5mm Rigips - OSB 9,5mm - Installationsebene 40mm - OSB 9,5mm - Ständerwerk 120mm mit Steinwolle- Gipsfaserplatten 2x10mm - Perlite 30mm - Plewarohr

    Gibt es irgenwo genauere Informationen über die einzuhaltenden Abständen im Netz?
    Ich möchte mich gerne erst informieren, bevor ich den Schorni kontaktiere.
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  2. Rauchrohrdurchführung in Holzständerwand

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von maeipo Beitrag anzeigen
    Ich möchte mich gerne erst informieren, bevor ich den Schorni kontaktiere.
    Warum nicht den Schorni als Informationsquelle nutzen? Ist kostenfrei, und letztendlich muss er das sowieso absegnen.

    Feuerungsverordnung, Normen für Schornstein (Bsp.: DIN18160) etc. haben wir hier im Forum schon mehrfach beschrieben.

    Du kannst auch mal hier lesen.

    http://www.vse-online.org/images/Brandschutz..pdf

    Aber letztendlich hilft die ganze Theorie nichts, wenn Dir die Praxis fehlt. In der Praxis ist es halt so, dass einige Dinge etwas unterschiedlich interpretiert werden, und da ist die Meinung DEINES Schorni wichtig.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von maeipo Beitrag anzeigen
    .. weil wir vermtl. keinen Wechsel einziehen können. ..
    warum nicht?
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  5. #4

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Warum nicht den Schorni als Informationsquelle nutzen? Ist kostenfrei, und letztendlich muss er das sowieso absegnen.
    Lieber Ralf,
    wie kommst du darauf das eine Beratung beim Schornie kostenfrei ist?
    Mit der neuen Gebührenordnung gehört das der Vergangenheit an!

    Was nicht heist, das ein Kollege seinen Kunden eine Beratung als "Service" kostenfrei anbieten kann.

    Gruß aus S.-H.
    Kay
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  6. #5

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    Zitat Zitat von samyber Beitrag anzeigen
    Lieber Ralf,
    wie kommst du darauf das eine Beratung beim Schornie kostenfrei ist?
    Mit der neuen Gebührenordnung gehört das der Vergangenheit an!
    Wenn eine Rauchrohrdurchführung gemacht werden muss damit ein Ofen angeschlossen werden kann, dann muss er sowieso antanzen (das kostet natürlich), und dann ist auch ein kurzes Gespräch vorab kein Problem, und bei den Schornis die ich kenne, war das immer kostenfrei. Letztendlich liegt es auch in seinem Interesse dass alles in Ordnung ist.

    Da rufe ich an und frage einfach, wann er mal in der Gegend ist und kurz vorbeischauen könnte, weil ich das und das plane. Ich kenne jetzt keinen Schorni der dann gleich den Quittungsblock zückt.

    Aber selbst wenn er dafür ein paar Euro verlangen würde, wäre das immer noch besser als später einen Rück-/Umbau zu machen.

    Oder Du lässt das gleich einen Fachmann machen, der weiß was zu tun ist.

    Gruß
    Ralf
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6

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    Guten Morgen,

    die grundsätzliche Antwort ist schon richtig, nichts geht über den KK!
    Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Rauchrohrdurchführung, angefangen von großräumigen Wandausschnitt u. mit Gasbeton ausgemauert, bis zur Brandschutzdurchführung mit Z-Nummer. Ich würde den KK zur baulichen Gegebenheit fragen, da hier jeder KK etwas anderes verlangt/wünscht - auch wenn bekanntlich viele Wege nach Rom führen, so ist meist der Weg, der einem vorgegeben wird, der einfachste in solchen Dingen. Nicht zu vergessen, und dies ist bei einer Wanddurchführung im brennbaren Bereich nicht ganz unerheblich, durch die Abnahme ist die versicherungstechnische Brandsicherheit bescheinigt. Wird einfach irgendwas eingebaut, ist die Chance, daß es nicht passt sehr groß.
    Ebenso die Eignung des Kaminofens im Vorfeld prüfen. Erreicht er die Stufe I der BIMSchV., mit welchen Brandschutzabständen wurde der Ofen geprüft, last but not least wird noch die Eignung des Schornsteins geprüft in Sachen Querschnitt, usw.
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  9. #7
    Themenstarter

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    dann nehme ich mal Kontakt mit dem schwarzen Mann auf...
    Vielen Dank für die Antworten!
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