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erhöhter Gasverbrauch

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  1. #1

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    erhöhter Gasverbrauch

    Hallo - ich habe folgendes Problem....oder vielleicht auch nicht, dazu bräuchte ich mal Eure Einschätzung

    Ich bewohne einen 12 Jahre alten Bungalow in Niedersachsen (unten ca. 125 qm oben ca. 40 qm ausgebaut). Das Dach ist komplett gedämmt (Kaltdach). Warmwasser wird ebenfalls über die Gas erzeugt (Vaillant).
    Das Haus ist aus meiner Sicht gute gedämmt (und verklinkert). Die Fenster sind auch alle ok. In Wohnzimmer und Bad unten befinden sich Fussbodenheizungen.
    Zusätzlich gibt es aber in diesen Räumen auch Wandheizkörper. Alle anderen Räume haben nur Wandheizkörper.
    Die Heizungsanlage läuft seit jeher fehlerfrei ud wurde auch in diesem Jahr gewartet (ohne Beanstandungen). Die Werte, die der Schornsetinfeger ermittelt, sind seit Jahren nahezu identisch.

    Wir heizen wie folgt: In dr oberen Etage stehen die Thermostate auf Stufe 1. Dort halten wir uns nie auf und die Räume sollen nur nicht komplett auskühlen. Dort oben ist es tagsüber so ca. 16/17 Grad warm schätze ich. In der unteren Etage heizen wir ca. 65 qm auf ca. 21 Grad auf (offene Küche/Wohnzimmer, Kinderzimmer, Bad - Thermostate stehen hier auf 2-3, die Fussbodenthermostate auf 1,5-2). In den restlichen Räumen stehen die Thermostate auf 1 bzw. 2. Die Heizung springt morgens um 06:00 Uhr an und schaltet um 21:00 Uhr in den Nachtbetrieb um.
    Warmwasser wird täglich 3 X für ca. 1 Stunde per Vorlauf eingespeist. Die Temperatur diese Wasserspeicherpeichers weiss ich nicht genau, die EInstellung für dafür steht aber auf 3.

    So heizen wir eigentlich mehr oder weniger seit 5 Jahren und haben damit immer ziemlich genau zwischen 16.400 und 16.700 Kilowattstunden für Gas und Warmwasser insgesamt verbraucht. Die letzte Ablesung der Heizung war am 25.01.2010. Ich habe jetzt mal den Zaählerstand nachgeschaut und festgestellt, dass wir in diesem Jahr ein deutlich höheren Verbrauch haben. Sonst waren es ca. 1750 Einheiten auf dem Gaszähler (sind wohl m3, denke ich), die wir pro Jahr verbraucht haben, diesmal werden es wohl ca. 2100 sein.

    Folgendes kann ich noch sagen:
    Wir haben hier seit ca. 01.12.2010 eigentlich Dauerfrost (auch tagsüber) und wir verbrauchen dabei pro Tag im Schnitt recht konstant 12-12,5 Einheiten auf unserem Zähler. Ist das ok für ein Haus dieses Alters oder viel oder wenig oder mache ich irgendwie etwas falsch (andere Heizkurve etc.)
    Wenn der Wert an sich ok ist, dann scheint die Heizungsanlage doch einwandfrei zu funktionieren, denn dann würde sich der erhöhte Verbrauch von ca. 350 Einheiten mehr allein dadurch erklären, dass ich einfach ca. 40 Tage länger stark heizen musste als in den Wintern davor.
    Ausserdem rennt meine kleine Tochter den ganzen Tag durch die Bude und lässt natürlich auch ganz oft die Türen auf .

    Ich hoffe es kann mir jemand eine EInschätzung geben, besonders was den Verbtrauch pro Tag angeht (bei unseren Heizgewohnheiten)

    Vielen Dabk schon vorab

    Florian
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  2. erhöhter Gasverbrauch

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Der letzte Winter war schon hart und führte zu einem Mehrverbrauch in Richtung 20%, und der diesjährige Winter ist noch eine Nummer heftiger....und dabei kommen die richtig kalten Monate erst noch.

    300kWh mehr oder weniger, das geht im Rauschen unter. Selbst 1.000kWh oder 2.000kWh Abweichung zu den Vorjahren, würde mich nicht wundern.

    Ob der Verbrauch für Dein Haus gerechtfertigt ist, steht auf einem anderen Blatt. Dazu fehlen alle notwendigen Infos. Man müsste hierzu das Haus einmal komplett durchrechnen und dann könnte man "schätzen".

    17.000kWh für Heizung und WW bei 160m2 ist zumindest mal plausibel.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    Mehrverbrauch

    gegenüber letzten Jahr bei mir 24,15%.
    vielleicht beruhigt Dich dies.
    Mfg
    Helmut
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  5. #4
    Themenstarter

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    @ Helmut:

    danke, dass hilft erstmal schon weiter....werde auch so um die 20-25 drauflegen müssen, denke ich.

    @r.b.:

    ich war im Vergleich zur Nachbarschaft (und die haben teilweise sogar noch einen Kamin!) immer günstiger im Verbrauch (die haben auch Bungalows, die oben teilweise nicht mal ausgebaut sind). Wenn Deiner Meinung nach 300 KWH nicht der Rede Wert sind und der Verbauch bei anderen auch um ein Viertel angestiegen ist, dann ist das für mich erstmal ein guter Anhaltspunkt. Ich wollte erstmal ausschliessen, dass es vielleicht an einem Fehlöer meiner Heizungsanlage liegen könnte, aber da scheidet ja dann wohl mal aus.

    Ich bin eigentlich mit meinen 16.500 KWH im Schnitt der letzten 5 Jahre immer sehr zufrieden gewesen. Dann war es wohl wirklich die lange Kälteperiode bis März bzw. der noch frühere Kälteeinbruich in deisem Jahr
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  6. #5

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    Ja, das wird bei der nächsten (und vsl. noch der übernachsten!) Jahresabrechnung noch für viele ein heftiges Schlucken geben...
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6

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    Zitat Zitat von weimaraner Beitrag anzeigen
    denn dann würde sich der erhöhte Verbrauch von ca. 350 Einheiten mehr allein dadurch erklären, dass ich einfach ca. 40 Tage länger stark heizen musste als in den Wintern davor.
    Ich wurde gerade darauf hingewiesen, dass ich hier nicht genau genug gelesen habe. Die 350 "Einheiten" wären dann m3 und somit 3.500kWh. Das ist schon eine Hausnummer, deckt sich jedoch mit den grob 20% mehr die ich schon erwähnt habe.

    Bin mal gespannt wie sich der Energieverbrauch bei mir zuhause (bzw. im Betrieb) entwickelt. Wenn ich momentan schaue, kriege ich Bauchschmerzen. Da steht mir wieder ein Rekordjahr bevor, und das nicht im positiven Sinn.

    Gruß
    Ralf
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  9. #7
    Themenstarter

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    Hallo R.B.

    ja, das habe ich mir bereits gedacht, aber Deine Aussage hatte ich schon richtig eingeordnet. Ich habe nochmal in meinen alten Verbrauchsunterlagen und den Wetterdaten nachgesehen.
    Mein Haus braucht bei "permaforst" etwa 12,3 Einheiten pro Tag....das war aber in den letztn AJhren auch immer so und ging bei -20 Grad bis auf max 15 hoch. An etwas wärmeren Tagen dreht sich das ganze so um Bereiche zwischen 5-10 Einheiten. Da wir hier aber dieses Jahr den kältesten Dezember seit 1969 hatten und der letzte Winter (insbesondere der Februar und Anfang März) ebenfalls sehr hart war, kommt das aber mit dem Mehrverauch gut hin. Mein Pensum auf dem Verbrauch der anderen Jahre berechnet hatte sich am 27.12.2010 erschöpft (ab dem letzten Ablesetermin 25.01.10). Da ich aber dieses Jahr erst Ende April (!) die Heizung ausgeschaltet habe und bereits ab Ende November Frost war (davon die letzen drei Wochen Dauerfrost) liegt es wohl doch einfach an der langen kalten Witterung zu Beginn bzw. zum Ende dieses Jahres......
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