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HOAI und "Nebenkosten"

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  1. #1

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    HOAI und "Nebenkosten"

    Hallo,

    angeregt Du den anderen Thread hier und die folgenden Aussage:

    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Da Sie ja einen HOAI Rechner bedienen können, hier einfach mal meine Einschätzung gemäß Ihrer "Anforderungen":
    Honorarzone III Mittelsatz
    LP 1- 8
    Porto & Telekom 3 %
    Kopien zum Nachweis
    stellt sich mir doch die Frage: Für Porto und Telekom dürfen pauschal 3% aufgeschlagen werden, aber alle Fahrten zur Baustelle sind inklusive? Sprich der Archi weiss doch vorher gar nicht ob er da während der Bauphase 50x oder 100x hin muss - das wird scheinbar nicht gesondert vergütet und auch die Entfernung Archi <-> Baustelle sind ohne Belang?

    Da stellt sich mir die Frage: Warum sind dann die doch eher geringen Kosten für Porto und Telekom extra abrechenbar. Gehe ich mal von nem Schmalspurbau aus mit 20t€ Planer-Honorar sind das immerhin 600€. Ich kann mir nicht vorstellen, dass soviele Kosten wirklich entstehen (im Zeitalter von Internet und Flatrates).

    Sachen gibts...

    So, und nu' haut mich...
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  2. HOAI und "Nebenkosten"

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    die fahrtkosten hat er wohl "vergessen".
    ich würde entweder alles auf nachweis abrechnen oder alles pauschal mit 5-7% (je nach bauleitungsaufwand und entfernung). kopien und telekom sind bei efh eher vernachlässigbare kosten (man kann auch den repro-service direkt mit dem bauherren abrechnen lassen) - bei größeren baumaßnahmen muß man als architekt ziemlich aufpassen, da läppern sich gerne mal ein paar k€ zusammen...
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  4. #3

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    Fahrtkosten vergessen? Jain

    Vorweg nochmal ganz klar: Ich habe dort M E I N E Einschätzung gegeben. So, als müsste ich dem TE einen Vertrag anbieten. Nur als Einschätzungsbasis, wie andere Architekten SEIN Vorhaben sehen.

    Erstens sind im 15 km Radius (= Luftlinie) ums Büro die Kosten mit im Honorar enthalten.
    Zweitens ist das für mich ein Faktor, der nicht allein entfernungsabhängig ist.
    Ich bin mit dem gleichen Spritverbrauch und weniger Zeiteinsatz über die Bundesstrasse 4 Dörfer weiter als zu einer Baustelle, für die ich in oder um die Innenstadt muss.
    Und Zeit ist ein wichtigerer Faktor als die Betriebskosten des Fahrzeugs.
    Drittens berücksichtige ich so etwas lieber über andere Faktoren als über eine km-Pauschale, bei der in der Abrechnung dann über die km und die Anzahl diskutiert wird.
    Viertens habe ich keinen Arbeitsweg - zumindest nicht mit dem Fahrzeug.

    Nebenkosten 3% - wieder: Das ist M E I N Satz.
    Pauschal ist nur zulässig, wenn vereinbart.
    Einzelnachweis ist mir zu aufwändig. Meine Mutter hat das gemacht. Jeden Brief in ein Portobuch eingetragen und für die Schlußrechnung dann alle Briefe für das BV rausgesucht .
    Zur Höhe:
    Es ging um LP 1 - 8. Also LVs verschicken. Sagen wir mal im Mittel 7 LVs je Gewerk, macht bei 10 Gewerken nur fürs versenden der LVs 10*7*1,45 € = 101,50 €. Hinzu kommen die ganzen einzelnen Briefe, Telefon, I-Net, Fax, Mobile anteilig, Einschreiben Rückschein, wenn es "spannend" wird mit Fristen, Mängeln o.ä. (das sind je nach Brief 4 - 6 €).
    Das läppert sich. Und es ist eine Mischkalkulation. Bei einem BV komme ich mit in der Nachkalkulation mit 2,3 % hin, beim nächsten warens dann 4%.
    Unterm Strich passts wieder
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  5. #4
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Es ging um LP 1 - 8. Also LVs verschicken. Sagen wir mal im Mittel 7 LVs je Gewerk, macht bei 10 Gewerken nur fürs versenden der LVs 10*7*1,45 € = 101,50 €. Hinzu kommen die ganzen einzelnen Briefe, Telefon, I-Net, Fax, Mobile anteilig, Einschreiben Rückschein, wenn es "spannend" wird mit Fristen, Mängeln o.ä. (das sind je nach Brief 4 - 6 €).
    Ups, also bei den LVs bin ich mal von elektronischem Versand oder Fax ausgegangen - wird sowas echt mit der gelben Post erledigt?

    So gesehen passt das dann natürlich eher als ich zunächst dachte.
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