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Grundstückkauf

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  1. #1

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    Grundstückkauf

    Hallo,
    ich möchte in 2 Wochen unser Grundstück erwerben, meine Frage dazu, ich bin glücklich verheiratet, ich bezahle das Grundstück komplett von meinem Eigenkapital. Sollte ich dann nur beim Notar erscheinen und es auf mich eintragen lassen oder ist das bei einer Scheidung ( man weis ja wirklich nie) egal, wir eh alles geteilt.
    Hoffe, das ist nicht zu seltsam, aber lieber vorher absichern wie hinterher das große Erwachen..
    Danke
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  2. Grundstückkauf

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  3. #2

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    ohne rechtliches Fachwissen: bei einer scheidung wird soweit mir bekannt ist sämtliches Vermögen dass in/während der Ehe eingebracht wurde geteilt.
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  4. #3

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    Wann war denn das EK vorhanden? Vor der Ehe? Dann ist es deins.

    Aber was macht ihr dann mit dem Haus, das wahrscheinlich gebaut wird? Das gehört dann beiden? Irgendwie eine seltsame Konstellation. Frauen mögen so was auch nicht, das ist dann gern der Anfang vom Ende ...
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  5. #4

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    Hallo,

    wenn Du das EK schon vor Deiner Hochzeit hattest, dann ist es Deins, und dann könntest Du das Grundstück alleine kaufen.

    Wenn aber nicht das komplette EK schon vor der Hochzeit vorhanden war, dann wirds kompliziert.

    Die Standardkonstruktion bei einer Ehe ist die Zugewinngemeinschaft, das heißt, dass alles, was nach der Hochzeit dazukam, beiden gehört.
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  6. #5
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    Gast
    meine Empfehlung:
    vor dem Kauf Gütertrennung (notariell) vereinbaren, dann gibt es später auch keine Probleme.
    Hat nichts mit Vertrauen in den Partner zu tun, es wäre eine klare Richtlinie wer was nach dem Fall der Fälle bekommt, und erspart viel Kosten bei einer Scheidung
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  7. #6

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    Zusatzfrage:
    Angenommen, das Eigentkapital war schon vor der Ehe da. Ist es dann (für den Scheidungsfall) nicht egal, ob das Grundstück auf beide eingetragen wird oder nicht?

    Außer an den Scheidungsfall sollte man auch an den Todesfall denken. Wenn das Haus / Grundstück nur auf einen eingetragen ist, gehört beim Tod dieses Partners das Haus nur zur Hälfte dem anderen Partner und zur anderen Hälfte den Kindern (kann man natürlich testamentarisch anders regeln), spielt aber auch bei der Erbschaftssteuer eine Rolle, wenn noch mehr Vermögen da ist.
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  8. #7

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    es wäre eine klare Richtlinie wer was nach dem Fall der Fälle bekommt, und erspart viel Kosten bei einer Scheidung
    Aber auch nur, wenn der Richter das auch so sieht, nach dem die Verflossene die "plötzlich" doch irgendwie ungerechte Verteilung (vorsorglich) anfechtet.
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  9. #8
    ballycoolin
    Gast
    Zitat Zitat von wall Beitrag anzeigen
    Aber was macht ihr dann mit dem Haus, das wahrscheinlich gebaut wird? Das gehört dann beiden?
    Nein, das gehört dann auch allein ihm, Frau darf nur beim Schulden abzahlen helfen.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von ballycoolin Beitrag anzeigen
    ... Frau darf nur beim Schulden abzahlen helfen.
    Ja und - wer zwingt sie dazu???
    Zu so einer "Konstellation" gehören immer zwei.

    Ausserdem gibts dafür auch andere Gründe als Scheidungsvorsorge. Und da gilt dann der, der im Grundbuch steht. Und das trennt nicht nach Grundstück und Haus, weil - Haus alleine geht nicht. Das nennt sich dann Luftschloß.
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  11. #10

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    meine Empfehlung:

    Fachanwalt für Familienrecht aufsuchen und beraten lassen.
    Entgegen landläufiger Meinung ist eine solche Erstberatung von den Kosten her überschaubar. Sicherheitshalber sollte man die Kostenfrage vor der Beratung ansprechen und ggf. ein Pauschalhonorar vereinbaren.

    Die gestellte Frage betrifft hauptsächlich den sog. Zugewinnausgleich. Hier hat sich in jüngster Zeit so viel geändert, dass es selbst einem Rechtsanwalt, der nicht schwerpunktmäßig als Familienrechtler tätig ist, unmöglich ist, ohne vorherige Recherche umfassend Auskunft zu geben.

    Dementsprechend ist es ganz und gar nicht verwunderlich, dass die bisherigen Antworten - abgesehen von der Antwort Ralf Dühlmeyer`s - einiges an Halbwissen enthalten, aber die Sache nicht ganz treffen.

    Ich muß mich daher schon wundern, dass eine solche Frage ausgerechnet in einem Bauexpertenforum gestellt wird.

    Gruß Volker E
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Volker E Beitrag anzeigen
    Ich muß mich daher schon wundern, dass eine solche Frage ausgerechnet in einem Bauexpertenforum gestellt wird.

    Gruß Volker E
    Hier schlagen noch ganz andere Fragen auf.

    Gruß
    Ralf
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  13. #12
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    Hallo,
    naja, ich hätte nicht gedacht, das es so " kompliziert" ist, ich wollte einfach mal die Meinungen abfragen.
    Danke vielmals, ich werde mal in nem Anwaltsforum rumstöbern
    Guten Rutsch
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  14. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  15. #13

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Ausserdem gibts dafür auch andere Gründe als Scheidungsvorsorge. Und da gilt dann der, der im Grundbuch steht. Und das trennt nicht nach Grundstück und Haus, weil - Haus alleine geht nicht. Das nennt sich dann Luftschloß.
    Geht auch. Heißt dann Erbbaurecht zum Bleistift!
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  16. #14

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    also auch wenn das EK schon vor der Ehe vorhanden war wird es im Zweifel schwer sein das wirklich klar zu beweisen bzw. kann auch der Einwand kommen dass dieses EK nur durch vorheriges Zusammenleben bereits erarbeitet wurde denn soweit ich weiß gilt auch eine mehrjährige Beziehung in solchen Fällen als Ehe - also auch wenn man vor der Ehe schon 6 oder mehr Jahre zusammenlebt wird das als Gemeinschaftlich angesehen (soviel zu meinem Halbwissen und alles in AUT - die 6 Jahre sind fiktiv)
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