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Thema: Rohbau

  1. #1

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    1

    Rohbau

    Hallo zusammen,

    habe einige Fragen an die Experten bzgl. Rohbau (Eff70) mit Porenbeton (36,5 cm) ohne WDVS. Der Rohbau inkl. Dach ist fertig gestellt. Fenster wurden eingebaut, jedoch noch nicht verklebt und verschäumt. Innen- und Aussenputz noch nicht vorhanden. Nun habe ich folgendes festgestellt:
    1. Habe teilweise Spalten (1-2mm) zw. den Steinen im Aussenmauerwerk !
    Ist dies normal und löst der Innen- bzw. Aussenputz, dass Problem einer "Wärmebrücke" ?
    2. Die Zimmer des Dachgeschoss wurde nach Fertigstellung des Daches mit 11,5er Porenbeton gemauert/geklebt. Nun habe ich beim Dosenbohren festgestellt, dass die Steine teilweise vollkommen nass sind (schmiert). Das bedeutet doch, dass hier nasse Steine verbaut wurden sind ?!. Ist dies als Baumangel zu bewerten ?
    3. Weiterhin ist eine Wand im Bad über die Fläche locker, wenn ich etwas daran wackle. Der Maurer meint, dass macht der Putz nachher ! Baumangel ja oder nein ?

    Danke für Eure Antworten
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  2. Rohbau

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  3. #2
    Avatar von Vossi
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    1. Kann ok sein. Bilder??
    2.Wann wurde gemuert? Frost?
    3.Und was meint der Bauleiter?
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  4. #3

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    zu 1.:
    2 mm ist schon heftig, auch wenn die eingeschlossene Luft nach dem Putzen eine recht gute Isolation abgibt (ist ja auch das Prinzip von Porenbeton). Allerdings kann es bei größeren Spalten zu Konvektion kommen und dann wird es ein Problem.
    zu 2.:
    ... und wie wurden die Steine vor dem Einbau gelagert? Wie tief sind sie durchfeuchtet, ev. nur oberflächlich durch Regen beim Transport vomn der Lagerstelle in's Haus? will sagen ...kann man so nicht pauschal sagen.
    zu3.:
    auch eine nichttragende Wand sollte bei Raumhöhe (i.d.R. >= 2,50 m) 3-seitig gehalten sein. Wenn die Wand wackeln kann, wurde sie gegen die begrenzenden Wände stumpf gestoßen und es wurden auch keine Flachanker verwendet. Da Putz im allgemeinen nur eine gestalterische und keine statische Funktion hat (insbesondere Gipsputz der i.d.R. als Innenputz vewendet wird) liegt hier ein Mangel vor. Kann aber relativ leicht durch z. B. nachträgliches Einbauen von geiggneten Anschlußeisen zu den begrenzenden Wänden behoben werden . ACHTUNG solche Anschlußeisen sollten Korrossionsgeschützt sein, sonst schlagen hinterher häßliche braune Flecken durch den Putz.
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    Zitat Zitat von CarstenG Beitrag anzeigen
    2 mm ist schon heftig,
    sind sie sicher das sie keine maschinenbauingenieur sind?
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  6. #5
    Bauexpertenforum
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    jo, mal die Einheit betrachen: mm nix cm.

    zu 1: 1-2 mm = Steintoleranzen.

    zu 2: Ist prinzipiell so, dauert einige Zeit (1-3 Jahre), bis die Ausgleichsfeuchte erreicht ist.
    Wurden die Steine während der Bauzeit abgedeckt? Wenn nicht, dann dauert die Austrocknung eben länger.

    zu 3: Putz, Tapete, Fliese ist der letzte Rettungsanker -> Ursache klären (nicht klebende Lagerfugen?, Halterung oben fehlt?) Wand nachbessern.
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  8. #6

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    Zitat Zitat von Hauskasper Beitrag anzeigen
    Der Maurer meint, dass macht der Putz nachher !
    DER war gut.
    Putz mit statischer Wirkung - mit dem Patent überholt der Maurer in 5 Jahren Mr Microsoft auf der Forbes-Liste.

    Ob es ein Mangel ist, kann man so nicht sagen. Vielleicht "wackelt" die Wand ja auch nur 1 - 2 mm.

    Am besten den eigenen Sachverstand auf die Baustelle holen
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  9. #7

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    Zitat Zitat von Hauskasper Beitrag anzeigen
    Rohbau (Eff70) mit Porenbeton (36,5 cm) ohne WDVS.
    Was es so alles gibt.

    Aber die Sache mit den statischen Putz ist der Knaller. Ich sollte öfter in diesem Themenbereich lesen, da geht´s irgendwie lustiger zu als bei den Haustechnikern.

    Gruß
    Ralf
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