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Probleme beim Flachdach einer Werkhalle

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  1. #1

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    Probleme beim Flachdach einer Werkhalle

    Hallo zusammen,

    ich bin froh dieses Forum gefunden zu haben, und hoffe auf euren fachkundigen Rat. Ich habe schon einige Beiträge zum Thema durchforstet, möchte aber dennoch mein Problem hier schildern und evtl. neue Erkenntnisse sammeln.

    Folgende Situation:

    Wir haben eine neue Werkhalle gebaut (Massivbau, KS mit Spannbetondecke). Leider stand der Rohbau inkl. Decke bis Anfang Dezember ohne Abdeckung - Gemäuer ist also feucht und bei derzeitigen Temperaturen / Witterung auch nur schwer per Bautrockner / Heizung zu entfeuchten. Dazu kommt, das die Deckenhöhe mit 4,60m nicht gerade eine gute Grundlage zum heizen bietet.

    Auf die Betondecke haben wir nun per Holzkonstruktion (musste schnell gehen wegen dem Wintereinbruch) ein Gefälle hergestellt und Hochtrapez Blech aufgebracht. Vorteil wurde darin gesehen, das wir das bei jeder Witterung aufbauen konnten, und ein großzügiger Dachüberstand hergestellt werden konnte, um das Gemauer weitgehend gegen Schlagregen zu schützen.

    Seit gut 3 Wochen ist das Dach also drauf. Leider zeigen sich nun auch die Nachteile: in der Halle tropft immer noch Wasser von der Decke, so das sich kleine Pfützen bilden. Anfangs dachte ich, das irgendwo eine Undichtigkeit vorliegen würde - mitlerweile bin ich mir aber sicher, das es die Menge an Kondensat ist, die durch die Betondecke kommt. Durch die diesjährige Schneemenge begünstigt, sammelt sich eine rechtg große Menge Wasser unten am Blech, tropft am Querbalken ab, zieht dann wohl in die Decke und diese Spannbetondecken haben innen Röhren, innen dann Bohrungen an den Enden wodurch dann das Wasser dringt.

    Frage ist nun: wie bekomme ich das provisorisch soweit dicht, das ich innen den Boden verlegen kann? Es soll eine 2K Beschichtung eingebracht werden, das erfordert aber, das es von oben kein Wasser mehr gibt, zumindest in der Trocknungsphase.

    Hintergrund zur Bauweise: in ca. 2 Jahren soll oben drauf eine Wohnung entstehen. Ich möchte also nicht zuviel aufs Dach aufbringen, was ich dann eh wieder runter reißen muss.

    Meine bisherigen Überlegungen sagen, das ich wohl mit der "Tropfsteinhöhle" leben muss und erstmal den Boden so nackt lassen muss - wenn ich die Trapeze wieder abnehme und eine Lage Schweissbahn aufbringe, habe ich dann innen an der Betondecke das Kondensat (?) da ich diese ja dann dicht gemacht habe (?).

    Für Tips wäre ich dankbar. Sonst steht die Baustelle wohl bis in wärmere Gezeiten.

    danke & Gruss
    Ingo
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  2. Probleme beim Flachdach einer Werkhalle

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von Vossi
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    Ohne Dämmung/Dampfbremse werdet Ihr einen Raum der geheizt wird, nie Tropffrei bekommen! Wie auch??
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  4. #3
    Themenstarter

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    dies wurde mir nach durchlesen mehrerer Threads hier dann auch bewusst. Wobei ich sagen muss, das die Halle nur spärlich beheizt wird, es herrschen derzeit bei 0 Grad Außentemp. in der Halle ca. 5 bis 8 Grad.

    Meine Idee war, durch die offene Konstruktion der tragenden Holzbalken, dem Gemäuer / Decke die Chance zu geben überhaupt erstmal das Wasser loszuwerden, welches es den Herbst über aufgesammelt hat (stand halt lange ohne Schutz da, Bauunternehmer ging insolvent). Der für Leverkusen ungewöhnlich frühe Wintereinbruch hat mir das natürlich verhagelt.

    Ich nehme aber an, nun noch oben eine Schweissbahn aufbringen, würde das Problem innen nur verschlimmern, der der Beton dann nach oben ja dicht wäre und somit nichts mehr dehydrieren kann (?).

    Die Endversion wird natürlich mit Dampfsperre, Dämmung usw. vollzogen.
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  5. #4
    Avatar von Niko B
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    Kondenswasser am Trapezblech

    Die Schweißbahn über den Spannbetondielen halte ich auch für keine gute Idee.

    Wie wäre es denn mit einer Belüftung des Dachraumes?

    Oder einer kontrollierten Ableitung des anfallenden Wassers?
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  6. #5

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    hallo
    mach doch einmal ein paar bilder von der halle.
    Kondenswasser am Trapezblech Oder einer kontrollierten Ableitung des anfallenden Wassers?
    versuch das mal mit dem kondensat das tropft ab wo es will bzw. dann wenn die tropfen so schwer sind, daß sie der erdanziehungskraft folgen.

    frage kommt man an die endverschlusskappen der spannbetondecke noch dran?
    die decken haben meist in der mitte eine überhöhung und das wasser sammelt sich an den auflagern.

    gruss aus de pfalz
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