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  1. #1

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    Passiv-DHH auf 8,79m breiten Grundstück sinnvoll machbar?

    Hallo Experten,
    wir prüfen gerade zwei Alternativen Kauf eines DHH vom Bauträger oder Bau eines Passivhauses mit Architekten.

    Meine Frage bezieht sich auf den Bau mit Architekten.

    Von der Stadt haben wir die Option auf ein kleines Grundstück (206qm) mit den Abmessungen: Breite 8,75m und Tiefe 23,59m, darauf muss zwingend ein Passivhaus erbaut werden.

    Wegen Mindestabstand zum Nachbarn könnte das Haus maximal 5,75 breit werden und dann halt max. 12m tief. Wir sind uns jetzt nicht ganz sicher, ob wir diese Option überhaupt weiterverfolgen sollen, da das Haus ja quasi ein ziemlicher Schlauch wäre und aufgrund der "dicken" Passivhauswände könnten wir doch wahrscheinlich im Inneren nur eine breite von ca. 4,75m erreichen.

    Daher unsere Frage kann man unter diesen Vorgaben überhaupt ein sinnvolles DHH bauen?

    Danke,
    Martina
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  2. Passiv-DHH auf 8,79m breiten Grundstück sinnvoll machbar?

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  3. #2

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    Wir können mit unseren 10m x 5.27m im RMH leben, aber wenn es ein halber Meter
    mehr wäre, wäre schon schön, weniger möchte im RMH nicht haben,
    aber als DHH kann man da ja vielleicht mit den größeren Freiheiten was
    zaubern. Gibts schon einen DHH Partner/Nachbarn? Wie ist denn die Orientierung des Hauses? Kann man mit dem 3x12m Gartenschlauch was sinnvolles anfangen? Aufteilung vorne/hinten?
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  4. #3

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    Zitat Zitat von Exilsachse Beitrag anzeigen
    Wegen Mindestabstand zum Nachbarn könnte das Haus maximal 5,75 breit werden und dann halt max. 12m tief.
    Es wäre evtl. über eine Baulast ein 6-6,50 m breites Haus möglich. Darunter würde ich nicht bauen wollen. Erst recht nicht, wenn ihr extradicke Wände habt.

    Ich würde mit dem Nachbarn sprechen. Vielleicht lässt er sich auf ein 50 cm breiteres Haus ein und unterschreibt die Baulast. Dies wird dann bei beiden ins Grundbuch eingetragen.
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von Exilsachse Beitrag anzeigen
    .. Haus maximal 5,75 breit .. im Inneren nur eine breite von ca. 4,75m ..
    das seh ich nicht so.
    ich seh aber auch nicht, dass bei diesen rahmenbedingungen ein passivhaus (wie man ja mitunter
    glauben soll ) ohne planungsaufwand und ohne intensive ahnung möglich ist.
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  6. #5
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    Zitat Zitat von Linda2010 Beitrag anzeigen
    Es wäre evtl. über eine Baulast ein 6-6,50 m breites Haus möglich. Darunter würde ich nicht bauen wollen. Erst recht nicht, wenn ihr extradicke Wände habt.

    Ich würde mit dem Nachbarn sprechen. Vielleicht lässt er sich auf ein 50 cm breiteres Haus ein und unterschreibt die Baulast. Dies wird dann bei beiden ins Grundbuch eingetragen.
    Baulast geht nicht, da die Grundstücke alle auf dem Reißbrett so geschnitten wurden und alle Nachbargrundstücke genau die gleiche Größe haben.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von mls Beitrag anzeigen
    das seh ich nicht so.
    ich seh aber auch nicht, dass bei diesen rahmenbedingungen ein passivhaus (wie man ja mitunter
    glauben soll ) ohne planungsaufwand und ohne intensive ahnung möglich ist.
    Keine Angst, falls wir diese Option weiterverfolgen würden, dann würden wir selbstverständlich auch einen Architekten mit ins Boot holen.

    Ich habe nicht vor irgendetwas auf eigene Faust ohne Experten zu tun.

    Wir fragen uns halt gerade nur, ob dieser ganze Aufwand unter diesen Voraussetzungen überhaupt sinn macht.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Exilsachse Beitrag anzeigen
    Baulast geht nicht, da die Grundstücke alle auf dem Reißbrett so geschnitten wurden und alle Nachbargrundstücke genau die gleiche Größe haben.
    Wenn Ihr Euch gegenseitig per Baulast davon befreit, falls das die Apparatschicks erlauben? Aber dann müßt Ihr Euch schon mit zwei Nachbarn abstimmen, dem DHH Partner und dem nächsten Nachbarn ...
    Sind die Grundstücke denn wenigstens außergewöhnlich günstig, wenn
    man so beschränkt ist?
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  9. #8

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    Dann sollte man diesen hirnlosen Reißbrettschneider zum Teufel jagen...!

    Passivhauszwang, aber kein näherungsweise quadratischer Grundriß möglich.
    Das ist Quadratschwachsinn!
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  10. #9
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    brrrrr...

    wo ist der quadratschwachsinn, wenn beide dhh zusammen etwa ein seitenverhältnis von
    1:0,9 haben .. statt 1:1?
    a bissl was geht immer

    bei geschickter planung könnte die aussenwand 40, die kommunwand (bayr. idiom ... ) 12cm
    dick werden. mir würde das für ein gutes ph reichen, wenn die anderen parameter nicht
    stark abfallen.
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  11. #10
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    Zitat Zitat von ReihenhausMax Beitrag anzeigen
    n ...
    Sind die Grundstücke denn wenigstens außergewöhnlich günstig, wenn
    man so beschränkt ist?
    Jein. Deutlich günstiger als in den Nachbargemeinden, aber mit 350€/qm immer noch teuer.
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  12. #11
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von mls Beitrag anzeigen
    brrrrr...
    bei geschickter planung könnte die aussenwand 40, die kommunwand (bayr. idiom ... ) 12cm
    dick werden. mir würde das für ein gutes ph reichen, wenn die anderen parameter nicht
    stark abfallen.
    MLS, danke für die Info. Das klingt ja schon mal ganz ok. Wären die 40 und 12cm mit Massivbau oder Holzbau oder sowohl als auch machbar?
    Wäre den bei 12cm Haustrennwand noch ein solider Schallschutz gegeben?
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  13. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  14. #12
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    jain (ich würde hier (!) mischen) und ja.
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  15. #13

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    Zitat Zitat von Exilsachse Beitrag anzeigen
    Jein. Deutlich günstiger als in den Nachbargemeinden, aber mit 350€/qm immer noch teuer.
    Darf man fragen, wo genau?
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