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Wasserflecken in der Kelleraussenwand

Diskutiere Wasserflecken in der Kelleraussenwand im Forum Abdichtungen im Kellerbereich auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Wasserflecken in der Kelleraussenwand

    Hallo,

    ich habe im Jahr 2006 angefangen zu bauen mit einem Bauunternehmung, der den Rohbau hinstellte.

    Der Keller wurde mit Liaporstein gemauert und dann mit Dickbeschichtung abgedichtet und anschl. mit Drainplatten und Drainageleitung. Aussenanlagen wurden bis jetzt nur teilweise fertiggestellt.

    Da nun wieder die große Schneeschmelze bei uns gerade ist, hab ich festgestellt das in etlichen Räumem im Keller feuchte Stellen befinden.

    Natürlich hab ich gleich meinen Bauunternehmen angerufen. Der will auch morgen um 14 Uhr vorbeischauen.

    Am Telefon meinte er aber schon, das bestimmt nur da ist, wo noch keine Aussenanlagen angelegt worden sind und Wasser in Richtung Haus laufen könnte. Und er meinte, das es sich in diesem Fall dann irgendwann im drückendes Wasser handeln könnte und die Dickbeschichtung das nicht stand hält.

    Wollte nur mal andere Meinungen hören, um morgen ein bisschen mit reden zu können.

    Ich hab auch ein paar Bilder hinzugefügt bzw in meinem Fotoalbum eingefügt.
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  2. Wasserflecken in der Kelleraussenwand

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    Hallo,
    das stimmt nicht so ganz.
    Gegen welche lastfall wurde damals abgedichtet?
    Abdichtung mit KMB (Dickbeschichtung) kann man bis lastfall Aufstauendes sickerwasser > also zeitweise drückendes wasser abdichten.
    Abdichtung mit KMB wird bei zeitweise drückendes wasser 4 mm mit verstärkungseinlage und bei nicht drückendes wasser 3 mm dick aufgebracht.
    Wichtig wäre dann zu wissen gegen welche lastfall abgedichtet worden ist.
    Sie erwähnen eine drainage? Wenn dieser fachlich installiert ist dann kann man mit drückendes wasser nicht mehr rechnen.
    Ich nehme an hier liegt eine nicht fachgerecht angebrachte Drainage und fehlerhafte abdichtung vor.
    Mfg.
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  4. #3
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    Nach betrachten der bilder kann ist es eindeutig.
    Das selbe problem hatten sie im März 2009 gehabt. Was wurde damals unternommen?
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  5. #4

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    hallo
    wasser in der wand wegen fehlender aussenanlage ist blödsinn.
    die wand hat für das anfallende oberflächenwasser dicht zu sein.
    mach mal eine aufnahme von aussen bzw. schichtenaufbau posten.
    ich vermute abriss der kmb wegen fehlen der drainschutzmatte als entkoppelung.

    gruss aus de pfalz.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Yilmaz Beitrag anzeigen
    Nach betrachten der bilder kann ist es eindeutig.
    Das selbe problem hatten sie im März 2009 gehabt. Was wurde damals unternommen?
    Das Problem war ein anderes. Da kam es wirklich zum Wasserstau im Lichtschacht und das Wasser kam über Lichtschacht und noch nicht verputzte Mauerkrone rein in den Keller in Massen.

    Dies wurde behoben, durch Fensterbänke und Abdichtung.




    Mein Gedanke ist das Dickbeschichtung Risse hat und dadurch Wasser nun rein kommen kann.
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  8. #6
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    Zitat Zitat von Yilmaz Beitrag anzeigen
    Hallo,
    das stimmt nicht so ganz.
    Gegen welche lastfall wurde damals abgedichtet?
    Abdichtung mit KMB (Dickbeschichtung) kann man bis lastfall Aufstauendes sickerwasser > also zeitweise drückendes wasser abdichten.
    Abdichtung mit KMB wird bei zeitweise drückendes wasser 4 mm mit verstärkungseinlage und bei nicht drückendes wasser 3 mm dick aufgebracht.
    Wichtig wäre dann zu wissen gegen welche lastfall abgedichtet worden ist.
    Sie erwähnen eine drainage? Wenn dieser fachlich installiert ist dann kann man mit drückendes wasser nicht mehr rechnen.
    Ich nehme an hier liegt eine nicht fachgerecht angebrachte Drainage und fehlerhafte abdichtung vor.
    Mfg.
    Lt. Rechnung Dickbeschichtung gegen nicht drückendes Wasser aufgebracht und in der Hohlkelle mit Gitter eingebettet.
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  9. #7
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    Es muß dann geklärt werden was dazu veranlasst hat das gegen nicht drückendes wasser abzudichten? Hat man sich auf dräinanlage verlassen oder war der boden so durchlässig?
    Eine sache ist ganz sicher, beides sind nicht der fall, weder eine funktionstüchtige dräinanlage noch versickerungsfähiger boden ist vorhanden.
    Oben drauf eine fehlerhafte abdichtung. Die 1mm schichtdicke ist üure theorie, eine abdichtung der bei 3 mm versagt würde auch bei 4 mm versagen.
    Mfg.
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