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  1. #1

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    Mängel, ja oder nein?

    Hallo,

    Zuerst einmal wünsche ich allen hier ein frohes neues Jahr.
    Ich hoffe einer kann mir bei meinen Fragen helfen.

    Im Jahr 2008 erwarb ich einen Neubau (schlüsselfertig) von einem Bauträger. Ein par Monate später wurden vom gleichen Bauträger noch einmal die gleichen Häuser in der Nachbarschaft
    Gebaut. Hierbei ist mir aufgefallen das einige Arbeiten wesendlich anders (ich denke besser) ausgeführt wurden als an meinem Haus. Da ich kein Experte bin kann ich aber nicht sagen
    Ob es sich hierbei um einen Mangel handelt.


    1. Fallrohr Befestigung.
    Die Fallrohre sind an den Nachbarhäuser folgendermaßen befestigt. Im Rohbau wurden Löscher gebohrt in den löchern wurden spezielle Dübel geschlagen anschließend wurde das Haus mit der Wärmedämmung
    verkleidet (Styropor platten) und verputzt. In den Dübeln sind am Schluss dann Gewindestangen gedreht worden an denen die Fallrohre befestigt wurden.

    An meinem Haus wurden die Fallohre mit Rohrschellen an dem sich ein länglicher stift befindet ähnlich eines Nagels durch den Wärme Putz in das dahinterliegende Mauerwerk (Kalksandstein) geschlagen.
    Treten hierdurch nicht Wärmebrücken auf? Und kann man das als Mangel reklamieren?

    2. Übergang zwischen Blendung und Wärmedämmung.
    Die Häuser sind teilweise mit einem Wärmeputz (Styropor platten) versehen und teilweise sind die Häuser gemauert. Am Übergang zwischen diesen Wärmeputz und dem gemauerten hat man vergessen einen Kellenschnitt
    Auszuführen, in diesem bereich sind Risse entstanden. Nach meiner Reklamation sind die Kellenschnitte nachträglich an allen stellen eingefügt worden. Teilweise bricht der Putz aber immer noch leicht ab.
    Mein Bauträger sagt das sich an diesen Übergängen ein Kompriband befindet und die Dichtigkeit auf jeden fall gewährleistet ist und es sich hierbei nur um einen optischen Mangel handelt. Und lehnt eine weitere Bearbeitung ab.
    Muss man sich hiermit zufrieden geben?

    An den Nachbarhäusern sind in diesem Bereich Putzschienen verwendet worden. Das sieht natürlich sehr sauber aus.

    3. Holzverblendung zwischen Dach und Wärmedämmung.
    Unter der Dachrinne befinden sich die Sparren welche durch eine Holz Verkleidung verdeckt sind. Im vergleich zu den Nachbar Häusern ist mir aufgefallen, dass hier der Wärmeputz bis unter das Dach (bis zu den Dachziegeln) ausgeführt ist.
    Anschließend wurden die noch sichtbaren Sparren mit einer Holz Verkleidung verdeckt.

    An meinem Haus wurden zuerst die Sparren mit der Holz Verkleidung verdeckt, und anschließend wurde der Wärmeputz um die Holz Verkleidung angepasst. Im Endergebnis sieht dieser Bereich von Außen zwar gleich aus, ist aber meines erartens ein Mangel da der Übergang von Wärmeputz zum Holz abgedichtet werden muss. Außerdem ist bei der oben beschriebenen Variante die Wärmedämmung besser da dieser Bereich ja komplett geschlossen ist. Oder sind beide von mir beschreibende Varianten korrekt?


    Vielleicht kann man mir hier helfen.? Ich wehre euch sehr dankbar.

    Viele Grüße,

    Guido
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  2. Mängel, ja oder nein?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von Vossi
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    helfen sollte Dir ein Sachverständiger vor Ort. Selbst wenn hier eine Antwort möglich wird, hilft Dir das nicht weiter. Und als kleine Anmerkung. Dein Haus ist deins, und das des Nachbarn seins. So kommst Du nicht weiter. Da Dein Bauträger nicht Willens ist, brauchst Du jemanden auf Deiner Seite, vor Ort...
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  4. #3

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    1) ist garantiert kein Mangel, 2) wahrscheinlich nicht und 3) muss man sich vor Ort ansehen.

    Eines ist aber klar. Anders zu bauen, ist KEIN Mangel. Nur eine geänderte Meinung. Und dazu hat sich K. Adenauer schon vor langer Zeit abschliessend geäussert.
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  5. #4

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    Hmm, ich sehe das ein wenig anders. 2. und 3. siehe RD, aber den Eintrieb eines Schlagdorns (ob nachträglich oder nicht) durch ein WDVS, möglichst noch nach unten angewinkelt, halte ich für schadensträchtig. Sowas gehört mindestens (neben, wenn überhaupt, nach oben gewinkeltem Eintrieb) mit einer geschlossenzelligen Hinterfüllschnur abgedichtet. Bein Fensterbänken etc. regt sich jeder auf wenn das Aufsteckprofil 5 mm zu schmal ist, bei RR irgendwie kein Mensch.
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  6. #5
    Avatar von Hundertwasser
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    Herr Nilsson, da bin ich bei dir. Und Ralf hat recht. Und Vossi hat auch recht.

    Deswegen kann ich nur den Vorschlag wiederholen: Hol dir einen Sachverständigen der auf deiner Seite steht.
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  7. #6

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    Alle Achtung wenn er den Dübel gleich getroffen hat. Normalerweise werden Thermodübel benutzt. MfG
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  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  9. #7

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    Normalerweise Thermodübel? Habe ich noch nie im Leben auf Baustellen erlebt das da Thermodübel genommen werden. Gängige Praxis: Durchbohren, Dübel auf Stockschraube stecken, reinstecken, festschrauben, Schelle aufschrauben.
    Andere gängige Praxis: Schellendorn reindrücken, wieder rausziehen, PU-Montagekleber ins Loch reindrücken, Schelle wieder versenken, fertig. Mir fiel alles aus dem Gesicht als ich das gesehen hatte. Hält aber wunderbar, ist mir aber immer noch massiv suspekt...
    Und nein, fachregelgerecht ist es in keinster Weise, da bin ich mir ziemlich sicher.


    Aber Thermodübel? Neee, noch nie dafür gesehen...
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  10. #8

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    Unter dem Begriff Thermodübel kenne ich das
    http://infonet.sto.de/tm/TM_Sto-Ther...l_UEZ_8_60.pdf

    Da möge mir der Herr Zimmermeister mal erklären, wie er damit die Schellen von Regenfallrohren an lotrechten Wänden befestigt. Oder was er wirklich gemeint hat.
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