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  1. #1

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    Unglücklich Gesundheitsrisiko beim Abschleifen von HANSIT-Dichtungsmasse

    Hallo zusammen,

    in einem Keller, der früher als Öllagerraum diente, sind die Wände bis zu einer Höhe von ca. 1,5 m mit einer Dichtmasse gestrichen (Baujahr 1961).
    Aus bestimmten Gründen muss ich den Anstrich entfernen. Mit der Spachtel ist das fast unmöglich, da dieses Zeig unwahrscheinlich stark haftet.
    Nun würde ich es gerne mit einem Fassadenschleifer entfernen, habe aber in Bezug auf Giftstoffe da Bedenken.
    Es scheint sich bei dem Anstrich um HANSIT zu handeln, ich habe dies in den 80er Jahren schon mal selbst als Außen-Dichtung für den Keller aufgetragen.

    Kann mir jemand über eine evtl. Gefährdung sagen?

    Danke schon mal

    Helmut Weil
    Wetzlar
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  2. Gesundheitsrisiko beim Abschleifen von HANSIT-Dichtungsmasse

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  3. #2

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    "NUR" mit der Spachtel abkratzen kann ich mir schon schwierig vorstellen.
    Vielleicht ja so: http://www.bauexpertenforum.de/showp...7&postcount=13

    Das kann manchmal daran scheitern, dass der Untergrund bröselig rau ist. Dann geht eigentlich nur noch Putz abchlagen (hier sind die Brocken größer und die Staubentwicklung geringer) oder dann wirklich mit der Giraffe mit Staubabsaugung abschleifen.

    Ohne genaueres Wissen über das verwendete Material ist eine Aussage über die Gefährdung schwierig. Dazu müsste dann schon eine Materialprobe ins Labor.

    Meistens wurden für diese Ölschutzbeschichtungen Methacrylat-Dispersionen verwendet. Diese gibt es seit etwa 30 - 40 Jahren und diese sind chromatarm.

    Wenn es eine solche wäre, ist das Abschleifen möglich. (Mit P2-Atemschutzmaske und Ganzkörperkondom)
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  4. #3

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    Hansit ist eine Dichtschlämme, die wohl als Lecksperre eines Tanklagers nicht abnahmefähig gewesen sein wird.
    Im Zweifel Probe an ein Umweltlabor, dann herrscht Klarheit.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Dank Euch recht herzlich,

    an Labor habe ich auch schon gedacht, doch bevor ich 380 EUR ausgebe, will ich doch alle andere Möglichkeiten ausloten.

    Gruss

    Helmut Weil
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  6. #5

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    Lass Dir doch einfach das Sicherheitsdatenblatt vom Hersteller zusenden.

    Gruß Stoni
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