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Dämmung zwischen Wohnhaus und Anbau Einwandig gemauert

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  1. #1

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    Dämmung zwischen Wohnhaus und Anbau Einwandig gemauert

    Hallo und hier meine 2. Frage :-)

    ich habe an meinem Altbau Baujahr 1914 zwischen dem Wohnhaus und dem Anbau oder auch Werkstatt nur eine einfach gemauerte Wand mit Putz auf beiden Seiten also ohne Hohlschicht.

    Ich würde diese Wand gerne dämmen da der Anbau nicht beheizt wird!

    Jetzt zu meinen Fragen:

    Sollte ich von der Anbauseite isolieren also von der kalten Seite der Wand?

    Womit sollte ich isolieren? Styropor?

    Und kann ich das Isoliermaterial direkt auf der Wand aufbringen oder muss eine Luftschicht dazwischen sein?

    Freue mich auf Antworten :-)
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  2. Dämmung zwischen Wohnhaus und Anbau Einwandig gemauert

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  3. #2

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    5

    ..so gehts

    Dämmung immer auf der kalten Seite anbringen.
    Material ist Geschmacksache, Polistyrol (Erdölprodukt) oder Mineralfaserplatten (evtl mit Holzwolleoberfläche - z.B. Tectalan)
    Wärmeleitgruppe sollte 035-040 sein bei einer Dämmstärke von mind. 6cm
    Die Platten werden direkt aufgeklebt.

    Gruß,
    Wolfgang
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  4. #3

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    so geht´s!

    bitte mal die hilfestellung für neulinge beachten.
    und mit nur kleben wirds an der alten wand wohl nicht getan sein.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von nebbia Beitrag anzeigen
    Wärmeleitgruppe sollte 035-040 sein bei einer Dämmstärke von mind. 6cm
    Nach EnEV gerechnet??
    Direkt aufkleben? Warum kleben? Warum keine UK mit Füllung? Wissen Sie mehr über den Bau als wir?

    Ich wäre zu so einer Aussage nicht fähig, ohne vor Ort gewesen zu sein!!!
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  6. #5
    Avatar von Hundertwasser
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    @ Ralf
    Glaskugel kaputt?

    U-Wert gegen unbeheizte Räume normalerweise 0,30 W/m²K. Entsprechende Dämmstoffstärke berechnen.
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6

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    Zitat Zitat von bettinawst Beitrag anzeigen
    Sollte ich von der Anbauseite isolieren also von der kalten Seite der Wand?

    Womit sollte ich isolieren? Styropor?
    Ich würde (auf der kalten Seite) analog zu einer Vorhangfassade
    eine Unterkonstruktion aus Holz anbringen und dazwischen den
    Dämmstoff klemmen und abschließend z.B. mit OSB Platten verschalen,
    damit man an der Wand auch weiterhin mal ein paar Halter oder
    ein nicht zu schweres Regal ohne Spezialdübel anbringen kann und
    bei Bedarf an die Wand rankommt.
    In einer Werkstatt würde ich kein nacktes Styropor an der Wand haben wollen, wenn doch mal was brennt. Bei den Dämmstoffen gibts
    heute auch eine große Auswahl. An zumindest teilweise natürlichen
    Dämmstoffen gibts z.B. Hanf, Holzwolle, Flachs und Baumwolle, ansonsten
    halt Mineral- und Glaswolle, die wohl auch nicht mehr so kratzt wie früher
    und dafür für etwas mehr Geld und auf Bestellung schon eine Wärmeleitfähigkeit von 0.032 W/(m*K) hat, statt der üblichen 0.035
    oder 0.040. Wenn der Platz da ist, würde ich nicht so geizig sein,
    da nur 6 cm Styropor mit vielleicht auch noch WLG 040 anzubringen.

    Bei WLG 032 wären für die erwähnten 0.3 W/(m2*K) 11 cm angesagt,
    wenn man mal den Dämmwert der Wand, einer eventuellen Verkleidung
    und dafür auch die Unterkonstruktion als Wärmebrücke vernachlässigt.
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  9. #7

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    Zitat Zitat von ReihenhausMax Beitrag anzeigen
    auf der kalten Seite..... und abschließend z.B. mit OSB Platten verschalen....
    Max - gut gemeint ist nicht nicht gut gemacht.

    Genau das kann der Todesstoß für die Dämmung sein. Stichwort sd Wert.

    Liebe Leute - hier kann man nichts raten. Wir wissen weder um die Luftdichte der Konstruktion noch um die Tragfähigkeit der Wand noch um Öffnungen noch um die Bauphysik.
    Grundsätzlich machbar ist es, oft gehen Basteleien in solcher Richtung auch gut. Dann aber eher wie das Fahren ohne Gurt - egal, wie defensiv man selber fährt, es braucht auch das Fehlen der Deppen/Schlafmützen/Rüpel auf dem eigenen Weg, um ohne Blessuren anzukommen.
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