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Mariolas Umbaufrage - verschoben aus Baumurks

Diskutiere Mariolas Umbaufrage - verschoben aus Baumurks im Forum Sanierung konkret auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Mariolas Umbaufrage - verschoben aus Baumurks

    Hi - bin zum ersten mal aktiv im Forum... hoffe, einpaar nette "gleichgesinnte" zu treffen und bin gespannt, ob ich hier überhaupt richtig bin :-) hab mir vor über 3 Jahren ein 100-Jahre altes Haus gekauft... das war Liebe auf den ersten Blick - bis........ ja bis alles erst so richtig angefangen hat... haben schon viel erledigt und viel geschafft, aber immer wenn was Neues ansteht, zeigt sich ein Bild des Grauen und manchmal verliere ich die Kraft weiter zu machen... das Neueste - es hat sich rausgestellt, dass das Haus nicht 100 sondern bereits 120 Jahre da steht - vielleicht kein riesen grosses Problem, doch so einige Dinge werden mit der Zeit noch klarer...
    Nun aber erstmal zum aktuellen; will alten Anbau (vormals Stall) zum Wohnraum umbauen und irgenwann soll dort die Küche entstehen... leider ist die Deckenhöhe echt etwas sehr, sehr niedrig... komme kaum auf 2 Meter Raumhöhe... allerdings ist der Anbau 2-Stöckig... wie stelle ich es am Dümmsten an, die Decke anzuheben/aufzustocken, ohne, dass mir anschliessend wieder die Höhe im oberen Raum fehlt um daraus aus Gästezimmer zu machen oder ein Büro oder was auch immer??? hat jemand schon sowas gemacht??? Danke jetzt schon für die Ideen
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  2. Mariolas Umbaufrage - verschoben aus Baumurks

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  3. #2

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    Ich hab mal ein eigenes Thema draus gemacht - oder wolltest Du beim Bauen pfuschen?

    Als Antwort kann man Dir nur sagen - Planer rausholen, der sich das vor Ort ansieht und die diversen Möglichkeiten auf Sinnhaftigkeit und Kosten prüft. Machbar ist technisch fast alles, beim Baurecht kanns schon Probleme geben und bei den Kosten wirds dann ganz spannend.
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  4. #3
    Themenstarter

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    ich hab jetzt ein eigenes Thema??? find ich schon toll - bin wohl beim ersten Besuch hier befördert worden :-) vielen Dank für die Hilfestellung
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  5. #4
    Avatar von Der Bauberater
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    Zitat Zitat von Mariola1104 Beitrag anzeigen
    ...das Haus nicht 100 sondern bereits 120 Jahre da steht - vielleicht kein riesen grosses Problem, doch so einige Dinge werden mit der Zeit noch klarer...
    Gips Denkmalschutz?
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  6. #5
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    neee... scheinbar nicht, weil der Vorbesitzer da schon so einen Quatsch immer gemacht hat ohne Sinn und Verstand... nun ist es eh zu spät um über Denkmalschutz nachzudenken, da die Fassade auch schon geändert worden ist
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  7. #6

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    DAS ist KEIN Argument. Eher im Gegenteil. Es kann sein, dass Du mehr anfassen musst als Du wolltest, weil die Denkmaler Die Auflagen verpassen!

    Habt Ihr die Frage nicht vor dem Kauf geklärt????
    Dann jetzt ganz schnell nachholen und beten, dass da nix ist!
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  8. #7
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    Leider ist beim Kauf kaum eine Klärung möglich gewesen... das Haus ist vermietet gewesen und der Vorbesitzer hat sich 18 Jahre nicht um die Belange des Hauses gekümmert - wie es so ist; hauptsache Miete kommt rein... lt. allen Unterlagen, die ich vom ehemaligen Eigentümer bekommen habe, ist Denkmalschutz kein Thema gewesen... als sich das mit dem Baujahr auch noch als "falsche Angabe" rausgestellt hatte, bin ich zur Sicherheit beim RA vorstellig geworden um einiges abzuklären... der hat mir bestätigt, dass falls doch Denkmalschutz greifen sollte, ich dafür nicht mehr zur Verantworung gezogen werden könnte, da es beim Kauf und diversen Vorgesprächen mit Verkäufer verneint worden ist... ich hoffe nun einfach, dass ich mich wenigstens auf die Aussage des RA verlassen kann...
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  9. #8
    Gast23627
    Gast

    Eine Geschichte dazu:

    Vor einigen Jahren erschien ein Kunde bei mir im Betrieb mit der Bitte eine Zimmertür um ca. 30 cm zu kürzen.
    Auf meine Bitte die Türe doch zu bringen kam der Hinweis, das kürzen sei nur noch vor Ort zu machen.
    Ich habe dann folgendes vorgefunden:
    Altes Haus sehr alt.
    Der gute Mann hatte eine Zimmerdecke (bestehend aus Balken) um ca. 30 cm angehoben, dabei jedoch das Zimmer darüber und die Tür dazu nicht berücksichtigt.
    Das Zimmer unten war nun etwa normal hoch, dass Zimmer darüber nur noch ca. 160 cm hoch, die Unterkante der Tür war noch im unteren Raum zu sehen...
    Künstlerpech
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  10. #9
    Avatar von Der Bauberater
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    Mach bitte eine Anfrage bei der für Euch zuständigen Bauaufsicht/Baurechtsamt, wie das auch immer heißt und lass Dir schriftlich geben, dass das Gebäude ein oder kein Kulturdenkmal im Sinne des Denkmalschutzgesetzes ist.
    Dann kannst Du weiter planen.
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  11. #10
    Avatar von Lukas
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    Zitat Zitat von Mariola1104 Beitrag anzeigen
    RA
    ... der hat mir bestätigt, dass falls doch Denkmalschutz greifen sollte, ich dafür nicht mehr zur Verantworung gezogen werden könnte, da es beim Kauf und diversen Vorgesprächen mit Verkäufer verneint worden ist... ich hoffe nun einfach, dass ich mich wenigstens auf die Aussage des RA verlassen kann...
    Das ist so wohl eher Unfug.

    Ob Denkmalschutz besteht kann man ganz einfach den Denkmallisten der einzelnen Länder entnehmen.

    Gruß Lukas

    PS: Da gibts mehr.
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  12. #11
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    Selten so gelacht JSch... ab dem Zeitpunkt, wo man mit Renovieren, Sanieren, Instandestzen ist, bekommt man sehr viele lustige Geschichten von verpfuschten Umbauten erzählt... ganz so unbeholfen (geistig) bin ich zum Glück nicht... bei manchen Sachen frag ich lieber 10 mal nach, bevor ich sie einmal richtig falsch mache... und genau das ist mein Anliegen - ich würde ja gerne die Decke anheben, aber dann verliere ich es ja oben an Höhe... absolut wie du es geschildert hast - und das wollte ich gerne vermeiden... ich könnte ja mit der jetzt vorhandenen Höhe der Decke leben, aber immer mehr höre ich, dass es übergangsweise sicher kein Problem wäre, doch auf Dauer könnte es ein Problem werden, weil man sich erdrückt fühlt... und nun kämpfe ich mit mir und überlege hin und her, wie man es am besten lösen könnte... wenn es definitv ratsam ist die Decke aufzustocken, dann würde ich es machen und mich von der Idee verabschieden oben noch Wohnraum schaffen zu können (ist ja nur der Anbau), aber wenn es eine Lösung geben könnte, wie man beides vereinbaren kann - nehme ich es gerne an...
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  13. #12
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    und jetzt hat es mir echt keine Ruhe gelassen... habe geprüft - kein Denkmalschutz... zum Glück
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  14. #13

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    Glück gehabt!

    Dann würde ich als nächstes prüfen lassen, ob es nicht möglich ist, den Boden tieferzulegen, statt die Decke anzuhaben.
    Das ist meist nicht nur vorteilhafter (kein Höhenverlust im darüberliegenden Geschoß), sondern auch oft auch DEUTLICH einfacher zu machen (und damit billiger). Außerdem muß am Boden eher sowieso etwas gemacht/erneuert werden als an der Decke.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    das ist natürlich auch eine Idee, die angemerkt worden ist... wurde von 2 Leuten sofort als Unsinn abgetan, weil angeblich mehr Arbeit, Auwand, Kosten... worauf muss ich achten, ob das möglich ist??? mitten im Raum ist nämlich ein Abfluss in dem die Dachrinne eingelassen ist (klingt komisch - ist aber so)... die muss ja aber nicht dort langlaufen, denn das regenwasser kann man auch anderweitig umleiten lassen... kann ich dort sehen wie dick die Bodenplatte ist? soll ich eine Bohrung versuchen?
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  17. #15

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    Mariola - nochmal:
    Auch bei unseren z.T. recht guten hellseherischen Fähigkeiten kann keiner von uns auch nur ansatzweise eine Aussage zu Möglicheiten und deren Kosten machen!

    Wir versetzen, wenn es sein muss ganze Opernhäuser. Auch bergrauf oder -runter.
    Ob das bei Dir Sinn macht und welche Alternativen zu welchen Kosten denkbar sind - das liegt weit hinter den Grenzen des im I-Net möglichen.
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