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Thema: Bankangebot

  1. #1

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    Bankangebot

    Hallo,

    nach Klärung der Umstände haben wir ein konkretes Angebot einer unter anderem in Hamburg ansässigen Genossenschaftsbank ():

    KFW1 (Wohneigentum): 100.000: 4,20% bei 15 Jahren Zinsbindung: 460,76
    KFW2 (Energieffizient): 50.000: 3,55% bei 10 Jahren Zinsbindung: 230,30
    Annuitätendarlehen: 117.000: 4,76% bei 15 Jahren Zinsbindung: 558,94

    Zu den Randbedingungen:

    Baukosten Haus (nahezu schlüsselfertig[ohne Tapeten/Fußboden]): 200.000
    Grundstück inkl. Nebenkosten: 60.000
    Erschließung: 10.000
    Küche: 15.000
    Kamin: 10.000
    Außenanlagen: 5.000
    Teppich/Tapeten: 7.000

    Eigenkapital: 40.000 (daher auch der schlechte Zinssatz für das Annuitätendarlehen)

    Die Bank bietet Sondertilgung bis jährlich 10% der Finanzierungssumme maximal und ist nach unten nicht limitiert. Man kann also z.B. monatlich 100 Euro per Dauerüberweisung sondertilgen und brauch so nicht zwingend die Tilgungsrate erhöhen.

    Zu uns: Wir haben beide sichere Jobs (öff. Dienst und TÜV) und verfügen über ein Moantsnetto von 4.000 Euro. Eine Rate von 1250 Euro sollte in meinen Augen realisierbar sein.

    Wie sind eure Meinungen dazu?
    Geändert von R.B. (21.01.2011 um 10:33 Uhr) Grund: Name spielt keine Rolle
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  2. Bankangebot

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  3. #2

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    Zitat Zitat von rainman1978 Beitrag anzeigen
    Zu uns: Wir haben beide sichere Jobs (öff. Dienst und TÜV) und verfügen über ein Moantsnetto von 4.000 Euro. Eine Rate von 1250 Euro sollte in meinen Augen realisierbar sein.
    Ohne Eure realen Lebenshaltungskosten zu kennen ist das zwar nicht verbindlich zu beantworten, aber es sieht mal so aus, dass hier noch üppig Reserve besteht.

    Das Eigenkapital ist zwar etwas dürftig, dieser Nachteil wird aber durch das monatliche Einkommen entschärft.

    Zu Deiner Kostenaufstellung kann man nicht viel sagen, das kann passen, oder auch nicht. Hängt auch von Euren Ansprüchen ab.

    Frage(n):
    Ist 1978 Dein Geburtsjahr?
    Wie groß ist die Familie? (ergeben sich kfr. Veränderungen bei den Einkünften?)

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hi,

    Ja, mein Geburtsjahr ist 1978.

    Mir ging es bei der Frage auch um die Einschätzung des von der Bank gemachten Angebotes. Angesichts des hohen Beleihungsanteils (89%) halte ich persönlich die 4,76% für angemessen. Wie sind da die Meinungen?

    Momentan sind wir zu zweit (Meine Frau und ich) - Kinder (2) sind aber in den nächsten jahren geplant. Das heißt ihr Einkommen (1400) würde zumindest zeit/teilweise (Elterngeld, Kindergeld) wegfallen.
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  5. #4

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    Bei der Rate kann ich Ralf nur zustimmen. Wenn jetzt nicht noc zig Ratenkredite laufen, dürfte hier einer Belastung von 1.300,- bis 1.400,- nicht´s im Wege stehen. Interessant ist, dass eure Aufteilung ähnlich wie die Unsrige ist.

    Was mich aber immer noch wundert sind die 200.000,-€ Baukosten und KfW 70...aber das ist ein Anderes Thema
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  6. #5

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    Zitat Zitat von rainman1978 Beitrag anzeigen
    Hi,

    Ja, mein Geburtsjahr ist 1978.

    Mir ging es bei der Frage auch um die Einschätzung des von der Bank gemachten Angebotes. Angesichts des hohen Beleihungsanteils (89%) halte ich persönlich die 4,76% für angemessen. Wie sind da die Meinungen?

    Momentan sind wir zu zweit (Meine Frau und ich) - Kinder (2) sind aber in den nächsten jahren geplant. Das heißt ihr Einkommen (1400) würde zumindest zeit/teilweise (Elterngeld, Kindergeld) wegfallen.
    Wenn deine Frau in Elternzeit ist sieht es so aus:

    ca. 2600€ (Gehalt Mann)
    ca. 900€ (65 oder 67% Elterngeld Frau für 10-12 Monate)
    184€ Kindergeld
    = ca. 3.684€

    Wenn das Elterngeld ausgelaufen ist:

    ca. 2600€ (Gehalt Mann)
    184€ Kindergeld
    = ca. 2784€
    Dann müsste deine Frau auf jeden Fall wieder arbeiten, sonst wäre das
    mit der Finanzierung zu knapp.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von rainman1978 Beitrag anzeigen
    Momentan sind wir zu zweit (Meine Frau und ich) - Kinder (2) sind aber in den nächsten jahren geplant. Das heißt ihr Einkommen (1400) würde zumindest zeit/teilweise (Elterngeld, Kindergeld) wegfallen.
    Dann sollte man, wie bereits genannt, auch den worst case durchspielen. Nachdem Deine Frau im öD arbeitet, sollte ein Wiedereinstieg ja problemlos sein. Langfristig betrachtet sind 2 Einkommen erforderlich, denn nur mit 1 Einkommen könnte man zwar eine Durststrecke überbrücken, aber keine langfristige Finanzierung überstehen.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Dann sollte man, wie bereits genannt, auch den worst case durchspielen. Nachdem Deine Frau im öD arbeitet, sollte ein Wiedereinstieg ja problemlos sein. Langfristig betrachtet sind 2 Einkommen erforderlich, denn nur mit 1 Einkommen könnte man zwar eine Durststrecke überbrücken, aber keine langfristige Finanzierung überstehen.

    Gruß
    Ralf
    Ganz so einfach ist das nicht, mit dem Wiedereinstieg. Es ist nämlich nicht in
    allen Regionen Deutschlands möglich, eine Kleinkindbetreuung zu bekommen,
    die bezahlbar ist und auch noch zu den Arbeitszeiten passt. Das hängt sehr stark vom Arbeitgeber ab, wie flexibel man da sein kann oder darf..............
    Ob sie mit einem Kleinkind so schnell wieder Vollzeit arbeiten kann ???
    Und selbst wenn, ist ja auch noch ein 2. Kind mal ein Wunsch.
    Ihr müsst da unbedingt mal nochmal genauer drüber nachdenken und tatsächlich den Worstcase kalkulieren.
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  9. #8
    Themenstarter

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    Erst mal vielen Dank für die Anmerkungen.

    Worst Case:

    Wir bekommen hintereinander 2 Kinder (so ist es zumindest geplant :-)) Wir würden also das Elterngeld einrechnen können. Allerdings wollten wir beim zweiten Kind uns das Elterngeld auf eine Dauer von 2 Jahren anrechnen lassen. Heißt wir hätten in der Zeit 2600 + Hälfte von ca. 900 = 3050 zur Verfügung 3000 - 1250 Rate wären 1750 für Lebensunterhalt + Kindergeld von 300 macht ca. 2000 Euro/Monat.

    Alles unter der Annahme, dass ich keine Lohnerhöhung, welche ja absehbar ist, bekomme.

    Ich denke, das ist worst case sicher ausgelegt, oder?

    Zur Kinderbetreuung nach den 2 Jahren hätten wir immer noch die Möglichkeit, die Kinder zur Tagesmutter zu geben (welche natürlich auch Geld haben will).

    Bezüglich des Wiedereinstiegs war der Arbeitgeber meiner Frau in der Vergangenheit sehr felxibel.

    Von daher bin ich optimistisch.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von jannis09 Beitrag anzeigen
    Wenn das Elterngeld ausgelaufen ist:

    ca. 2600€ (Gehalt Mann)
    184€ Kindergeld
    = ca. 2784€
    Dann müsste deine Frau auf jeden Fall wieder arbeiten, sonst wäre das
    mit der Finanzierung zu knapp.

    das stimmt so nicht ganz. Die steuerlichen Auswirkungen sind nicht berücksichtigt:

    1. gibt es für jedes Kind eine Kinderfreibetrag, der mindert das zu versteuernde Einkommen - d.h. praktisch hat er dann mehr netto, weil er weniger Steuern als jetzt bezahlt.

    2. wenn die beiden heute noch nicht verheiratet sind können Sie das noch tun und anschließend gemeinsam veranlagen, was ebenfalls zu Steuerersparnis und damit faktisch zu einem höheren Nettoeinkommen führt.

    ich bin kein Steuerberater... die beiden Effekte zusammen können im Monat jedoch schon ein paar Hunderter mehr netto ausmachen.


    ....natürlich kosten Kinder auch Geld....
    ich würde mir die verschiedenen Konstellationen mal genauer durchrechnen.



    gruss frijo
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  11. #10

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    Zitat Zitat von frijo Beitrag anzeigen
    das stimmt so nicht ganz. Die steuerlichen Auswirkungen sind nicht berücksichtigt:

    1. gibt es für jedes Kind eine Kinderfreibetrag, der mindert das zu versteuernde Einkommen - d.h. praktisch hat er dann mehr netto, weil er weniger Steuern als jetzt bezahlt.

    2. wenn die beiden heute noch nicht verheiratet sind können Sie das noch tun und anschließend gemeinsam veranlagen, was ebenfalls zu Steuerersparnis und damit faktisch zu einem höheren Nettoeinkommen führt.

    ich bin kein Steuerberater... die beiden Effekte zusammen können im Monat jedoch schon ein paar Hunderter mehr netto ausmachen.


    ....natürlich kosten Kinder auch Geld....
    ich würde mir die verschiedenen Konstellationen mal genauer durchrechnen.



    gruss frijo
    Steuereffekte habe ich natürlich nicht berücksichtigt, da bin ich auch kein
    Fachmann drin. Unterm Strich würde diese Ermäßigungen evtl. die Mehrkosten für Lebensführung auffangen..........aber das ist Spekulation.
    Wie man sieht, hat er sich ja Gedanken über Elterngeld, Elternzeit gemacht.
    Das ist ja das, was wir mit unseren Beiträgen ins Spiel bringen wollten.
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  12. #11
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    Ich bedanke mich nochmal für die Denkanstösse und denke, dass wir mit unser Finanzierung auf der sicheren Seite sind und hoffentlich nie Probleme bekommen werden.

    Danke Schön
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  13. #12

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    Hallo,
    die Steuerfreibeträge werden mit dem Kindergeld verrechnet, etwas mehr Netto ergibt sich aus der Senkung der Pflegeversicherung um 0,5%-Punkte. Durch Änderung der Steuerklasse während des Erziehungsurlaubs (wenn jetzt IV/IV) lässt sich vielleicht was ändern. Hier kann ein bisschen probiert werden.
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  14. #13

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    Hallo zusammen,
    ich finde das Angebot ist zu teuer.



    Die Konditionen währen 100.000 € 3,95 % 15 Jahre
    50.000 € 3,30 % 10 Jahre
    117.000€ 4,60 % 15 Jahre


    Gruß

    adil3006
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von adil3006 Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,
    ich finde das Angebot ist zu teuer.



    Die Konditionen währen 100.000 € 3,95 % 15 Jahre
    50.000 € 3,30 % 10 Jahre
    117.000€ 4,60 % 15 Jahre


    Gruß

    adil3006


    Und auch das ist deutlich zu teuer ...

    bei 89 % Beleihungsauslauf, o.g. Bonität vorrausgesetzt, Schufa etc sauber

    117 000 4,45 % 15 jahre
    50 000 3,20 % 10 Jahre
    100 000 3,95 % 15 Jahre

    Mit besten Grüßen
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  17. #15

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    Leute, hier ein paar Zinssätze in den Raum werfen, und zu behaupten, dass ein Angebot "zu teuer" ist, ist nicht gerade seriös. Jeder weiß doch, dass die Zinssätze von vielen Faktoren abhängen, und diese Randbedingungen sind hier nicht bekannt.

    Gruß
    Ralf
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