Werbepartner

Ergebnis 1 bis 9 von 9
  1. #1

    Registriert seit
    07.2009
    Ort
    *
    Beruf
    Disponent Gepäckumschlag
    Beiträge
    177

    Grundstück anschütten

    Hallo,

    wir werden dieses Jahr den Rest unseres Grundstücks anschütten lassen und würde vorab schon mal wissen welche Variante die bessere ist.

    Die Eckdaten dafür lauten: ca. 5m von der akutellen Böschung zur Grundstücksgrenze mit einer auszugleichenden Höhendifferenz von ca. 3m. Breite des Grundstücks, ca. 11m
    Am Grundstücksende kommt vorerst keine Mauer hin.

    Mein Frage ist jetzt, welches Material sollte man dafür nehmen. Unser Erdbauer meinte, es reicht wenn man normale Erde nimmt (nicht genauer spezifiziert), das ganze mit dem Bagger verdichtet und mit der alten Böschung "verzahnt" (seine Worte!)

    Meine Idee wäre, das ganze mit Kies, lagenweise verdichtet, bis auf ca. 1m unterhalb der gewünschten Höhe und den Rest mit Mutterboden auffüllen.

    In Hinblick auf Setzungen, welche Variante wäre dafür die bessere?

    Achja, es stellt sich auch die Frage ob die Kiesvariante nicht besser gegen Wühlmäuse wäre, die sich hier auf dem Berg ganz wohl fühlen.

    Viele Grüße
    Frank

    PS: Es geht mir nur um die Praktische Umsetzung, nicht um Genehmigungen und Vorschriften des Landratsamts/Bauamts.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Grundstück anschütten

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2
    wasweissich
    Gast
    wenn du eine wanderdüne haben willst , nimmst du sand/kies ........ da ist es egal ob lagenweise oder anders verdichtet .
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3
    Avatar von alex2008
    Registriert seit
    06.2008
    Ort
    Südschwarzwald
    Beruf
    Maschinist
    Benutzertitelzusatz
    Baggerfahren ist mein Hobby
    Beiträge
    3,251
    Wenns der Erdbauer wirklich so macht mit verzahnen etc. ist diese Variante dem Kies vorzuziehen.

    Falls die Böschung zu steil ist kann man diese auch noch durch Flechtwerk etc stabilisieren. Andere Variante wäre das arbeiten mit Geotextil.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4
    gast3
    Gast
    Zitat Zitat von alex2008 Beitrag anzeigen
    Wenns der Erdbauer wirklich so macht mit verzahnen etc. ist diese Variante dem Kies vorzuziehen.

    Falls die Böschung zu steil ist kann man diese auch noch durch Flechtwerk etc stabilisieren. Andere Variante wäre das arbeiten mit Geotextil.
    soweit Zustimmung, wobei ich den Begriff "normale Erde" doch etwas spezifizieren würde (geht sonst auch in die Hose und das dann ggf. richtig)
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5
    Themenstarter

    Registriert seit
    07.2009
    Ort
    *
    Beruf
    Disponent Gepäckumschlag
    Beiträge
    177
    nun denn, ich wollte schon immer mal meine eigene Wanderdüne haben....
    Ne im ernst, gut zu wissen, dann werde ich auf die Variante Kies verzichten.

    @Helge von Seggern

    Was sollte denn bei der Spezifizierung "Normale Erde" am besten rauskommen?
    Weil ich dann natürlich auch keine Wanderdüne mit anderem Material möchte.

    Gruß
    Frank
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. #6
    gast3
    Gast
    Was sollte denn bei der Spezifizierung "Normale Erde" am besten rauskommen?
    naja, wenn ein Tiefbauer sagt "normale Erde" dann will er (fast immer) den Aushub von seiner letzten / parallelen Baustelle verbraten. Das kann dann alles mögliche sein was du nicht gebrauchen kannst:

    also es

    muss frei von Fremdbeimengungen (Bauschutt, Schlacken, Aschen etc.) sein

    sollte Schadstoffgehalte LAGA Z 0 aufweisen

    sollte ausreichend verdichtungsfähig sein

    und eine geeignete Wasserdurchlässigkeit aufweisen


    Kies (als Beispiel) wäre mir persönlich zu wasserdurchlässig - würdest damit deinen Garten drainieren, Ton/Schluff würde zu Staunässe führen etc.

    also Bodengruppe SU (gem. DIN 18 196), höchstens feucht, natürlicher, gewachsener und nicht nachteilig veränderter Boden FACHGERECHT bei geeigneten (trockenen) Witterungsbedingungen eingebaut, fände ich nicht verkehrt.

    Wie auch immer: er solll das Material spezifizieren, du lässt es prüfen und alles wird gut
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  8. #7
    Avatar von alex2008
    Registriert seit
    06.2008
    Ort
    Südschwarzwald
    Beruf
    Maschinist
    Benutzertitelzusatz
    Baggerfahren ist mein Hobby
    Beiträge
    3,251
    Oh der Herr Geologe ist aber wählerisch

    Schadstoffrei muß es sein. Aber Ton, Lehm solange es nicht wie frischgekochte Erdbeermarmelade zerfliesst kriegt man alles standfest eingebaut.
    Noch ein bisschen einsäen mit der guten Böschungs- und Geröllfeldmischung dann wirds auch grün
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  10. #8
    gast3
    Gast
    ohha, der Herr Maschinist ist derzeit auf dem Kriegspfad

    klar kriegt man fast alles (mehr oder weniger) standfest hin, es sollte ja aber wohl auch ohne Nutzungseinschränkungen sein. Und da baut sich wohl niemand freiwillig z.B. Ton ein ... sofern er kein Reisfeld anlegen will ...



    aber recht hast'e: ich bin wählerisch
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  11. #9
    Themenstarter

    Registriert seit
    07.2009
    Ort
    *
    Beruf
    Disponent Gepäckumschlag
    Beiträge
    177
    Zitat Zitat von Helge von Seggern Beitrag anzeigen
    naja, wenn ein Tiefbauer sagt "normale Erde" dann will er (fast immer) den Aushub von seiner letzten / parallelen Baustelle verbraten. Das kann dann alles mögliche sein was du nicht gebrauchen kannst:

    also es

    muss frei von Fremdbeimengungen (Bauschutt, Schlacken, Aschen etc.) sein

    sollte Schadstoffgehalte LAGA Z 0 aufweisen

    sollte ausreichend verdichtungsfähig sein

    und eine geeignete Wasserdurchlässigkeit aufweisen


    Kies (als Beispiel) wäre mir persönlich zu wasserdurchlässig - würdest damit deinen Garten drainieren, Ton/Schluff würde zu Staunässe führen etc.

    also Bodengruppe SU (gem. DIN 18 196), höchstens feucht, natürlicher, gewachsener und nicht nachteilig veränderter Boden FACHGERECHT bei geeigneten (trockenen) Witterungsbedingungen eingebaut, fände ich nicht verkehrt.

    Wie auch immer: er solll das Material spezifizieren, du lässt es prüfen und alles wird gut
    Ok, das ist mal was womit man arbeiten kann. Wenn ich den Termin mit ihm habe, werde ich ihm das mal um die Ohren hauen und mal hören was er dazu sagt.
    Ich denke/hoffe aber, dass er nicht der Typ ist, der nur seinen Bauschutt los werden will. Da ich aber eh bei der ganzen Aktion zugegen bin, kann ich ihm da auf die Finger schauen.

    Vielen dank für die Tips

    Grüße
    Frank
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen