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Dachflächenfenster zu nah an Kommunwand?

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  1. #1

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    Dachflächenfenster zu nah an Kommunwand?

    Neubau Doppelhaus in Bayern. Kein Bebauungsplan. Baugenehmigung im vereinfachten Verfahren.
    Wie sich jetzt herausstellt, sind nach BayBO 1,25 m Abstand zur Kommunwand einzuhalten. Bei den Gauben wurde dies auch korrekt eingehalten (1,25m). Bei den Dachfenstern leider nicht, die sind erheblich näher an der Kommunwand. Gilt diese Vorschrift auch für Dachfenster, denn in der BayBo ist ja eigentlich nur von "Oberlichten, Lichtkuppeln und Öffnungen in der Bedachung" die Rede. Fallen da Dachfenster überhaupt drunter?

    So sieht das Gebäude im Rohbau im Moment aus (zum Vergrößern anklicken):
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  2. Dachflächenfenster zu nah an Kommunwand?

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    Fallen da Dachfenster überhaupt drunter?
    Gegenfrage: Was würdest Du denn gerne hören?

    Oberbegriff ist " Öffnung " und eine " Bedachung " ist auf dem Foto auch zu sehen.

    Und jetzt sagt der BT wahrscheinlich, die DFF bleiben immer zu und sind damit keine " Öffnung ".

    Schutztweck der Norm ist die Verhinderung von Brandüberschlag und dem ist es ziemlich egal, ob die DFF offen oder zu sind.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Danke für die Antwort.
    Ich will gar nichts bestimmtes gerne hören.
    Ich will nur keinen Ärger haben, mit Behörden etc... und natürlich auch Sicherheit für den (hoffentlich doch recht unwahrscheinlichen) Brandfall.
    Der GU lässt im Grunde mit sich reden, geht auch immer ans Telefon und ist generell kooperativ. Den Fehler hat ja schließlich nicht er, sondern der freiberuflich für ihn arbeitende Werkplaner begangen. Ich wollte das Dachflächenfenster ja eigentlich auf der linken Seite (Licht für das Treppenhaus), aber er hat das dann so versetzt wie jetzt gebaut. Ok, ich hätte auch nichts dagegen wie es jetzt ist, aber es verstößt wahrscheinlich gegen Brandschutzvorschrift und Baurecht gemäß ByBO.
    Wie soll ich mich am besten verhalten?
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Ruppi Beitrag anzeigen
    Wie soll ich mich am besten verhalten?
    na mach ihn darauf aufmerksam, wenn es ihm schon selbst nicht auffällt.
    aber scheint dem foto nach nicht zu funktionieren, mit den 2 DFF ....
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  6. #5
    Themenstarter

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    Der GU klärt das jetzt mit seinem Werkplaner. Vermutlich werde ich eine beschwichtigende Antwort erhalten...
    Ich könnte natürlich auch Brandschutzfenster fordern. Wäre das auch eine Lösung? Reicht dann F 30?
    Oder besser die Fenster versetzen lassen? Das ginge noch, denn alles ist noch im Rohbau.
    Im genehmigten Eingabeplan waren diese Fenster noch nicht drin, die kamen nachträglich hinzu, wären aber eh nicht überprüft worden, da Baugenehmigung im vereinfachten Verfahren. Alles andere wurde gebaut wie genehmigt.
    Allerdings geht das Dach samt Schalung ja auch über die Kommunwand hinweg. Das dürfte ja dann auch nicht sein. Aber wie soll man denn ansonsten Walmdach-Doppelhäuser bauen?
    Wie soll ich mich als Bauherr jetzt verhalten?
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Ruppi Beitrag anzeigen
    Der GU klärt das jetzt mit seinem Werkplaner. Vermutlich werde ich eine beschwichtigende Antwort erhalten...
    nein.
    nicht hinnehmbar.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Ruppi Beitrag anzeigen
    ......
    Oder besser die Fenster versetzen lassen? Das ginge noch, denn alles ist noch im Rohbau......
    Allerdings geht das Dach samt Schalung ja auch über die Kommunwand hinweg. Das dürfte ja dann auch nicht sein. Aber wie soll man denn ansonsten Walmdach-Doppelhäuser bauen?.....
    Fenster versetzen? Viel Platz bleibt da nicht so wie es aussieht.
    Und durchgehende Schalung sollte wohl auch nicht sein. Am schluss gehen womöglich auch noch die Pfetten durch.
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  9. #8
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    Allerdings geht das Dach samt Schalung ja auch über die Kommunwand hinweg.
    Schallschutz ist dann übrigens neben dem Brandschutz gleich mit im " Eimer ".

    Die mit MiWo gedämmte Fuge zwischen den beiden Haustrennwänden ( auf dem Foto als gelbe Linie zu sehen ) war konsequent bis zur OK Dach durchzuführen.
    Siehe hier im Forum > Baubegriffe > Schallschutz > BGH-Urtei zu Doppelhäusern und verlinkte Literatur.
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  10. #9

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    ich sehe keine grenzlinie im werkplan - echte reale teilung?
    oder doch WEG?
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  11. #10
    planfix
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    wer hats geplant?
    1,25m zur kommunenwand bei DFF ist korrekt!

    schalung über kommunenwand = auch murks, ebenso wie gauben bei DN unter 30°.
    wieviel DN hast du?

    wenn ich dann noch weiter stänkern darf:
    beim vereinfachten gefahren wird im amt nix geprüft außer abstandsflächen und einhaltung b-plan und diverser satzungen. der planer ist verantwortlich. wenn jetzt der planer glück hat, weiß er gar nix von den DFF.
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  12. #11

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    Achtung - der Abstand von 1,25 m

    ist meines Wissens von der Innenkante der "Brandwand" einzuhalten, nicht von der Grenze!
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  13. #12
    Themenstarter

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    1,25 Abstand Außenwand Gaube zu Innenseite Kommunwand, NICHT bis zur Grenze, das wußte ich und hab auch darauf bestanden (der Planer wußte das nicht und ich musste ihn erst mühsam überzeugen).
    Die DFF hat er so geplant, ich wollte das eigentlich auf der linken Seite.
    Die Dachneigung is frontal 38° und seitlich 45°, sollte aber mit den Gauben passen.
    Das Grundstück ist real geteilt.
    Bodenplatte auch geteilt, Kommunwand zweischalig mit Betonverfüllsteinen Rohdichte 2,0 in 17,5 cm und 2x2cm Dämmplatten dazwischen. Kommunwand ist bis zum Dach hochgezogen, muß mir aber nochmal die genaue Ausführung ansehen, ob da irgendwelche flankierenden Bauteile durchgehen.
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  14. #13
    Themenstarter

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    Anbei noch ein Ausschnitt aus dem Werkplan bezügl Dach und Kommunwand:

    Passt das so? (zum vergrößern anklicken)

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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Gibts noch ein Detail zum Anschluß Dach an die Haustrennwände ??

    Ich Schnitt steht nur etwas von Styrodur auf Wandkronen.
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  17. #15
    Themenstarter

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    Anbei das Detail in Originalgröße.
    (zum vergrößern anklicken):


    Weitere Frage noch:
    Das linke Dachflächenfenster wird jetzt auf die Nordseite (linke Dachfläche) versetzt. Zudem muß die linke Gaube um 40 cm nach links verschoben werden, weil der Zimmerer hier einen Fehler gemacht hat und diese zu nah an die Kommunwand gesetzt hat (Baurechts- und Brandschutzverstoß). Er war über seinen eigenen Fehler selber sehr geknickt, weil er sich mit dem Dachstuhl wohl sehr viel Mühe gegeben hat und sogar ohne Stützen ausgekommen ist (das Dach wird nun von 17,5 Innenwänden getragen, die hässlichen Stützen fallen weg.) Aber was hilft es mir, wenn ich den Fehler so hinnehmen würde und dann Ärger mit den Behörden oder (im Brandfall) mit der Versicherung bekomme... Also muß alles korrigiert werden.

    Wie kann man das aber machen, ohne dass der ganze Dachstuhl nun Stückwerk wird? Leidet die Qualität des Dachstuhles und diesen Änderungen? Bleibt das alles dicht? Und genauso lange haltbar? Auf was muss man nun besonders achten und wie kann ich das am besten überwachen?
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