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Estrich- ja oder nein?

Diskutiere Estrich- ja oder nein? im Forum Estrich und Bodenbeläge auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Estrich- ja oder nein?

    Guten Morgen,
    vorweg--- ich bin hier gelandet, da ich quasi von nichts eine Ahnung habe ^^
    Zur Zeit suche ich über eine bekannte online-Plattform einen Handwerker, der unsere Terasse wieder in Schuss bringt.
    Wir haben nämlich das Problem, dass die Decke unseres Kelleranbaus, der unter der Terasse liegt, feucht/nass ist.
    Abgesehen vom "Diagnose-hin-und-her" (der eine meint, es läge an der Dämmung, der andere sagt, die Bitumenschicht wäre wohl hinüber), erzählt mir auch jeder was anderes, was sinnig wäre, hier zu unternehmen.
    Derzeitiger Stand der Dinge ist, dass wir selber alles bis auf den Beton runterkloppen werden und anschließend auch selber wieder fließen. Nur was dazwischen gemacht wird-- da hat jeder Handwerker nen anderen Plan.
    Der eine will direkt Bitumen drauf packen und meint, wir könnten ohne Estrich die Fliesen darauf verlegen.
    Der nächste schlägt direkt Bitumen vor, dann Estrich, dann Fliesen.
    Der dritte will erst "irgendwomit" (hab leider vergessen womit, und hab bisher leider keine Ahnung) abspachteln, dann Bitumen, dann Estrich- und dann können wir die Fliesen legen.
    Bin inzwischen leider sehr verwirrt und erhoffe mir hier ein wenig Klarheit.
    Ich danke vielmals im voraus.
    lG,
    mnko (Nicole)
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  2. Estrich- ja oder nein?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Das

    Zitat Zitat von mnko Beitrag anzeigen
    dass wir selber alles bis auf den Beton runterkloppen werden und anschließend auch selber wieder fließen.
    und das

    Zitat Zitat von mnko Beitrag anzeigen
    .....und hab bisher leider keine Ahnung)
    passt irgendwie nicht, und widerspricht sich.

    Meine Befürchtung bei der Sache, eine ABM die auch noch Geld kostet, und letztendlich immer noch einen nassen Kellerraum.

    Wer hat ermittelt woher die Feuchte/Nässe im Kellerraum kommt?
    Wie sehen die Wände im Kellerraum aus? (inkl. Wandaufbau).
    Was befindet sich in diesem Kellerraum? In benachbarten Räumen? Gibt´s eine Tür?
    In welchem Zustand befindet sich die "Kellerdecke"?

    Bevor man in Aktionismus verfällt, sollte zuerst einmal zweifelsfrei die Ursache geklärt werden. Sonst wird viel Geld versenkt, und das Ergebnis könnte man auch würfeln.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    Wenn da jetzt eine Dämmung vorhanden ist (ist sie das?) - warum. Keller beheizt?
    Wer macht sich einen Kopf um die Anschlußhöhen im Terrassentürbereich? Keiner vermutlich.

    Ihr habt keine Ahnung (ist i.O.) und Eure Handwerker scheints auch nicht, denn sonst hätten die die Fragen schon gestellt (oder haben sie?).
    Ich denke, das wird so nur mit Glück was. Habt Ihr Glück?

    Ob wir wollen oder nicht - SO können wir Dir gar nichts raten, weil wir raten müssten.

    ....anschließend auch selber wieder fließen...
    Wer im Sommer fliest, kann wegfliessen - ja.
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  5. #4
    Lebski
    Gast
    Fliesen im Freien auf einen Estrich so zu verlegen, dass diese dauerhaft halten, ist selbst für geübte Handwerker eine Herausforderung. Als Heimwerker viel spass.
    Offensichtlich ist bei euch nicht mal klar, ob es sich in dem Keller auch um Kondenswasser handeln könnte, ich vermisse hier eine Dämmung der Kellerdecke. Ob sowas nötig ist, kann ein Fachmann vor Ort entscheiden. Also in der Regel nicht der Handwerker.
    Den Estrich kann man übrigens auch so ausführen, dass er Oberflächenfertig ist, also kein Belag notwendig ist.
    Also, wie R.B. schon sagte: erst planen, dann handeln.
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  6. #5
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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Das
    und das
    passt irgendwie nicht, und widerspricht sich.
    Naja, Fliesen und Co herunterkloppen- dürften wir ja auch ohne große Erfahrung runter kriegen- und anschließend neue Fliesen drauf, da hilft unser Nachbar. Mein Mann hat mit ihm schon mal zusammen Fliesen verlegt. Aber bei dem großen Rest-- bilden sich bei mir nur Fragezeichen im Gesicht...


    Meine Befürchtung bei der Sache, eine ABM die auch noch Geld kostet, und letztendlich immer noch einen nassen Kellerraum.
    Um das zu verhindern, bin ich ja hier

    Wer hat ermittelt woher die Feuchte/Nässe im Kellerraum kommt?
    Tja- auch so ein Problem-- der eine sagt, es wäre Kondenswasser; der andere sagt, es wäre Wasser, was von außen durch dringt.

    Wie sehen die Wände im Kellerraum aus? (inkl. Wandaufbau).
    Kann ich so nichts zu sagen. Es ist lediglich die Decke feucht.

    Was befindet sich in diesem Kellerraum? In benachbarten Räumen? Gibt´s eine Tür?
    Im Keller ist ein normales "Lager"-- von Staubsauger bis Küchenschränke.. nix besonderes. Es gibt nur diesen, über die Küche zugängigen Kelleranbau. Türbereich alles ok.

    In welchem Zustand befindet sich die "Kellerdecke"?
    Die Kellerdecke ist feucht/nass--- vor allem in einer Außenecke. Wände ist nichts zu sehen.

    Bevor man in Aktionismus verfällt, sollte zuerst einmal zweifelsfrei die Ursache geklärt werden. Sonst wird viel Geld versenkt, und das Ergebnis könnte man auch würfeln.
    Seh ich auch so-- wie oben erwähnt, deshalb such ich mir hier Rat. Denn wenn einem "Experten" unterschiedliche Diagnosen und Vorschläge geben-- ist man doch etwas verwirrt.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Wenn da jetzt eine Dämmung vorhanden ist (ist sie das?) - warum. Keller beheizt?
    Keller ist beheizbar- wird aber nicht beheizt.

    Wer macht sich einen Kopf um die Anschlußhöhen im Terrassentürbereich? Keiner vermutlich.
    Auch nicht nötig- die Terasse ist nur von außen begehbar-- kein direkter Zugang vom Haus aus.

    Ihr habt keine Ahnung (ist i.O.) und Eure Handwerker scheints auch nicht, denn sonst hätten die die Fragen schon gestellt (oder haben sie?).
    Ich denke, das wird so nur mit Glück was. Habt Ihr Glück?
    Glück- unwahrscheinlich.. darauf möchte ich auch nicht bauen. Deshalb such ich mir ja u.a. hier Hilfe
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  8. #7

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    Zitat Zitat von mnko Beitrag anzeigen
    Seh ich auch so-- wie oben erwähnt, deshalb such ich mir hier Rat.
    Aber wie sollen Bauexperten aus der Ferne etwas erkennen können, was Fachleute vor Ort nicht sehen?

    Feuchtigkeit, vor allen Dingen an der Decke und Ecken, "riecht nach Kondensat". In diesem Fall wäre die ganze Arbeit für die Katz´.

    Gruß
    Ralf
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  9. #8
    Themenstarter

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    Wenn es nü Kondensat wäre, was können wir denn dagegen tun?
    Es steht förmlich das Wasser an der Decke- so stark, dass es herunter tropft.
    Farbe und Co. ist längst abgeblättert- der Schimmel tobt sich aus... so kann es ja nicht bleiben
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  10. #9

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    Was Ursache ist und wie man die bekämpfen könnte, muss sich jemand vor Ort ansehen.
    Am besten jemand, der nicht an der Ausführung verdient und deswegen die für IHN beste empfiehlt, sondern jemand, der nur an Analyse und Planung verdient.

    Was wir hier raten würde, wäre
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  11. #10
    Lebski
    Gast
    Zitat Zitat von Lebski Beitrag anzeigen
    Ob sowas nötig ist, kann ein Fachmann vor Ort entscheiden. Also in der Regel nicht der Handwerker.
    Was war daran unverständlich?
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  12. #11
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Lebski Beitrag anzeigen
    Was war daran unverständlich?
    Warum soll das unverständlich gewesen sein?

    Nur die "Fachmänner" sind ja gerade mein Problem, weil sie mir unterschiedliche Vorgehensweisen raten- begründet auf angeblich verschiedenen Ursachen für die Feuchtigkeit.
    Wir können nicht beurteilen, welcher "Fachmann" hier richtig liegt.

    Hatte mir hier unabhängige Meinungen erhofft, damit ich das- was mir die "Fachmänner" erzählen- kritisch hinterfragen kann...
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  13. #12

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    Wie denn???

    Beispiel:

    F: Mein Auto leckt, der eine will den Kühler tauschen, der andere den Motor, der dritte den Bezinschlauch. Was ist richtig?
    A: Wo leckts denn?
    F: Keine Ahnung - ich will doch nur wissen, was gemact werden muss
    A: Hängt daran, was da leckt.
    F: Naja, der eine sagt Kühler, der nächste Motor, der dritte Schlauch. Was isses denn nu?
    A: Das, was ein Loch hat

    Wobei man dort noch auf eine Geschmacksprobe verweisen könnte, was bei Dir nicht funzt
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  14. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  15. #13

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    Zitat Zitat von mnko Beitrag anzeigen
    Hatte mir hier unabhängige Meinungen erhofft, damit ich das- was mir die "Fachmänner" erzählen- kritisch hinterfragen kann...
    Diese unabhängigen Meinungen stehen doch oben.

    Aus der Ferne kann jeder nur raten. Mit meinem Kommentar wollte ich nur darauf aufmerksam machen, dass es verschiedene Ursachen geben kann. Das wäre anhand einer Begutachtung vor Ort zweifelsfrei zu klären, bevor man loslegt.

    Gruß
    Ralf
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  16. #14
    Lebski
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    -- da hat jeder Handwerker nen anderen Plan.
    Fachmann beauftragen. Keinen "Fachmann" und keine Handwerker. Schon gar nicht über I-Net Versteigerungesgedöhns.

    Also einen Architekt, beratenden Bauing., jemand der vor Ort schaut, analysiert, plant und gegebenfalls Ausschreibt und die Ausführung überwacht.

    Geiz ist geil bringt hier nix.
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