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Treppenstufen und Höhenunterschiede

Diskutiere Treppenstufen und Höhenunterschiede im Forum Beton- und Stahlbetonarbeiten auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Frage Treppenstufen und Höhenunterschiede

    Hallo liebe Bauwilligen :-)

    lange ist es ruhig um uns geworden, aber nun stellen sich erneut einige Fragen auf.

    Bitte werft mal einen Blick auf das Foto unserer Kellertreppe


    Mein Bauleiter sagte mir das Höhenunterschiede von bis zu 4cm innerhalb der Toleranz liegen.
    Ich habe hier irgendwo etwas von 5 mm gelesen. Morgen werde ich die einzelnen Stufen ausmessen um genaueres sagen zu können.
    BL sagte mir, dass die Höhenunterschiede vom Fliesenleger durch den Bodenbelag ausgeglichen werden muss. Richtig oder Falsch?
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  2. Treppenstufen und Höhenunterschiede

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  3. #2

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    die erste stufe schätze ich auf 12cm, die nächste auf etwa 20cm. wenn dann noch der estrich rein kommt dann passt es doch !!!



    lass dir das nicht gefallen, rausreissen !!!

    gruss
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  4. #3
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "mmmh"

    sieht in der Tat ... sieht arg komisch aus ... Fertigteiltreppe ??? ... Estrich bereits drin ??? ... sind das Estrichdämmstreifen (blau) die da am Boden rumliegen ??? ... "und" nun die Masterfrage: Aufbau Fliesenbelag ??? ... "ja" messen Sie mal der Reihe nach und stellen Sie bitte diese Ergebnisse hier ein (!)
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  5. #4
    Themenstarter

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    Hallo zusammen,

    der Estrich ist bereits gelegt worden. Die Treppe wurde vom Rohbauer in Handarbeit verschalt und vergossen.
    Die Treppe wird später von mir befliest. Gibt es Toleranzen die eingehalten werden müssen, wenn ja wie groß darf die Differenz der Stufen max. haben?
    Ergebnisse stelle ich morgen ein.

    Gute Nacht :-)
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "mmmh"

    Freude wirst da beim belegen sicher keine haben ... "ich" denke um einen Ausgleichsestrich wirst da nicht rumkommen ... "aber" der Treppenlauf (Treppenspiegel) rechts sieht mir ned nach Handmade aus ... etwa hangeschalt und zusätzlich mit Betoplan verschalt ??? ... "naja" wenn die Stufen unterschiedliche Höhen haben dürfte eine FT-Treppe ohnehin ausscheiden
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  7. #6
    Bauexpertenforum Avatar von Bruno
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    DIN 18065: Von Stufe zu Stufe dürfen 5 mm Höhendifferenz sein, bei der Antrittsstufe dürfen es 15 mm sein.

    http://www.khries.de/treppendin18065.htm

    Das Problem: die DIN 18065 ist zwar Eingeführte Technische Baubestimmung ETB und damit allgemein verbindlich. In 14 der 16 Bundesländer sind aber Ein- und Zweifamilienhäuser davon ausgenommen. Im Einführungserlass Bayern steht z.B.:

    "zu DIN 18065

    Bei Anwendung der technischen Regel ist Folgendes zu beachten:
    Von der Einführung ausgenommen ist die Anwendung auf Treppen in Wohngebäuden mit bis zu zwei Wohnungen und innerhalb von Wohnungen."

    Ich würde mich trotzdem darauf berufen und mit Üblichkeit und vor allem Verkehrssicherheit argumentieren. Die Verkehrssicherheit wird in allen Landesbauordnungen gefordert. Die Forderung richtet sich an den Bauherrn. Der ist nämlich dran, wenn jemand stürzt, nicht die Firma.

    Wusste die ausführende Firma zum Zeitpunkt der Rohbauerstellung, welcher Bodenaufbau im unteren Geschoss später ausgeführt wird? Ohne eine solche Angabe oder mit falscher Angabe ist schlecht richtig zu planen.

    Wer hat überhaupt geplant? Das ist nicht Aufgabe des Bauleiters. Der ist nur dafür zuständig, dass die Ausführung mit der Planung übereinstimmt.
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  8. #7

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    -->

    Optisch schaut das aus, als ob im Gefälle nach rechts betoniert wurde.
    Hier wurde wohl eine recht schnelle Gehgeschwindigkeit angesetzt, um ein abgleiten von der Lauflinie zu vermeiden.
    Was meiner Meinung fehlt, ist die Anordung eines Gullis ganz unten im Bereich Treppenauge um die anfallenden Oberflächenwässer abzuleiten.



    spass bei Seite, da würd ich mal ordentlich auf den Tisch haun.
    Gut, dass Ihnen diese Mängel aufgefallen sind, viele merken dies erst, wenn der Fliesenleger die Treppe und die Böden belegen möchte.
    Derweil ist der Rohbauer schon wieder ein halbes Jahr weg, und meisst ausser Reichweite.
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  9. #8
    Themenstarter

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    Wusste die ausführende Firma zum Zeitpunkt der Rohbauerstellung, welcher Bodenaufbau im unteren Geschoss später ausgeführt wird? Ohne eine solche Angabe oder mit falscher Angabe ist schlecht richtig zu planen.

    Wer hat überhaupt geplant? Das ist nicht Aufgabe des Bauleiters. Der ist nur dafür zuständig, dass die Ausführung mit der Planung übereinstimmt. [/B]
    Hallo erstmal :-)

    Wir bauen mit einer Bauplanungsgesellschaft.
    Wir kaufen genau genommen ein fertiges Haus von denen.
    Wie uns zwischenzeitlich öfters klar wurde, hat dies einige Nachteile. Das lässt sich aber nicht mehr ändern.

    Die Bauplanungsgesellschaft hat einen eigenen Bauleiter, der die Arbeiten der ausführenden Firmen koordinieren und kontrollieren soll. Laut Werkplan ist im Vorraum des Kellers (Wohnraum) schwimmender Estrisch vorgesehen.

    Die erste Stufe von unten misst links 14 und rechts 13,5 cm, die folgenden Stufen messen 17,5 cm (habe aus Zeitgründen nicht alle gemessen). Die oberste und letzte Stufe zum EG misst 24 cm (Oberkante Bodenbelag?! Was setzt man den normalerweise für Fliesen und Kleber noch auf die Stufen auf? Ich würde sagen max. 2 - 2,5 cm, oder liege ich da falsch?
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  10. #9
    sepp
    Gast
    wenn die folgenden stufen 17.5 cm messen, ist eine aufbauhöhe gemessen vom antritt von (17,5-13,5-bodenbelag geschoss?? ) = ~3 cm eingeplant. die aufbauhöhe muss dem rohbauer bekannt sein.
    jetzt hast du einen austritt von 24 cm. jetzt kommts drauf an in welchem verhältnis die ok 24 cm stufe zum bodenbelag obergeschoss liegen (schalltrennung vorhanden?).
    in der regel bekommt der austritt die gleiche aufbauhöhe wie die restlichen stufen, also ist er falsch.
    nenn uns doch mal die geschosshöhe, den bodenaufbau EG-OG
    und die anzahl der steigungen.
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  11. #10

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    wenn du die treppe fliest, kommen ca. 10-12mm noch drauf.

    gruss
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  12. #11
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    Nabend !

    also, es sind incl. der Oberkante EG 15 Stufen. Die erste Stufe ist relativ schief geraten. Der Abstand von 1. zur 2. Stufe ist zwangsweise ebenso ungerade. Die weiteren Stufen messen mehr oder weniger genau 17,5 cm (einige Stufen sind etwas schief und müssen aufgefüllt werden).
    Der Abstand von der 14. zur 15 und letzten Stufe misst genau 23,5 cm. Das würde ja 6 cm Bodenbelag bedeuten. Ich denke die haben die Treppe bis Obergeschoss auch 17,5 cm gemacht und anschließend das Metalprofil für den Abschluss vom Estrisch nicht eingerechnet. Dieser ist in etwa 5-6 cm hoch.
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  13. #12
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "mmmh"

    letzte Stufe 23,5cm zuzüglich vermutlich Fliesenbelag = 24,5cm abzüglich Stufenhöhe 17,5 (was zu beweisen wär) ist ein Stufenaufbau von 7cm und des bis runter (naja wird unten weniger) ... "ABER" dennoch weit am Ziel vorbei (!) ... "hier" heisst´s Bretter anschlagen und einen Ausgleichsestrich aufbringen ... "aber" vorher die Stufen an der verputzten Wand entlang aufreißen (aufzeichnen)
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  14. #13

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    OT: Stufenaufbau 7 cm

    Hallo,

    nach dem Lesen des Threads haben wir unsere "Architekten"-Treppenplanung nochmals angeschaut.

    An- und Austrittshöhe sind richtig geplant, als Stufenaufbau sind auf jeder Stufe 7 cm vorgesehen.

    Wir wollen Granitstufen in der Dicke 3 cm verlegen.

    Sind die restlichen 4 cm Aufbauhöhe für die Verlegung im Dickbettmörtel zu viel ?

    siehe Zitat Josef:
    7 cm - "ABER" dennoch weit am Ziel vorbei (!)
    Gruß

    Tommi
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    sepp
    Gast
    aaah
    7 cm ist das was wir auch immer einplanen, bei treppen mit natursteinbelag, dadurch werden die höhenunterschiede der nichtalzugenauen rohbauer kaschiert.
    d.h. die stufen werden in dickbettmörtel verlegt.
    jetzt einen fliesenbelag aufbringen erfordert einiges an unterbau
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  17. #15
    sepp
    Gast
    trotzdem frage ich mich was auf die letzte stufe kommen soll ?
    24 -17,5 +7 = 0,5 cm unter OK FFB
    hier ein beispiel des austrittes
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