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Wandabkastung auf Estrich

Diskutiere Wandabkastung auf Estrich im Forum Trockenbau auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Wandabkastung auf Estrich

    Hallo,

    in unserem Badezimmer sollen an zwei Wänden Abkastungen an den Wänden angebracht werden, um
    1. Leitungen verlegen zu können
    2. ein WandhängeWC mit Wandspülkasten einbauen zu können
    3. Ablagen in 1,2m Höhe zu schaffen

    Die Abkastung soll an der Wand für das WC ca. 200mm und an der Wand für das Waschbecken ca 100mm tief werden.


    Der Trockenbauer, der mich dazu beraten hat und das auch durchführen möchte, möchte die Wände aus Gasbetonsteinen machen.
    Die Wände bestehen aus Holzständerwerk mit Spanplatten und Rigipsplatten.
    Der Estrich liegt auf einer Holzbalkendecke mit Spanplatten, 20mm Styropor und 20 mm Glasfaserdämmung.


    Ich habe nun Bedenken, dass

    1. die Wandelemente den Estrich belasten und später die Fugen und/oder Bodenfliesen reißen
    2. der Schallschutz stark leidet

    Gibt es eine gute Möglichkeit, die Abkastungen nur an den Wänden zu befestigen, sodass sie vom Estrich entkoppelt sind?

    Wäre es in dem Fall sinnvoller die Abkastungen aus Holzständern und Rigips, statt aus Gasbeton zu machen?
    Bei einer Holzständerwand würde ich alle Element nur mit den Wänden verschrauben, und unter den untersten Balken 2cm Styropor legen.

    Könnte man eine Gasbetonsteinwand ebenfalls nur an der bestehen Wand befestigen, oder würde diese zwangsläufig auf dem Estrich aufliegen?
    Eine Befestigung an der bestehenden Wand stelle ich mir ziemlich aufwendig vor.
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  2. Wandabkastung auf Estrich

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Der Trockenbauer, der mich dazu beraten hat und das auch durchführen möchte, möchte die Wände aus Gasbetonsteinen machen.
    sorry, aber DER ist kein Trockenbauer, sonst wüßte er wie das gemacht wird, WC Trageständer sind grundsätzlich auf dem Rohfussboden zu befestigen, sollte er auch wissen...


    Gipser
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  4. #3
    fumo
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    Hallo Salamander,

    such dir nen anderen Trockenbauer. Oder habt ihr euch falsch verstanden?

    Wand-WC wird an Vorwandelement befestigt. Dieses wird dann verkleidet (auch mit Gastbeton möglich). Schau dir mal solch ein Element an, dann weißt du wie man sowas befestigt. Siehe "Gipser"

    Das mit dem Waschbecken habe ich aber irgendwie nicht verstanden? Wozu ist da die Abkastung? Nur um eine Ablagefläche zu haben?


    Gruß
    Fumo
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  5. #4
    Avatar von Peeder
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    Schau dir mal solch ein Element an
    siehe Bilder -

    zur besseren Übersicht auch nochmal als PDF

    Peeder
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  6. #5

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    Halbhohe Vorwand

    Hallo!
    Das Schlüsselwort ist "halbhohe Vorwand" im Trockenbau.
    Die Montage auf Estrich ist aus statischer Sicht möglich, wenn der Estrich tragfähig ist. Ab einer Stärke von ca. 40 mm bei Gussasphalt und ca. 60 mm bei zementgebundenem Estrich haben wir das schon gemacht.
    Problematisch ist hier jedoch der Randbereich. Wenn der Estrich bis an die rückwärtige Wand reicht ist das mit den geplanten Abständen (ca. 200 mm WC und ca. 100 mm WT) möglich. Außerdem muss er selbstverständlich "satt" aufliegen; d.h. in diesem Bereich darauf achten, dass er nicht "geschüsselt" hat.
    Schalltechnisch ist dass natürlich nicht der Bringer, aber von einer "starken" Verschlechterung muss man nicht ausgehen. Wichtig ist hier die Entkoppelung der Keramik. Eine dämmende Unterlage ist auf jeden Fall zu empfehlen, jedoch muss diese dauerhaft druckbeständig sein: "Styropor" würde ich nicht empfehlen, die Tragständer / Vorwandelemente haben i.d.R. solche Unterlagen im Lieferumfang. (zumindest die von Peeder ins Spiel gebrachten)
    Also den "Trockenbauer nochmal ansprechen und mit Hinweisen auf Lösungen der Trockenbau Systemhersteller (z. B. "Knauf W21", Rigips, Lafarge..) ausstatten.
    Gruß
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  7. #6

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    Wer Tragständer AUF schwimmende Estriche stellt, programmiert Schäden vor. Pasta!
    Insbesondere bei Gußasphalt, der über die Jahre zum Kriechen neigt, ist absolut ungeeignet.

    Vorwandinstallationen gehören auf den Rohboden. Ohne wenn und aber!
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  8. #7

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    haben wir das schon gemacht.
    deshalb muss es aber nicht richtig sein!
    bleib bei deiner Schlosserei, ist wesentlich vernünftiger...

    Gipser
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  9. #8

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    Hallo!

    "Vorwandinstallationen gehören auf den Rohboden." Stimmt, keine Frage!
    Es gibt aber leider immer mal wieder Voraussetzungen, die nicht optimal sind und diese verlangen dann auch mal nach "Kompromissen".
    Ich bin auch mal davon ausgegangen, dass der Rohboden ("Holzbalkendecke mit Spanplatten") nicht unbedingt geeigneter ist.
    Ich würde mir das schon überlegen, ob ich den Estrich im Bereich der Wände herausnehme.
    Die im Raum stehende Lösung, Vormauerung mit Gasbeton auf Estrich finde ich jedenfalls deutlich schlechter.
    Gruß
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  10. #9

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    Zitat Zitat von interklo Beitrag anzeigen
    Ich bin auch mal davon ausgegangen, dass der Rohboden ("Holzbalkendecke mit Spanplatten") nicht unbedingt geeigneter ist.
    Selbstverständlich muss ein geeigneter Unterbau geschaffen werden.
    Aber der kann in keinem Fall aus schwimmendem Estrich bestehen.
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  11. #10
    Themenstarter

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    Wenn ich euch richtig verstanden habe, dann kann man zwar eine Gasbetonwand auf den schwimmenden Estrich stellen, aber man sollte es nicht machen. Damit bestätigt ihr meine Bedenken.

    Wäre es denn eine brauchbare Alternative, die Vorwände mit dicken Holzständern an der bestehenden Holzsständerwand aus 80mm Holzständer + 13 mm Spanplatte + 12 mm Rigips zu befestigen, sodass diese Vorwände NICHT den Estrich belasten?

    Zur Frage warum überhaupt:
    Es ist ein Holzständerhaus und die Vorbesitzer hatten das Klo an die 1,1m hohe "Drempelwand" (heißt das so?) gesetzt. Wenn man der Schüssel einen Besuch abstatten wollte, musste man sich in die Schräge winden.

    Da in der Dusche mehrere Lecks über viele Jahre Wasser unter den Estrich geschickt haben, haben wir ohnehin den Estrich zur Hälfte weggepickt und die Spanplatten auf den Deckenfetten erneuert. Auch wenn man es dort nicht sieht, will man es da ja nicht schwarz und aufgeweicht haben :-)

    Da das Badezimmer nun ohnehin komplett zerlegt ist, möchten wir die Kloschüssel aus der Schräge heraus an die Giebelwand setzen. Da wir aber nicht in der Außenwand rumfummeln können und wollen, soll dort eine Vorwand erstellt werden, welche das Abflussrohr aufnehmen kann. Diese soll genau 120mm hoch und ca. 200mm tief werden. Die genaue Tiefe wollen wir davon abhängig machen, wie viel Platz wir für das 100er Abflussrohr brauchen.

    Aber gut, wenn das auf dem Estrich Murks ist, dann picke ich den Estrich am Rand auch noch weg und stell die Vorwand auf die Spanplatten. Dort stehen auch alle anderen inneren Ständerwände drauf.

    Die Frage ist, was ich nehmen soll. Holzständer, oder Gasbetonsteine?
    Holzständer kann ich selbst machen und später mit Mineralwolle ausfüllen, wenn das an einer Außenwand zulässig ist.
    Mit Gasbeton habe ich noch nie etwas gemacht.

    @Peeder
    Diese Vorwandspülkästen hatte ich mir schon angesehen - auch speziell die von Geberit.
    Kann mir bei der Gelegenheit gerade jemand sagen, ob man besser den UP100 oder besser den UP320 nimmt? Mir leuchtet der Unterschied nicht so ganz ein. Für Einfamilienhäuser scheint der UP320 vorgesehen zu sein, aber mir ist nicht klar, warum man nicht auch den UP100 nehmen sollte.


    Sorry für den ganzen Text, aber ich hatte die Benachrichtigungseinstellung falsch gesetzt, sodass ich eure Antworten erst jetzt gesehen habe.
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  12. #11
    Avatar von Vossi
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    Bau das Vorwandelement mal in Ständerwerk oder GIS. Das WC Element lässt sich prima mit 5er Gasbeton einmauern, gibt enorme Stabilität. M.M.n besser als die 20-25mm GKBI Variante. Aber das muss jeder für sich entscheiden und von den örtlichen Begebenheiten abhängig machen.
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  13. #12

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    ich frage mich was die Gasbeton... soll, wie willst du die denn an der Wand befestigen?
    Nimm den Trockenbau WC Träger (egal von wem) ein paar Profile dazu, 25 mm GKBI und fertig ist die Laube.
    Bis du die Gasbetonsteine gewässert hast räume ich mein Werkzeug schon wieder weg.....

    M.M.n
    @Vossi mach dich nicht unbeliebt...

    Gipser
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  14. #13
    Avatar von Vossi
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    Moin Meister.
    Ja ich weiss. Ich sach ja nur. Wenn der Kasten alleine steht, also das WCDuofix o.ä., dann ist die, auf den Rohfussboden gemauerte Variante mit 5er Porenbeton, stabiler. Macht unser Fliesenmann, bin ich von überzeigt, weil da nichts nachgibt.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    bin ich von überzeigt,
    ich zeig dir wie es richtig geht...
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Vossi Beitrag anzeigen
    das WCDuofix o.ä.,....mit 5er Porenbeton, ....
    Duofix hat eine Vorbautiefe von 12 - 15 cm. Wie willst Du das mit 5er Pb so abmauern, dass der Pb Kräfte übertragen kann.
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