Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 15 von 22
  1. #1

    Registriert seit
    01.2011
    Ort
    München
    Beruf
    Selbstständig
    Beiträge
    22

    Erweiterung Elektroinstallation Betonbau

    Hallo,

    wir haben uns eine ETW gekauft und müssen jetzt erst mal komplett sanieren .

    Elektrisch muß einiges gemacht gewerden, die Ausführung übernimmt ein Elektriker, nur die einfachen Drecksaufgaben werden durch mich gemacht.

    Im Grunde ist alles ziemlich klar, nur bei einem Problem kommen wir nicht weiter.

    Um die Küche ausreichend zu versorgen ( aktuell 2 Sicherungen ) brauchen wir deutlich mehr Stromkreise für diesen Raum. Aktuell sind es 2 Kreise, 1. für Herd und 2 für restliche Küche.
    Wir benötigen
    3 für Induktionsfeld
    1 für Waschmaschine und Geschirrspüler
    1 für Backofen
    1 für Küche Rest

    Sind also alles in allem folgende Kreise
    5x2,5 für Induktion ( 7 KW max )
    3*2,5 für WM und Geschirrsüler
    3*1,5 für Backofen
    3*1,5 für Küche Rest

    Zum wirklichen Problem.

    Der Sicherungskasten befindet sind im WC innen ( Siehe großes S), das X in der Küche markiert den Montageort des Induktionsfeldes. Jetz stellt sich nur die Frage wie kommen wir mit den notwendigen Kabeln da rüber. Alle Türen sind erstmal raumhoch ausgeführt und durch Holzplatten oben abgedeckt.
    Dieser Weg über den Türstöcken scheidet also aus.

    Weg 1 Estrich schlizen und Kabel unter dem Estrich in der Dämmung verlegen.
    Nachdem im Gang und in der Küche aber später Fliesen verlegt werden, habe ich Bedenken, daß wenn der Estrich an dieser Stelle mal reißt es auch zu Rissen in den Fliesen oder den Fugen kommt.

    Weg 2 Wir bauen aus Rigips oder einem Brüstungskanal zwischen Badwand und Küchenwand einen Deckenkanal und lassen dort die Kabel verlaufen. Also im Grunde zwischen der linken WC Wand und der rechten Küchenwand. Es sind alles Betonwände, also werden wir ums schlitzen mit einer Diamantnutfräse nicht herumkommen. Wir können auch nicht direkt unten recht an der Küche mit den Kabeln rausgehen, da sich dort der Versorgungsschacht mit Zu-und Abwasser befindet, müßten also erstmal die Kabel ins Kinderzimmer legen und von dort durch die Wand in die Küche.


    Hat von euch vielleicht jemand eine Idee, welchen Weg man am besten geht ? Mein Elektriker würde den Weg über einen Schlitz in der Betondecke bevorzugen und dann zuspachteln. Persönlich lehne ich das allerdings erstmal ab, da die Gefahr einen der Bewehrungsstähle zu durchtrennen und die Tragkraft zu schwächen mir persönlich zu hoch ist.

    Viele Grüße

    Christian
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Erweiterung Elektroinstallation Betonbau

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2

    Registriert seit
    05.2008
    Ort
    Zell
    Beruf
    techn. Angestellter
    Beiträge
    817
    Zitat Zitat von chrish Beitrag anzeigen
    Alle Türen sind erstmal raumhoch ausgeführt und durch Holzplatten oben abgedeckt.
    Hm, das kann ich mir nicht ganz vorstellen, was das bedeutet.

    Estrich schlitzen würde ich auch nicht.

    Wäre eine abgehängte Decke (z.B.: mit Gipskarton) im Vorzimmer und in der Küche möglich. Da könnte man auch Deckenspots anstatt normalen Leuchten installieren.


    Oder Du bastelst im Flur (auch mit Gipskarton) einen runden Durchgangsbogen zwischen WC-Wand und Küchenwand, indem dann knapp unter der Decke die Leitungen verlaufen. Ist zwar eine ziemliche Pfriemlerei, ich könnte mir aber vorstellen, dass das gut aussieht.


    EDIT, was hast Du für eine Deckenhöhe?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3

    Registriert seit
    05.2009
    Ort
    Nemberch
    Beruf
    Saitenzupfer
    Beiträge
    420
    Zitat Zitat von chrish Beitrag anzeigen
    Elektrisch muß einiges gemacht gewerden, die Ausführung übernimmt ein Elektriker, nur die einfachen Drecksaufgaben werden durch mich gemacht
    Warum fragst Du dann nicht einfach den Eli, wie Du´s machen sollst??

    Zitat Zitat von chrish Beitrag anzeigen
    Alle Türen sind erstmal raumhoch ausgeführt und durch Holzplatten oben abgedeckt.
    Dieser Weg über den Türstöcken scheidet also aus.
    Verstehe ich nicht. Wo ist das Problem? Holzplatten weg, Schlitz in die Decke gefräst, Holzplatten hin und fertig.

    Zitat Zitat von chrish Beitrag anzeigen
    Hat von euch vielleicht jemand eine Idee, welchen Weg man am besten geht ? Mein Elektriker würde den Weg über einen Schlitz in der Betondecke bevorzugen und dann zuspachteln. Persönlich lehne ich das allerdings erstmal ab, da die Gefahr einen der Bewehrungsstähle zu durchtrennen und die Tragkraft zu schwächen mir persönlich zu hoch ist.
    Wie tief willst Du denn schlitzen? Führe den Schlitz breiter aus, dann musst Du nicht so tief rein und der Stahl sollte nicht in die Quere kommen.
    Hast Du überhaupt schon mal Schlitze in Beton gefräst? An Deiner Stelle würde ich mir das seeeeeehr gut überlegen (hab das den ganzen Sommer über gemacht inkl. Dosen setzen). Im Zweifel lieber entweder von jemandem machen lassen, der das täglich macht oder die Elektroanforderungen runterschrauben.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Zitat Zitat von githero Beitrag anzeigen
    Warum fragst Du dann nicht einfach den Eli, wie Du´s machen sollst??
    Hat er doch geschrieben, der Eli will in der Decke verlegen.

    Ich würde trotzdem mal schauen, ob man nicht über der Tür durch kommt. Wenn man schon am sanieren ist, dürfte das die kleinste Baustelle sein.
    Estrich schlitzen wäre nicht mein Fall, kann für zuviel Ärger sorgen.

    Decke abhängen, oder "Kanal" zwischen Decke und Wand wäre vielleicht noch eine Variante. Bei den paar Leitungen muss der ja nicht groß ausfallen. Bei der Auswahl der Leitung bzw. LS kann man diese parallel Verlegung ja berücksichtigen.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5
    Themenstarter

    Registriert seit
    01.2011
    Ort
    München
    Beruf
    Selbstständig
    Beiträge
    22
    Also Decke scheidet für mich aus,da die Stähle nur so 10mm tief liegen.

    Der Elektriker ist sich nicht sicher, da er bis jetzt praktisch nur Neubauten gemacht hat und dort solche Probleme nicht auftreten.

    Aber die Idee mit dem Bogen zwischen WC und Küchenwand gefällt mir. Nur muß ich dann erst mit den Leitungen ins Kinderzimmer, und von dort durch die Wand in die Küche. Also im Grunde vom "Bogenkanal quer durch die Wand ins Kinderzimmer. Ich hoff nur, daß ich mit den ganzen Kabeln da durch komme, alleine das 5*2,5 hat schon 11mm Durchmesser, ich rechne mal mit einem 30er Loch.

    Alternative wäre zu checken wo was im Versorgungsschacht liegt und da vorsichtig durchzubohren und die Kabel mit einem Stück Rohr Durchzulegen.


    Wohnung wird eh inkl Bad, böden usw neu gemacht, da kommt es auf etwas mehr Dreck nicht an.

    Viele Grüße
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. #6

    Registriert seit
    04.2010
    Ort
    Niedersachsen
    Beruf
    Elektromeister
    Beiträge
    80
    Hi,
    ich würde auch vorschlagen,ein Bogen oder irgendwas anderes an der wand zwischen WC und Küpche zu machen.
    Der Arbeitsaufwand scheint mir relativ gerin zu sein, das ist nicht die Welt.
    1. Geselle und 1.Azubi 1/2 bis 1 tag Arbeit
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  8. #7

    Registriert seit
    02.2010
    Ort
    Düsseldorf
    Beruf
    kaufm. Angestellter
    Beiträge
    105
    Hallo, Chris.
    Mir wären fünf Stromkreise für eine neue Küche zu wenig.
    Ich würde quasi jeder Maschine einen Stromkreis gönnen, etwa einen für die Waschmaschine, einen für die Spülmaschine. In unserer unrenovierten Waschküche gibt es auch nur einen Stromkreis, also wartet man abwechselnd auf das Einschalten von Trockner, Waschmaschine, Spülmaschine. Beim Staubsaugen werden auch alle Maschinen abgeschaltet.
    Wird das Warmwasser auch elektrisch erzeugt ?
    Braucht Euer Backofen wirklich nur einen Stromkreis ?
    Habt Ihr eine Dunstabzugshaube ?
    Allein für die Wasserkocher / Kaffeemaschinen / Eierkocher braucht's mindestens einen Stromkreis, für den Toaster auch einen, für die Mikrowelle einen....
    Auch dem Kühlschrank / Gefrierschrank würde ich einen Stromkreis gönnen, vielleicht sogar mit eigenem FI- Schalter- wegen der Betriebssicherheit.
    Bei mir kommt mindestens ein Leerrohr in die Küche, etwa für die Antenne des Küchenradios.
    Und wir bauen kein Schloss um.

    Liebe Grüße

    Rheinpilot
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  9. #8

    Registriert seit
    10.2010
    Ort
    Bonn
    Beruf
    Elektroingenieur
    Benutzertitelzusatz
    Die Werbung ist nicht von mir!
    Beiträge
    3,761
    Mit Verlaub, aber einiges ist Unsinn was Du schreibst.

    Zitat Zitat von rheinpilot Beitrag anzeigen
    Hallo, Chris.
    Mir wären fünf Stromkreise für eine neue Küche zu wenig.
    Ich würde quasi jeder Maschine einen Stromkreis gönnen, etwa einen für die Waschmaschine, einen für die Spülmaschine.

    Wenn man auf die sichere Seite gehen will sollte man das machen, korrekt

    In unserer unrenovierten Waschküche gibt es auch nur einen Stromkreis, also wartet man abwechselnd auf das Einschalten von Trockner, Waschmaschine, Spülmaschine. Beim Staubsaugen werden auch alle Maschinen abgeschaltet.
    Wird das Warmwasser auch elektrisch erzeugt ?
    Braucht Euer Backofen wirklich nur einen Stromkreis ?
    Habt Ihr eine Dunstabzugshaube ?
    Allein für die Wasserkocher / Kaffeemaschinen / Eierkocher braucht's mindestens einen Stromkreis, für den Toaster auch einen, für die Mikrowelle einen....

    So legt man normalerweise nicht die Stromkreise aus, man kann doch nicht annehmen dass alle Geräte gleichzeitig eingeschaltet werden.
    So habe ich in der Lehrlings-Ausbildung mal Stromschienen in einer Fabrikhalle auslegen wollen, he he das wären Stromschienen geworden, die hätte die Hallendecke nicht tragen können.


    Auch dem Kühlschrank / Gefrierschrank würde ich einen Stromkreis gönnen, vielleicht sogar mit eigenem FI- Schalter- wegen der Betriebssicherheit.

    Erstmal müssen alle Steckdosen mit 30mA FI ausgestattet werden und zweitens wäre der Kühlschrank nach Norm sogar die Steckdose die man eventuell ohne FI ausstatten könnte (aber das macht niemand und ist auch nicht empfehlenswert)

    Bei mir kommt mindestens ein Leerrohr in die Küche, etwa für die Antenne des Küchenradios.
    Und wir bauen kein Schloss um.

    Was hat das damit zu tun

    Liebe Grüße

    Rheinpilot
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  10. #9

    Registriert seit
    02.2010
    Ort
    Düsseldorf
    Beruf
    kaufm. Angestellter
    Beiträge
    105
    Hallo, Rakete,

    wie Du schreibst, handelt es sich nicht um eine Fabrikhalle.

    In der Wohnungsinstallation kann man sich z.B. an die HEA- Richtlinien halten.
    Dort gibt es verschiedene Komfortstufen, ein Stern zwei Stern etc. Wenn man sich an deren höchste Komfortstufe hält, dann sind einige Stromkreise " notwendig".
    Ich habe hier ein paar Vorschläge gemacht, völlig unverbindlich. Ich will " Chris " nichts verkaufen, sondern meine Erfahrungen schildern. Und - sie sind alle in der Frageform. Also kann sich " Chris " mit seinem Eli besprechen, auch zum Thema gleichzeitiger Belastung der Stromkreise.
    Und ob uns was daran " Blödsinn " ist, mögen andere entscheiden.
    Ich finde geradezu gefährlich, eine Kühlschranksteckdose ohne FI zu verbauen. Oder habe ich da etwas missverstanden?
    Leerrohre für Kommunikationsleitungen gehören für mich zu " Elektroinstallation ".

    Nix für ungut, Herr Ingenieur.

    Liebe Grüße

    Rheinpilot
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  11. #10

    Registriert seit
    05.2008
    Ort
    Köln
    Beruf
    Elektrotechniker
    Beiträge
    590
    Separate Stromkreise für Spül und Waschm. sind eine selbstverständlichkeit, und bis vor kurzen für Neuinstalltionen sogar vorgeschrieben.

    Hiess es doch sinngemäss: "Grossgeräten über 2kW sind separate Absicherungen zuzuordnen"
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  12. #11
    Lebski
    Gast
    Spül und Waschm. haben aber nur je etwa 1 KW
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  13. #12

    Registriert seit
    05.2008
    Ort
    Köln
    Beruf
    Elektrotechniker
    Beiträge
    590
    Nein.

    Ältere Geräte benötigen eine 16A absicherung, moderne kommen mit 10A hin. Beides ist weit mehr als 1kW.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  14. #13

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Jepp. Anschlusswert beachten. Was das Teil dann in der Praxis an Leistungsaufnahme hat, spielt hier keine Rolle, zumal diese je nach Programm stark schwankt.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  16. #14

    Registriert seit
    04.2010
    Ort
    Niedersachsen
    Beruf
    Elektromeister
    Beiträge
    80
    Hi,
    es kommt immer auf die Küche und die Ausstattung an.
    Heute macht man
    1x Arbeitssteckdosen
    1x Geschirspüler
    1xMikrowelle
    1xKühlschrank
    3xE-Herd/Kochfeld
    eventl. 3xBackofen
    eventl. 3xDampfgarer

    der rest nach erforderung.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  17. #15

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Zitat Zitat von Steven82 Beitrag anzeigen
    1xKühlschrank
    Wieso den Kühlschrank auf einen eigenen Kreis legen?

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen