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  1. #1

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    Vorbereitung zum Hausbau

    Hallo,

    ich und meine Frau möchten in frühestens 5 Jahren ein Haus bauen und wollen uns langsam darauf vorbereiten.

    Sollte wir uns eine Bausparvertrag nehmen damit wir dann beim Bauen auch zu niedrigen Zinsen ein Darlehen haben?

    Derzeit haben wir 30.000€ Eigenkapital und würden das Geld zur Vorbereitung an der Richtigen Stelle (BSV) investieren.

    Gibt es evtl. bessere alternativen?
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  2. Vorbereitung zum Hausbau

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    5 Jahre sind eine lange Zeit, und was in 5 Jahren sein wird kann niemand vorhersagen. Vielleicht haben wir bis dahin den nächsten Finanzmarktcrash und die (Bau)zinsen sind auf Tiefstniveau, oder die Inflation steigt und zieht steigende Zinsen nach sich. Wer kann das schon vorhersagen.

    Kurzfristig sehen wir nun steigende Zinsen, das ist klar. Dementsprechend sollte man Kapital nicht zu lange binden, damit man von den Zinssteigerungen profitieren kann. Angesichts der Inflation müsste man sich jetzt an sich verschulden und in werthaltige Sachwerte investieren. Aber auch diese Strategie hat Nachteile.

    Mit einem BSV wettest Du auf die Zukunft. Du nimmst heute Einnahmeverluste in Kauf (schlechte Guthabenverzinsung) und erhoffst Dir in der Zukunft ein Darlehen mit attraktivem Darlehenszinssatz. Die Frage ist, wie hoch müsste der Zinssatz in 5 Jahren sein, damit Dein BSV Darlehen "attraktiv" ist?

    Bei BSV schauen die Leute immer auf die Bausparsumme, und vergessen dabei gerne, dass die Hälfte davon ja bereits ihr Guthaben ist. Um bei Deinem Beispiel zu bleiben, wenn Du die 30T€ heute in einen BSV investierst, dann kriegst Du in 5 Jahren (ohne weitere Einzahlungen) ein Darlehen in etwa gleicher Höhe. Bis dahin sind nach Abzug der Abschlußgebühr grob 1.000,- € an Guthabenzinsen angefallen. Deine Summe als Geldmarktanlage hätte im gleichen Zeitraum Zinsen von etwa 4.800,- € gebracht. Eine höhere Guthabenverzinsung wäre zwar auch möglich, aber nur mit einem erhöhten Risiko.
    Ich bin jetzt mal davon ausgegangen, dass bei den geringen Beträgen noch keine Steuern anfallen. Das kann je nach persönlicher Vermögens-/Einkommenssituation auch ganz anders aussehen.

    Jetzt müsste man die Darlehensphase mal genauer untersuchen, die jedoch aufgrund der vielen Tarife sehr unterschiedlich sein kann. Man sieht aber schnell, ab welchem zukünftigen Zinssatz sich diese "Anlage" rechnet.....und ab dann beginnt die Wette auf die Zukunft.

    Bei diesem Szenario kann einem aber die Preisentwicklung, sprich Inflation, noch einen gehörigen Strich durch die Rechnung machen. Aber das wäre wieder ein anderes Thema.

    Gruß
    Ralf
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