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Wer haftet bei Frostschaden in Leitungen?

Diskutiere Wer haftet bei Frostschaden in Leitungen? im Forum Heizung 1 auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Frage Wer haftet bei Frostschaden in Leitungen?

    Hallo,

    wer haftet wenn in einem Neubau die Leitungen mit Wasser zufrieren und dadurch ein Schaden entsteht? Der Bauherr, Baufirma bzw. Architekturbüro oder die Heizungsfirma?

    Vielen Dank für eure Antworten.
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  2. Wer haftet bei Frostschaden in Leitungen?

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  3. #2

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    Wie so oft: Kommt drauf an!!

    Wer baut mit wem in welchem Rechtsverhältnis???

    Grundsätzlich jedoch sollte derjenige, der da wo Wasser einfüllt oder einfließen lässt, dafür sorgen, dass der Auftraggeber darüber informiert wird oder selbst dafür sorgen, dass Frostschutz hergestellt ist.
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  4. #3

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    Vor

    der Abnahme der Unternehmer, nach der Abnahme der Besteller. Kann mich noch gut an den Elektriker erinnern, der mit 300.000 DM beim Schürmann-Bau im Rheinhochwasser "baden gegangen ist, weil seine Leistung noch nicht abgenommen worden ist.

    Also wie bereits gesagt: Kommt drauf an...

    Zunächst also:

    Wer hat bei wem, was bestellt ?

    Ist der Besteller Verbraucher ?

    ansonsten:

    Titel 9
    Werkvertrag und ähnliche Verträge
    Untertitel 1
    Werkvertrag
    (BGB)
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  5. #4
    Baufuchs
    Gast
    Immer langsam mit den jungen Pferden.....

    Wenn VOB/B, dann:

    Der Auftragnehmer hat die von ihm ausgeführten Leistungen und die ihm für die Ausführung übergebenen Gegenstände bis zur Abnahme vor Beschädigung und Diebstahl zu schützen. Auf Verlangen des Auftraggebers hat er sie vor Winterschäden und Grundwasser zu schützen, ferner Schnee und Eis zu beseitigen.
    Hat der Auftraggeber verlangt ??
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  6. #5

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    Wenn es einen Architekten gibt, ist der dafür zuständig.

    Wenn ich baue, dann verlasse ich mich auf diese Person. Ich kann in München wohnen und in Krefeld baue ich als Investor.

    Dann ist für mich der Architekt der Ansprechpartner, auch bei Problemen.

    Platzen die Leitungen in der Bauphase, ist das mein Ansprechpartner. Soll er die Probleme lösen, Sachverhalte klären.
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  7. #6
    wasweissich
    Gast
    wenn du ihn damit beauftragst , und ihn dafür bezahlst , wird er damit kein problem haben .........
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  8. #7

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    Zitat Zitat von wasweissich Beitrag anzeigen
    wenn du ihn damit beauftragst , und ihn dafür bezahlst , wird er damit kein problem haben .........
    Bei uns sind wir dafuer zustaendig.
    Ich habe auch kein Problem damit, zumal - wenn der Rohbau denn geschlossen ist - sowieso nicht mit Frost im Innern zu rechnen ist.
    Zumindest, wenn man monolithisch baut.

    Ansonsten muesste ja der Bauleiter des GUE zu jeder Baustelle gurken, um die Anschluesse mit Steinwolle etc. zu umwickeln.
    Das Gleiche gilt, wenn der Estrich kommt: Wir sind zustaendig, dass mehrmals am Tag gelueftet wird.

    Und ich glaube auch, dass kein Architekt mehrmals auf eine Baustelle faehrt, um bspw. stosszulueften.

    Anders sieht das natuerlich bei einem Bautraeger aus, da kauft der Bauherr ja das fertige Haus.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Spasssbremse Beitrag anzeigen
    sowieso nicht mit Frost im Innern zu rechnen ist.
    Zumindest, wenn man monolithisch baut.
    Mit monolithischer Bauweise hat das nichts aber auch gar nichts zu tun.

    Ohne zu wissen, wer, was, wo, wie und bei wem beauftragt hat, kann man nur spekulieren. Ein Handwerker sollte seine Arbeit immer schützen so lange diese noch nicht abgenommen ist.

    Gruß
    Ralf
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  10. #9
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Baufuchs Beitrag anzeigen
    Immer langsam mit den jungen Pferden.....

    Wenn VOB/B, dann:



    Hat der Auftraggeber verlangt ??
    Hallo,

    nein der Auftraggeber hat nicht verlangt. Aber wahrscheinlich wusste er gar nicht dass schon Wasser in den leitungen ist. Wo genau in der VOB steht das denn? Gilt die VOB nur in Deutschland?
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  11. #10
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Spasssbremse Beitrag anzeigen
    Bei uns sind wir dafuer zustaendig.
    Ich habe auch kein Problem damit, zumal - wenn der Rohbau denn geschlossen ist - sowieso nicht mit Frost im Innern zu rechnen ist.
    Zumindest, wenn man monolithisch baut.

    Ansonsten muesste ja der Bauleiter des GUE zu jeder Baustelle gurken, um die Anschluesse mit Steinwolle etc. zu umwickeln.
    Das Gleiche gilt, wenn der Estrich kommt: Wir sind zustaendig, dass mehrmals am Tag gelueftet wird.

    Und ich glaube auch, dass kein Architekt mehrmals auf eine Baustelle faehrt, um bspw. stosszulueften.

    Anders sieht das natuerlich bei einem Bautraeger aus, da kauft der Bauherr ja das fertige Haus.

    Wer ist denn wir? Architekt, Unternehmer, Eigentümer?
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  12. #11
    Themenstarter

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    Ja es gibt einen Architekt, aber ist der dafür verantwortlich? Dann wird er wohl die zuständige Firma zur haftung nehmen?
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Baufuchs Beitrag anzeigen
    Immer langsam mit den jungen Pferden.....

    Wenn VOB/B, dann:



    Hat der Auftraggeber verlangt ??
    und warum waren die Leitungen mit Wasser gefüllt und konnten einfrieren resp. einen Schaden verursachen? Wusste der Bauherr davon und hat er einen Schutz der Leitungen beauftragt? Ist der Unternehemer also seiner Hinweispflicht nachgekommen? Haben die antwortenden Experten eine Glaskugel oder legen sie KARTEN?
    Mit den daregestellten Fakten ist doch keine sachliche Hilfestellung möglich!
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  14. #13

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    Ich wiederhole mich:

    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Ohne zu wissen, wer, was, wo, wie und bei wem beauftragt hat, kann man nur spekulieren. Ein Handwerker sollte seine Arbeit immer schützen so lange diese noch nicht abgenommen ist.
    Also, Fakten auf den Tisch.

    Gruß
    Ralf
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Flambo Beitrag anzeigen
    nein der Auftraggeber hat nicht verlangt. Aber wahrscheinlich wusste er gar nicht dass schon Wasser in den leitungen ist.
    Wer hat denn die Leitungen gefüllt und auf wessen Anweisung?
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  17. #15
    Baufuchs
    Gast
    Zitat Zitat von CartsenG
    Haben die antwortenden Experten eine Glaskugel oder legen sie KARTEN?
    Mit den daregestellten Fakten ist doch keine sachliche Hilfestellung möglich!
    Und deshalb wurde ja auch verschiedenen Möglichkeiten "wer haftet" aufgezeigt.


    PS:
    Fakten scheint aber auch die Fragestellerin nicht exakt liefern zu können, denn warum sonst "wahrscheinlich wusste der Auftraggeber nicht, dass die Leitungen aufgefüllt wurden.."
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