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Riester-Bausparen?

Diskutiere Riester-Bausparen? im Forum Baufinanzierung auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Riester-Bausparen?

    Hallo!
    Mein Bankmann hat mir und meiner Frau ein "Riesterbausparen" vorgeschlagen. Wir bekommen da soviel Geld vom Staat, tolle Zinsen wenn zuteilungsreif und und und
    Ich bin in dem Thema nicht so drin war aber schon immer der Meinung, dass ich nicht unbedingt Bausparen möchte. Das Konzept sieht vor, dass ich bis zu meinem 68 Lebensjahr ca. 68 Euronen zahlen muss um den Vertrag erst zuteilungsreif zu machen und dann abzuzahlen, bei 1,5 % Zinsen. Bis zu dem Zeitpunkt der Zuteilungreife bekomme ich ein Darlehen über die gesamte Summe, angeblich mit "gesponsorten" Zinsen.
    So habe ich es verstanden.....
    Ich finde den Haken nicht!! Außerdem habe ich das Gefühl, dass mir nur was "verkauft" werden soll.
    Ich freue mich auf Eure Meinungen bitte auch grundsätzlich zu Bausparen.
    Viele Grüße
    nobodyknowsit
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  2. Riester-Bausparen?

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  3. #2
    Avatar von coroner
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    Positiv: Zulagen ins. bei vielen Kinderlein.
    Nachteil: Schädliche Verwendung der Immobilie im Alter.
    Frag mal nach wielange du selbstgenutzt in deiner Immo wohnen musst
    damit du auch all diese hübschen Zulagen behalten darfst.

    Nachgelagerte Versteuerung ist selbstverständlich und ist ja auch
    ok bei entsprechend hohem Einkommen in jüngeren Jahren.

    Ich habe auch ne BSV Allergie und fand es trotzdem erst interessant.
    Bis ich anfing ein klein wenig darin zu stochern.
    Einliegerwohnung wird damit übrigens auch schwieriger. (Aber möglich,
    jedoch sagt keiner was genaues nicht...)

    Ich hab die Finger davon gelassen.
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  4. #3

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    Zitat Zitat von nobodyknowsit Beitrag anzeigen
    Das Konzept sieht vor, dass ich bis zu meinem 68 Lebensjahr ca. 68 Euronen zahlen muss um den Vertrag erst zuteilungsreif zu machen und dann abzuzahlen, bei 1,5 % Zinsen. Bis zu dem Zeitpunkt der Zuteilungreife bekomme ich ein Darlehen über die gesamte Summe, angeblich mit "gesponsorten" Zinsen.
    Geht´s etwas genauer?

    Wie alt bist Du? Da läuft doch das Darlehen mit TA sicherlich 30 Jahre.
    Wie hoch ist der Zinssatz für die Zwischenfinanzierung?

    Gruß
    Ralf
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  5. #4
    Themenstarter

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    Mein Alter hast Du gut geschätzt... also 30 Jahre läuft es. Mit dem Zwischenzins wollte der Bankmann nicht raus. Er sagte mir, der liegt unter dem des normalen Darlehnszins...
    Als Vorteil hat er mir gesagt, dass ich/wir vom Herrn Riester unser Darlehen mitfinanziert bekommen. Ich habe das Gefühl er/die Bank verdient gut daran...
    @coroner Schädliche Verwendung im Alter???
    Viele Grüße
    Marc
    P.S. Danke für die schnellen Reaktionen!
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  6. #5

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    Grundsätzlich:

    Wer bei einer Immobilienfinanzierung die Riestervorteile nicht nutzt, verschenkt Geld. Trotz aller eventuellen Nachteile.


    Falls bereits die Riesterförderung mit einem anderen Produkt genutzt wird oder gentutz werden soll, gilt dies natürlich nicht.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von nobodyknowsit Beitrag anzeigen
    Mit dem Zwischenzins wollte der Bankmann nicht raus. Er sagte mir, der liegt unter dem des normalen Darlehnszins...

    Natürlich finanziert Dir Hr. Riester einiges mit, aber das saugt die Bank (bzw. BSpk.) wieder für sich ab. Da läuft ein Darlehen mit TA für 30 Jahre, Zinssatz bisher unbekannt (aber angeblich günstiger als normaler Darlehenszinssatz, was immer das auch bedeuten soll), und in Deinem Riestervertrag sammelt sich nichts an außer ein paar Euro Förderung.

    Lass Dir diese Variante mal komplett durchrechnen, und dann vergleiche die Summen die allein für die Zinsen aufzuwenden sind.

    Ich würde mir auch einmal überlegen, ob die Riesterzulagen nicht in einer anderen Form der Altersvorsorge besser investiert wären.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7

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    Riester warum sich die Zuschüsse entgehen lassen.

    Hallo,

    mit dem Riester machst Du eigentlich nichts falsch. Du must nur darauf achten, dass die Laufzeiten eingehalten werden, damit bei evtl. vorzeiter Auflösung nicht noch eine Rückzahlung der Föderung auf Dich zukommt.

    Eine Zwischenfinanzierung über einen Bausparvertrag macht durchaus Sinn. Die Zinsen sind absolut kalkulierbar sowohl in der Anspar- als auch in der Tilgungsphase. Allerdings sollte Dein Bänker so ehrlich sein und auch mit den Zinsen für das Vorausdarlehnen rüberkommen (keiner kauft die Katze im Sack), wie lange ist die Zinsbindung des Vorrausdarlehens. Bei der Finanzierung über Vorausdarlehen und Baussparvertrag sollte auch nach der mindestlaufzeit des Vorausdarlehens gefragt werden, evtl. kann man es schneller ablösen, wenn der Baussparvertrag schneller vollgezahlt wird und erreicht dadruch eine bessere Verzinsung und zahlt wesentlich weniger (zur Zeit sind auf die gesamte Laufzeit gesehen 3,5- 3,6 % drin).

    Der Vorteil bei der obigen Finanzierung ist, dass Du Dir nie wieder Sorgen über steigende Zinsen machen must.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Omty Beitrag anzeigen
    Eine Zwischenfinanzierung über einen Bausparvertrag macht durchaus Sinn. Die Zinsen sind absolut kalkulierbar sowohl in der Anspar- als auch in der Tilgungsphase.
    Aber klar doch....er zahlt auf der einen Seite 3,5 oder 4 oder 4,5% Zins für das Darlehen, während sich seine Einzahlungen mit 0,5% oder 1% verzinsen.....nur damit er in x Jahren ein Darlehen mit einem mehr oder weniger attraktiven Zinssatz bekommt.

    Da kann er besser ein normales Annuitätendarlehen nehmen, und jede Rate macht sich als Tilgung bemerkbar und reduziert die Zinslast.

    Zitat Zitat von Omty Beitrag anzeigen
    Bei der Finanzierung über Vorausdarlehen und Baussparvertrag sollte auch nach der mindestlaufzeit des Vorausdarlehens gefragt werden, evtl. kann man es schneller ablösen, wenn der Baussparvertrag schneller vollgezahlt wird und erreicht dadruch eine bessere Verzinsung und zahlt wesentlich weniger (zur Zeit sind auf die gesamte Laufzeit gesehen 3,5- 3,6 % drin).

    Der Vorteil bei der obigen Finanzierung ist, dass Du Dir nie wieder Sorgen über steigende Zinsen machen must.
    Schau mal was er da oben geschrieben hat.....68,- € monatliche (Spar)Rate, die zahlt er die nächsten 30 Jahre.

    Gruß
    Ralf
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  10. #9
    Avatar von coroner
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    will nochmal darauf hinweisen... fullquote von wikipedia:

    Schädliche Verwendung

    Die Zulagen vom Staat und die Steuervorteile müssen bei den nachfolgenden Sachverhalten zurückgezahlt werden. Zudem sind die im ausgezahlten Kapital enthaltenen Erträge, ähnlich der Besteuerung von Lebensversicherungen, dann noch zu versteuern.

    * Kündigung des Riester-Vertrages.

    Nicht davon betroffen ist die Übertragung des vorhandenen Kapitals auf einen anderen Tarif beim selben Anbieter oder auf einen anderen Anbieter.

    * Tod des Anspruchsberechtigten vor Rentenbeginn.

    Ausschließlich der Ehepartner kann, sofern er einen eigenen Riester-Vertrag hat, das vollständige Vertragsguthaben (inkl. Zulagen) des Verstorbenen übernehmen, Kinder oder andere nahe Verwandte jedoch nicht.

    * Eventuell, wenn aus dem Riester-Vertrag Geld zum Erwerb von Wohneigentum entnommen wurde und nicht entsprechend den Vorgaben zurückgezahlt wurde. Insbesondere auch dann, wenn das Wohneigentum z. B. nicht der Altersvorsorge dient(e).

    * Wenn die unbeschränkte Einkommensteuerpflicht in Deutschland endet. Eine Stundung bis zum Beginn der Rentenzahlung und dann wiederum eine Tilgung i. H. v. 15 % der Rente kann vereinbart werden. Das geht solange, bis die staatliche Förderung zurückgezahlt ist.

    Bei folgendem Sachverhalt müssen die Zulagen nicht zurückgezahlt werden:

    * Ruhestellung des Vertrages ohne Auszahlung des Guthabens.
    Insbesondere der fettgedruckte untere Bereich ist doch realistätsfern, da nicht
    jeder bis zu seinem Ableben in seiner Immo bleibt, sondern aufgrund der geänderten Lebensumstände sein Haus verkauft und in ein Kleineres zieht.
    Die Aufwendungen dafür sind zwar weiterhin förderfähig, die Differenz aber nicht. Viel Spass das nachher auszurechnen und rechtskonform zu erklären.
    Da freut sich schon eine ganze Schaar von zukünftigen Steuerberatern drauf.


    Und unter dem Thema Eigenheimrente findet sich
    Selbstnutzung und berufsbedingter Umzug

    Die ausschließliche Förderung selbstgenutzer Immobilien führt zu der Pflicht der Rückzahlung der Förderung bei Verkauf bzw. Vermietung der Immobilie (sofern die Verkaufserlöse nicht wieder als Riester-Rente oder in einem neuen begünstigten Objekt angelegt werden). Das steht im Konflikt mit der eventuellen Notwendigkeit, aus beruflichen Gründen umziehen zu müssen.

    Die Förderung muss nicht zurückgezahlt werden, wenn

    * die selbst genutzte Wohnung auf Grund eines beruflich bedingten Umzugs für die Dauer der beruflich bedingten Abwesenheit nicht selbst nutzt (wird während dieser Zeit mit einer anderen Person ein Nutzungsrecht für diese Wohnung vereinbart (z. B. Vermietung), dann muss diese Vereinbarung von vorneherein entsprechend befristet werden),
    * der Steuerpflichtige beabsichtigt, die Selbstnutzung wieder aufzunehmen und
    * die Selbstnutzung spätestens mit der Vollendung des 67. Lebensjahres des Steuerpflichtigen wieder aufgenommen wird.
    Also mein Leben ist nicht so planbar wie das die Riestergesetzgebung gern hätte. Deshalb tendiere ich dazu Geld zu verschenken (Förderungen) aber später keine böse Überraschung zu erleben.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von nobodyknowsit Beitrag anzeigen
    Ich finde den Haken nicht!!
    Der Haken ist ganz einfach.
    Bauspar-Sofortfinanzierungen sind die teuersten Finanzierungen überhaupt. Weil Du, statt das teuere Sofortdarlehen zu tilgen, Dein Geld zu übel niedrigen Guthabenzinsen auf ein Bausparkonto legst. Das sieht man übrigens den von der BSK genannten Effektivzinsen für das Sofort- und das BS-Darlehen nicht an. Den Gesamteffektivzins, der sämtliche Zahlungsströme einbezieht, habe ich noch bei keinem Bausparangebot gesehen. Warum wohl?

    Das Verkaufsargument der Bausparkassen mit der Zinssicherheit zieht nicht. Man bekommt heute bei Annuitätendarlehen Zinsbindungen bis zu fast jeder beliebigen Laufzeit.
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  12. #11
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    Vielen vielen Dank.
    Bei mir dreht sich alles im Kopf... Wo fang ich an?
    Ich habe gerade mit meinem Bankmann gesprochen und der sagt mir nun was mit "Förderquote" von 30%... wenn ich es richtig verstanden habe. 100 Euro zahlen und davon zahlt Herr Riester 30 Euronen. Klingt gut!

    von omty: Allerdings sollte Dein Bänker so ehrlich sein und auch mit den Zinsen für das Vorausdarlehnen rüberkommen (keiner kauft die Katze im Sack), wie lange ist die Zinsbindung des Vorrausdarlehens.
    Der sagte mir gerade 4,8% bei 20 Jahren Laufzeit, wieso eigentlich 20 Jahre wenn ich nur 15 anspare... Nun ja.. ach meine Frau spart 20 Jahre an

    von R.B.:
    Natürlich finanziert Dir Hr. Riester einiges mit, aber das saugt die Bank (bzw. BSpk.) wieder für sich ab. Da läuft ein Darlehen mit TA für 30 Jahre, Zinssatz bisher unbekannt (aber angeblich günstiger als normaler Darlehenszinssatz, was immer das auch bedeuten soll), und in Deinem Riestervertrag sammelt sich nichts an außer ein paar Euro Förderung.

    Lass Dir diese Variante mal komplett durchrechnen, und dann vergleiche die Summen die allein für die Zinsen aufzuwenden sind.
    Ich habe den Riestervertrag hier. Schön markiert 6772,18 Euronen staatliche Zulagen.... Guthabenzins (bei 1%) 1308,13 Euronen sollzinssatz 1,5 % Effektiver Jahreszins 2,27.. jetzt seh ich gerade, das war die alte Berechnung, bei der unser Kind sowohl bei mir, als auch bei meiner Frau angerechnet war... nun sind es nicht mehr 68 Euro sondern 101 Euro sehr nervig....
    Was braucht ihr noch für Zahlen.
    Problem ist, dass wir nicht heute oder morgen finanzieren wollen und deshalb kann unser Bankmann nix genaues zu den Zinsen sagen.
    er hat auch noch von den steuerersparnissen gesprochen ca. 200 Euro im Jahr.
    so das war es erstmal von mir
    Danke nochmals und BG
    Marc
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  13. #12

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    Zitat Zitat von nobodyknowsit Beitrag anzeigen
    Schön markiert 6772,18 Euronen staatliche Zulagen.... Guthabenzins (bei 1%) 1308,13 Euronen sollzinssatz 1,5 % Effektiver Jahreszins 2,27..
    Und für das Darlehen (Tilgungsaussetzung) zahlst Du 4,8% Zins p.a., und zwar die nächsten 15 bzw. 20 Jahre, ohne dass sich die Darlehenssumme reduziert.

    Rechne mal zusammen was Du bis dahin an Zinsen gezahlt, und was Du im Gegenzug an Zinsen und Zulagen für Dein "Guthaben" bekommen hast. Das ist aber noch nicht alles, denn die steuerlichen Gesichtspunkte sind auch nicht zu unterschätzen. So, und dann vergleiche das mal mit einem "normalen" Annuitätendarlehen (und die Riesterzulagen kannst Du in eine normale Altervorsorge stecken).

    Gruß
    Ralf
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  14. #13

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    Zitat Zitat von nobodyknowsit Beitrag anzeigen
    Der sagte mir gerade 4,8% bei 20 Jahren Laufzeit
    Wenn das die "gesponsorten" Zinsen sein sollen, dann lach ich mich ja grad mal schlapp.
    Wenn das nicht gerade eine 100% Finanzierung wird, kriegst Du ein normales Annuitätendarlehen deutlich günstiger.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von coroner Beitrag anzeigen
    Insbesondere der fettgedruckte untere Bereich ist doch realistätsfern, da nicht jeder bis zu seinem Ableben in seiner Immo bleibt,
    das ist natürlich ...bezogen auf 'Riester'... mal wieder nur die halbe Wahrheit.

    Verkauft der 'Riesterfinanzierer' seine Immobilie in der Auszahlungsphase, vereinfacht gesprochen in seiner 'Rentenphase', muss zum Zeitpunkt des Verkaufs das Wohnförderkonto aufgelöst und der vorhandene Saldo in einer Summe versteuert werden. Wird nichts anderes vereinbart würde die Versteuerung ansonsten bis zum 85. Lebensjahr laufen.

    Die erhaltenen Zulagen und Steuervergünstigungen sind nicht zurückzuzahlen! Also nichts Tragisches.



    Verkauft der 'Riesterfinanzierer' seine Immobilie vor Beginn der Auszahlungsphase (= ~Rentenbeginn) und investiert - dummerweise - das Altersvorsorgevermögen nicht in eine neue, selbstgenutzte Immobilie (innerhalb von vier Jahren) ODER in einen anderen Riestervertrag (z.B. 'Rentenriester'), handelt es sich tatsächlich um eine 'schädliche Verwendung'. In diesem Fall muss er natürlich - zu Recht - die erhaltenen Zulagen und Steuervergünstigungen zurückzahlen.



    Geld verschenken ist cool.


    Ich bin aber ebenfalls der Ansicht, dass die Riesterförderung sehr kompliziert und kaum zu durchschauen ist. Zudem sind tatsächlich einige fast nicht zu verstehende Randbedingungen zu beachten. Insofern habe ich schon Verständnis, wenn der eine oder andere sich das nicht antun will. Geld verschenkt er trotzdem.
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  17. #15

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    Jeder interessierte sollte mehrere Informationsquellen sich zumindest mal durchgelesen haben.

    Wenn man mit google mit "Lohnt sich Riester/Bausparen" sucht, kommt man zumindest auf renomierte Netzseiten, wie von

    Wirtschaftswoche, Zeit, Welt, Handelsblatt

    wo man eher davon ausgehen kann, das diese Seiten "neutraler" sind, als Aussagen von denjenigen, die damit ihr Geld verdienen.

    http://www.wiwo.de/finanzen/riester-...-ab-90-403989/
    "Als 2005 die Steuerprivilegien der Lebensversicherungen halbiert wurden und der Gesetzgeber den Anbietern erlaubt hat, die Abschlusskosten bei der Riester-Rente auf nur noch fünf Jahre zu verteilen, verkaufte sie sich plötzlich wunderbar.“

    Riester(in verschiedener Form) lohnt sich in den seltesten Fällen, wenn man den so alt wird, und auch alle Förderbedingungen einhält.
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