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  1. #1

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    Außenmauerwerk aus Ytong

    Hallo Leute,

    habe mich soeben neu hier im Forum registriert, da wir gestern ein Grundstück in einem Neubaugebiet (855 m²) gekauft haben, wo demnächt ein Neubau entstehen soll. Deshalb hier auch schon gleich die erste Frage:

    Das Bauunternehmen teilte mir auf Nachfrage mit, dass die Innenwände im Erd- und Obergeschoss mit Kalksandstein gemauert werden, so wie ich mir das auch gewünscht hatte. Für die Außenmauern möchte das Bauunternehmen Ytong verwenden. Angeblich soll dieses Material keine nennenswerten Nachteile haben. Die Schallisolierung wäre absolut ausreichend und zudem hätte Ytong auch gute Werte bzgl. der Energieisolierung.

    Könnt Ihr das so auch bestätigen oder würdet Ihr eher zu einem anderen Baustoff (Poroton, Porenbeton) raten?
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  2. Außenmauerwerk aus Ytong

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Ich habe Ausschag auf der Haut, mein Apotheker empfiehlt mir ABC von XYZ. Könnt Ihr das bestätigen oder soll ich lieber was anderes nehmen???

    Merken Sie was? Ein Haus ist ein "Gesamtkunstwerk", auch und gerade energetisch.
    Es gibt nicht den Wandbildner, sondern nur den für das Bauwerk besten.

    Ich bin zwar kein Freund von Porenbeton weil der gut dämmen schlecht kann und dafür schlecht tragen gut.
    Das muss aber nicht immer und überall gelten.
    Ausserdem haben viele GÜ ihr "Backrezept", dass sie aus dem Ärmel schütteln. Soll der jetzt plötzlich Sacher-Torte statt Vollkornbrot herstellen, wird das teuer und wahrscheinlich im Ergebnis schlecht(er).

    Ich denke, hier wird der Gaul mal wieder von hinten aufgezäumt.
    Erstmal energetische, planerische und finanzielle Zielmarken setzen und dann daraus ermitteln, wie diese Ziele am besten ohne Zielkonflikte zu erreichen sind!
    Und nicht zu einem BU rennen, der immer nur "Vollkornbrot" macht, wenn bei Ihnen Knäcke oder Sachertorte viel sinnvoller wären.
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  4. #3

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    Hallo (?),

    Du wird hier konträre Meinungen lesen. Porenbeton kann nicht so gut dämmen wie der klassische Vollwärmeschutz und nicht so gut den Schall isolieren wie Kalksandstein.

    Trotzdem haben wir für uns für den Porenbeton in 50cm Wandstärke entschieden, da wir keine Vögel in der Wand nisten lassen wollten, ohne Probleme auch an der Außenwand etwas anbringen können wollen und hoffen, daß dieser Wandaufbau länger hält als der mit den Polystyrolplatten. Letzendlich war es eine Bauchentscheidung welche wir nicht bereut haben. Wir wohnen aber auch erst 15Monate im Haus.

    So. Jetzt bin ich mal gespannt, was ich nun (von den Profis) zu lesen bekomme.

    Helge
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  5. #4

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    Hallo Ralf,

    da war ich ja wirklich langsamer im Schreiben. Sie haben sicherlich recht. Aber wenn mir ein GÜ oder Architekt eine Außenmauer in 36 Porenbeton vorschlägt, wäre ich schon hellhörig. Genauso wie bei Innenwänden aus Porenbeton, die (woanders) auch schon mal verbaut werden.
    Vielleicht war der TE nur sehr irritiert ob man dem GÜ vertrauen kann bei dem vorgeschlagenen Konzept.

    Helge
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  6. #5

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    Wie dick soll denn diese Porenbedonng-Außenmauer werden?
    Soll eine zusätzliche Wärmedämmung drauf?

    Ist der BU unabhängig vom Grundstückskauf oder ist das irgendeine halbseidene Verbundgeschichte (bzw. gar ein Bauträger-Kauf)???
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Stormmaster Beitrag anzeigen
    Angeblich soll dieses Material keine nennenswerten Nachteile haben. Die Schallisolierung wäre absolut ausreichend und zudem hätte Ytong auch gute Werte bzgl. der Energieisolierung.
    Das nenne ich mal eine Planung....

    Was heißt "absolut ausreichend" oder "gute Werte" ?
    Was soll überhaupt erreicht werden?

    Gruß
    Ralf
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  8. #7

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    Also wir wollten auch zuerst damit bauen. Allerdings dämmt nur ein Stein mit PP2 oder so gut genug um vernünftige Werte zu bringen und der is scho relativ weich und der Schallschutz gefiel uns beim Probehören gar nicht. 36,50 Mauer Porit. Und 50 Steine wollen wir nicht. Is bunkermäsig und verkleinert die Wohnfläche. Deswegen wirds wahrscheinlich KS plus WDVS werden.

    Das mit den Vögeln glaub ich mal nicht so ganz bzw. kommt wohl sehr selten vor. Außerdem schreiben die meisten hier immer von Polyst. als WDVS. Find ich seltsam. Mag wohl das Gängiste sein aber gibt wesentlich mehr. Wer kein Plastik mag kann auch Steinwolle, Holzfaser oder Mineraldämmplatten nehmen.

    Gruß Flo
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  9. #8
    Wieland
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    Hallo Stormmaster schön daß du dich bei den Experten angemeldet hast.

    Bezüglich der zu verwendenten Materialien hat wirklich jeder seine eigenen
    Vorstellungen, weshalb ich ab OK. Stahlbetonkeller / Decke KS ( V ) 24 cm für die Außen
    und Innenwände vorschlage. Als Vollwärmeschutz xxxxxx
    [MOD] Materialien ohne Zulassung wollen wir hier doch bitte nicht benennen.
    Dicken von Dämmungen sind zu berechnen und nicht in den Raum zu werfen [/MOD]


    Grüße aus Bürstadt
    Geändert von Ralf Dühlmeyer (09.02.2011 um 18:15 Uhr) Grund: Blödsinn weg
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  10. #9

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    wieland. Die Wand wäre zwar stabil und hätte nen sehr guten Schallschutz aber sonst

    Also Kork hat denke mal keine Zulassung als WDVS. Dann sind die Platten sauteuer weil nicht für sowas gedacht.

    Und 24 KS plus deinem Dämmvorschlag ergibt so 0,35 Dämmwert. Also an der ENEV vorbei. Also nicht sehr sinnvoll alles.
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  11. #10

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    Flo, gute Antwort.

    Jetzt brauchen wir schon die Bankkaufleute um den Handwerkern zu erklären wie man´s nicht macht.

    aber mein (Vor)namensvetter hat auch aufgepaßt.

    Gruß
    Ralf
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  12. #11
    Wieland
    Gast
    Kommt auf den Kork an
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  13. #12

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    Sag mal - isses jetzt gut?

    Noch so eine Nummer und Du sitzt auf der Tribüne - zum Abkühlen.

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  14. #13

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    Meinst du von der Zulassung her? Gibts da was Neues?

    Auch wenn ja müßte er bei 120 mm die Dämmwerte von Resol, wenigstens von Neopor haben um die ENEV einzuhalten. Glaub nicht das es das gibt auch wenns toll wäre.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Stormmaster Beitrag anzeigen
    Das Bauunternehmen teilte mir auf Nachfrage mit, dass die Innenwände im Erd- und Obergeschoss mit Kalksandstein gemauert werden, so wie ich mir das auch gewünscht hatte. Für die Außenmauern möchte das Bauunternehmen Ytong verwenden. Angeblich soll dieses Material keine nennenswerten Nachteile haben. Die Schallisolierung wäre absolut ausreichend und zudem hätte Ytong auch gute Werte bzgl. der Energieisolierung.
    Wenn der BU mit dem Baustoff langjährige Erfahrung hat, dann spricht wohl nichts dagegen, außer vielleicht eigenen Präferenzen. Jeder Stein hat "seine" Geschichte und regional wird in deutschen Landen halt mit unterschiedlichen Baustoffen gebaut. Das liegt einerseits an den Herstellorten der Steine, diese wiederum an den geologisch vorkommenden Grundstoffe für die Steine und vielleicht auch ein wenig an Traditionen.

    Zitat Zitat von Stormmaster Beitrag anzeigen
    Könnt Ihr das so auch bestätigen oder würdet Ihr eher zu einem anderen Baustoff (Poroton, Porenbeton) raten?
    ....ist Ytong

    Und selbst mal da nachsehen, da gibt es auch gleich den passenden Baustoff für die Innenwände: http://www.google.de/search?meta=lr%3Dlang_de&q=Ytong
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  17. #15
    Themenstarter

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    Vielen Dank für die vielen Infos. Mit anderen Worten gibt es also:

    1.) Porenbeton (Ytong)
    2.) Poroton
    3.) Kalksandstein

    Diese gibt es auch noch in verschiedenen Wandstärken.

    Zum Haus:

    Es wird ein Friesenhaus ohne Keller mit einem Grundriss von 13 x 10 Metern (also ca. 170 m² Wohnfläche). Dieses soll anschließend verklinkert werden. Stehen wird das ganze in einem typischen Neubaugebiet auf einem Grundstück mit 855 m². Die Grundstücke haben alle eine Straßenfront von 20-22 Metern.

    Mir persönlich ist der Schallschutz (sowohl von innen nach aussen, als auch von aussen nach innen) recht wichtig, weshalb ich auch nach den Unterschieden der Materialien fragte. Ich kann mir denken, dass ein Bauunternehmen auch ein bisschen auf die Kosten schaut, weshalb ich vielleicht dachte, dass Ytong die kostengünstigste Lösung sein könnte.

    Aber mal auf den Punkt gebracht:

    Zu welcher Lösung würdet Ihr neigen, nachdem Ihr mein Neubauprojekt jetzt ein wenig kennt?
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