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Verschiedene Grundstückshöhen

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  1. #1
    Avatar von matom
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    Verschiedene Grundstückshöhen

    Hallo zusammen,

    aktuell beschäftigt mich ein Problem mit unserer Grundstückshöhe und die eines nicht direkten Nachbars.

    Kurz zur Erläuterung:
    Haben ein Haus gebaut in einem Neubaugebiet, wir waren die ersten die gebaut haben. Wir/oder besser unser GU hat so geplant das unser Haus ein stückweit höher ist, als dann die zukünftige Straße (bisher liegt da nur eine Baustrasse). Unser indirekter Nachbar (zwischen uns liegt ein Grundstück) hat ohne Streifenfundament gebaut auf verdichtetem Schotter. Er hat seine Bodenplatte aber deutlich höher als unsere gelegt und musste demnach auch sein Grundstück höher aufschütten.

    Nun ist das Grundstück zwischen uns verkauft und der Käufer war gestern bei uns und haderte mit den verschiedene Grundstückshöhen. Er plant nun sein Grundstück auch so hoch zu legen wie sein Nachbar und wenn dann Zeug auf unser Grundstück abfließt könne er nix für wir hätten ja alle einheitlich planen können.

    Wie ist das nun? Muss ich an meinem Grundstücksrand Maßnahmen ergreifen, das es von seinem Grundstück keine Bodenerosion auf meins gibt bei Regen?

    Oder muss er sein Grundstück mit so einem Gefälle anpassen, dass er die Höhen ausgleicht?

    MfG
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  2. Verschiedene Grundstückshöhen

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  3. #2

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    Nein, umgekehrt:
    Da er über Euer Niveau erhöht, muß auch allein er dafür sorgen, daß von seinem Grundstück aus keine Wasserabflüsse oder ähnliche Einwirkungen auf Euer Grundstück ausgehen!

    Es wäre ihm daher anzuraten, ein mittleres Niveau zu wählen (etwas höher als Eures, aber etwas niedriger als sein anderer Nachbar).
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  4. #3
    Lebski
    Gast
    Hagen in NRW?

    Nachbarrechtsgesetz
    (NachbG NRW)

    Vom 15. April 1969

    § 30
    Bodenerhöhungen

    (1) Wer den Boden seines Grundstücks über die Oberfläche des Nachbargrundstücks erhöht, muß einen solchen Grenzabstand einhalten oder solche Vorkehrungen treffen und unterhalten, daß eine Schädigung des Nachbargrundstücks insbesondere durch Abstürzen oder Abschwemmen des Bodens ausgeschlossen ist. Die Verpflichtung geht auf den Rechtsnachfolger über.

    (2) Auf den Grenzabstand ist § 36 Abs. 2 Satz 1 und 2 Buchstabe b), Abs. 3 bis 5 sinngemäß anzuwenden.

    Link: https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_bes_...htsgesetz#det0
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  5. #4
    Themenstarter
    Avatar von matom
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    Hallo,

    danke euch
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