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  1. #1

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    Luftporengehalt in Abhängigkeit Dmax

    Einen wunderschönen guten Abend,

    ich brauche dringend Hilfe, denn ich schreibe morgen Prüfung und finde einfach keine Antwort auf diese Frage:
    Warum muss bei kleiner werdendem Größtkorn der mittlere Luftgehalt steigen?

    Mir ist klar, dass dies was mit der Frostbeständigkeit zu tun hat, jedoch finde ich in allen Fachbüchern, dass Luftporen im Zementleim bzw. im Zementstein entsehen und demzufolge bei einem kleineren Größtkorn der Mikroluftgehalt größer ist als bei einem größeren aufgrund von Wasseranspruch und dem daraus resultierendem Zementleimanspruch.
    Sind diese Mikroporen nich groß genug um Expansionsraum für Eis zu bilden? Wirken sie ähnlich oder genauso wie Kapillarporen, sodass zusätzlich Luftporen eingebracht werden müssen um die Kapillarität zu verhindern und Expansionsraum zu bieten...ich schnall das einfach nicht!

    Wäre super wenn ihr mir helfen könntet!
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  2. Luftporengehalt in Abhängigkeit Dmax

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  3. #2
    Themenstarter

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    weiterer Lösungsansatz:

    Luftporengehalt muss in Abhängigkeit der Konsistenz steigen. Also, je weicher die Konsistenz umso mehr Wasser wurde verwendet. Daraus folgt größere w/z-Wert als 0,4...zur Hydratation werden jedoch nur ein w/z-wert von 0,42 benötigt, woraus wiederum folgt, dass sich Kapillarporen bilden. Bei Zement mit höherem Anteil an kleinem Korn mehr Zementleimenge und dadurch größer spezifische Oberfläche zur Bildung von Kapillarporen, sodass dieser mehr Luftporen braucht um Frostbeständig zu sein????
    ich werd verrückt...wie is es denn nun richtig?
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  4. #3
    Wieland
    Gast
    Hallo Powl.

    Ich interresiere mich persönlich für diese Frage, Frostsichere Stahlbetonbauteile /
    Brückenbau.

    Mir ist bekannt, daß diese Bauteile mit einem höheren Luftanteil augestattet werden,
    meine letzte Vorlesung liegt etwas zurück.
    Mir ist bekannt daß mit etwa 3 % Luftanteil / m³ gearbeitet wird u. diese Luft
    nach fachgerechtem Einbau durch entsprechende Zusatzmittel entsteht.
    Die Luft die bei Anmischen in der Mischanlage ungewollt untergerührt wird,
    soll ja durch fachgerechten Einbau Bzw. Verdichtungsmaßnahmen entweichen.

    Meine spannende Frage hierzu, wenn die Luft erst nach Einbau ensteht, ist
    dies doch Gleichbedeutend mi Vollumenvergrößerung.
    Und würde zum nachtträglichen überlaufen der Schalung führen.


    Vielleicht hat hier jemand eine Antwort.


    Grüße
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  5. #4
    Lebski
    Gast
    Der Luftporengehalt wird im Mörtel benörtigt. Kleineres Grösstkorn bedeutet mehr Mörtelanteil um die grössere Oberfläche der kleineren Körnung zu verbinden.
    Man benötigt etwa 13 % Luftporengehalt im Mörtel, das sind je nach Grösstkorn 3-8 % im Beton.
    Bei weicherem Beton mit mehr Wasser bilden sich mehr Kapilaren, es werden mehr Luftporen benötigt.
    Diese Luftporen bieten dem Wasser, das sich in den Kapillarporen befindet, die Möglichkeit, sich beim Gefrieren in die Luftporen auszudehnen. Damit wird das Abplatzen der Betonoberfläche verhindert.

    Die Luftporenmenge wird bei der Erstellung der Mischungsberechnung berücksichtigt, somit läuft auch nix über.

    Die Antwort ist jetzt extra einfach gehalten. Hoffe es hilft.
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  6. #5
    Themenstarter

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    vielen dank für eure antworten.
    also kleineres größtkorn mehr zementleimgehalt...für weichere Kosnsistenzen gilt überflüssiges Wasser gleich Kapillarporenbildung.
    Daraus folgt ja, dass die Poren sich im Zementstein bilden und es bei mehr Zementgehalt auch mehr Poren gibt. Deshalb stellt sich mir noch eine andere Frage es bilden sich ja nicht nur Kapillarporen sondern auch Luftporen, oder etwa nicht?reichen diese Luftporen nicht aus?ist der Verdichtungsgrad zu hoch'?das porenmaximum zu klein, sodass zusätzlich Poren eingebracht werden müssen?
    Vielen Dank für eure Hilfe
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  7. #6
    Lebski
    Gast
    Die Kapillarporen erreichen keine 13 % im Mörtel, deshalb werden Luftporen eingebracht.

    Übrigens, das Thema ist ausgesprochen komplex, Es kommt auf die Verteilung, grösse der Poren usw. an. Der Einsatzt von Luftporen muss nach dem Entwurf der Mischung mit Eignungsprüfungen und auszählen der Luftporen überprüft werden, und zwar mit allen wirksamen Bestandteilen. Da gibt es heftige Wechselwirkungen, selbst das Pumpen von LP-Beton beeinflusst das Luftporensystem. Ein gutes Labor ist hier wichtig.
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