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  1. #1

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    Fertigteildecke Vorbereiten / Elektro Rolläden

    Hallo,

    wir sind gerade in der Bauphase unseres neuen und hoffentlich schnuckeligen Einfamilienhauses :-). Die Elektroinstallation werde ich dabei in Eigenleistung bis zum Sicherungskasten erbringen, generelle Erfahrung ist Aufgrund diverser Umbauten bereits vorhanden, da mache ich mir also keine Sorge, und mit dem Elektriker ist das auch abgestimmt.

    Allerdings gibt es zwei neue Punkte, zum Einen habe ich noch nie so früh in einer Bauphase mit anpacken können, das mich das Thema "Leerrohre in Filigrandecke" beschäftigt hat. Ein wenig habe ich mich da auch schon eingelesen, eigentlich ist es ja kein großes Thema, Deckenauslas von unten Anbohren, M16 Leerrohr mit 3x1,5 rausschauen lassen, an der Armierung besfestigen und "gut ist". Interessieren würde mich dabei zweierlei:

    a) Wenn ich mit einem 16er Bohrer arbeite und das M16 durchziehe, schließt das so dicht ab, das ich keine weiteren Maßnahmen ergreifen muß um ein "durchlaufen des Betons" zu verhindern?
    b) Wie sieht das auf der anderen Seite Richtung Dose aus? Klar Bohre ich idealerweise schräg von oben durch die Wand und schlängel das Kabel & Leerrohr dann da durch - aber Sollte ich da das Dosenloch schon bohren das ich da direkt reingehen kann oder macht man das auf alle Fälle erst hinterher und lass auch dort nur Kabel und Leerrohr hängen?

    Das zweite wäre das Thema Rolläden - diese habe ich noch nie verkabelt und angeschlossen, ich möchte aber zum Beispiel die 3 Wohnzimmer Fenster von einer Stelle mit 3 Schaltern aus schalten. Wie löst man das idealerweise? Eine Verteilerdose über die "Schalterarmada" mit einer Stromzuleitung, dann 3 Kabel mit 3x15 an die Schalter und 3 Kabel mit 3x1,5 an die Rollos und das ganze in der Dose verklemmen? Wäre meine Variante, oder wäre es besser Kabel vom Schalter zum Rolladen direkt zu legen?

    Besten Dank schon einmal,

    Thomas
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  2. Fertigteildecke Vorbereiten / Elektro Rolläden

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
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    Kleiner Nachtrag noch - da Bilder ja mehr sagen als 1000 Worte, wenn jemand Bilder von dem entsprechenden Bauabschnitt hat - die sind immer gerne gesehen - eben vor allem die Übergänge Decke / Wand :-).
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  4. #3

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    Im Betonwerk Dosen an den Brennstellen setzen lassen, diese dienen als Verteilerdosen. Zu den Schaltstellen je ein Rohr legen. Leitungen werden erst später eingezogen. Auf grosszügige Biegeradien und zugelassene Rohre achten(Nein, FBY ist dazu ungeeignet)

    Nur nebenbei: Rollo mit 3x1,5 funktioniert nicht.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Hallo Dieter, danke schonmal - die Rohre bekomm ich von meinem Elektriker, ich hoffe mal, der was was er mir gibt :-).

    Was brauche ich denn für ein Rollo? Hast du da evtl. einen Link auf einen Schaltplan?
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  6. #5

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    Ich weiss nicht, ob ich das korrekt verstanden habe: Falls mehrere Motoren mit einem Schalter gesteuert werden, dann brauchste da noch eine Entkopplung - sonst gibts einen mehr oder weniger heftigen Knall!
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  7. #6

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    Spezielles und Grundsätzliches

    Also nochmal:

    Du darfst heutzutage zumindest in der Betondecke kein FBY Rohr verwenden(was ich pers. übertrieben finde -zig Baustellen früher so gemacht ohne größere Probleme-(Viell. mal ab und zu eines etwas zusammengetreten gewesen und nur schlecht oder nicht durchgekommen-dann halt nachinstalliert über Rohfußboden was solls-) aber ist halt nun so nach VDE) sondern nur noch so teures ,spezielles (Beton)Rohr mit entsprechender mechanischen und thermischer Zulassung( Beton kann gut warm weden beim Abbinden. Allerdings-wenns mein eigenes Haus wäre...aber da wird der ELI nicht mitmachen...

    Von 16er(recht knapp) würde ich auf 20er erhöhen, längere Zuleitungen über ca 15m evtl. sogar 25er Rohr nehmen.
    Aber mit Eli sprechen - 16 er bei kurzen Strecken und wenigen Drähten geht scho auch(Preisfrage) falls Du Leitungen(Kabel)einziehen willst statt Drähte würde ich persönlich mindestens ein 20er nehmen.

    Du müßtest Dir auch keine Sorgen machen wenn der Bohrer 2mm größer wäre was denkst u was der Beton für ne Körnung hat vom Kies und Sand her?-da fällt minimal durch und falls er wirklich mal ne kleine Zementnase ziehen sollte -was solls , die ist doch ein,zweimal hingehauen weg?

    Für jeden Rollo brauchst Du:

    NYM-J 4x1,5 oder

    Drähte H07/VU 1,5
    1xSchutzleiter PE
    1xNeutralleiter N (Null)
    1x Auf geschaltener Außenleiter L (Phase)
    1x Ab geschaltener Außenleiter L (Phase)

    Wie immer gibts mehrere Möglichkeiten:

    Das Allerwichtigste ist wie immer eine gute Vorausplanung, das heisst Du setzt dich erst mal hin und zeichnest in einen Deiner mehrfach kopierten Pläne a l l e s ein was Dir einfällt und mit Elektro zu tun hat sprich Schalter, Steckdosen,E-Herddose, Antdosen, Tel.dosen, Netzwerkdosen, SPR, Sensoren(wie Bewegungsmelder, Rauchmelder etc) sonstige Dosen, Reservedosen oder Ein/Auslässe genau ein, machst Dir Gedanken schon wie die Möblierung später aussieht(z.B. wo (Wand)TV, Beamer, PC, Tel, Antenne , Satanlage, Alarmanlage,sonstige Sensoren,Fenstersteckdosen (Weihnachtsfensterbeleuchtung, Fenster- ,Zimmerbrunnen etc) Fenstersensoren Sonne, Glasbruch,Meldekontakte, und und und wo kommen Tische,Couch, Schränke, Bett etc.)

    Viell. überlegst Du auch was mit EIB (vorbereitende Verrohrung wenigstens?)

    Meine HAUPT-INSTALLATIONS-EMPFEHLUNG:

    Jeglicher Verzicht auf unschöne, immer wieder ärgerliche Abzweigkästen,-dosen an den Wänden. (Die geringen Vorteile sind m.E. die Nachteile nicht wert. Näheres kann man nachfolgend herauslesen.


    Variante 1: Installation mit Deckendosen
    (subjektiv weniger empfehlenswert, 2.beste Lösung )

    Vorteile: wenig kompliziertes Installieren beim Betonrohre verlegen und bei späterer Installation , Zentrale Raumverteilung , rel. kurze Rohrwege, spart nachher evtl je wie gewünscht mehr oder weniger Stemmarbeiten (siehe später unten- Kostenfrage)

    Nachteile:

    -Kosten fürs Material und Einbringen der Dosen im Betonwerk(Filigrandeckenhersteller)welche leider nicht immer genau eingearbeitet sind laut Plan oder "vergessen"...Kontrolle tut gut...
    -evtl. schlechtere Zugänglichkeit(gegenüber Variante 2)

    *bei Leuchtenunterbauung
    *bei später eingebauten Decken(Holzdecken, Trockenbaudecken etc)
    *falls Decken(gilt auch für Wände) verputzt werden dürfen die Dosen nicht überputzt werden, was aber häufig passiert -dann nach dem Öffnen und später mit wiederaufgebrachtem Dosendeckel evtl. optisches Problem(auch nach dem Öffnen nach dem Malern)

    -bei Leuchtenmontage muß man aufpassen daß man beim (zu tiefen)reinbohren nicht ein in die Dose gehendes Rohr erwischt


    Installation:

    Zuleitung des Raumes von der Elektrosicherungsverteilung aus in die Deckendose (Deckendose idealerweise dort setzen wo später unterhalb die Leuchte montiert ist)

    Von der werksseitig eingegossenen Deckendose Betonelektrorohre zu

    eventuellen weiteren Deckendosen/Leuchten, Deckenauslässen sowie zu

    Schaltern, Steckdosen...(ausser Steckdosen bekommen separate Stromkreise, diese dann von unten im Betonboden von der ESV aus anfahren und evtl. weiter auseinander/gegenüberliegende Steckdosen auch gleich über den Boden verrohren untereinander.

    ...Wandlampen,etc, evtl el.betriebene Rollos/Jalousien (bekommt das Haus eine Zentralsteuerung viell. sogar über Sensoren dann auf jeden Fall eine eigene Absicherung vom ESV zu den Jalousie/Rolloschaltern und von dort separat i m m e r max. ein Rohr zu jedem el. Antrieb in den JRkasten in der Ecke legen,(vermeidet doofe Abzweigdosen innen an der Wand fürs Motorenanschlusskabel)
    Gibt es 2 Stellen von wo man die Jalousien/Rollos schalten kann-z.B. von Tür und Couch oder - Tür- 2.Tür, aus dann natürlich diese auch untereinander verbinden)

    ... erst n a c h dem Aufliegen der Filigrandecke im Mauerwerk schräg nach unten bohren genau überhalb der gewünschten Elektro-Einheiten und ca 30cm rausschauen lassen. Dort muffen und mit billigem Rohr weiterfahren. Das FFkuS-Betonrohr oder Ähnliches ist zu teuer!ca 3-5mal.
    (nicht nur für Selbermacher mit billiger Arbeitszeit: Naheliegende Einheiten bis ca 3m können wo es Sinn hat an den Wänden untereinander verrohrt werden und brauchen nicht über die Decke angefahren werden(teures Deckenrohr evtl. also nur zu den Brennpunkten legen!)


    einzeichnen wo Deckenauslässe/Deckendosen/eventuell Einbautöpfe für NV, HV Leuchten, Deckensteckdosen etc. genau hinkommen sollen, auf evtl. selbst angefertigtem(für Selbstbehalt kopierten Deckengrundrißplan) genau bemaßen das Ganze und gibst es rechtzeitigerweise dem Maurermeister mit der Bitte sie an den Filigrandeckenhersteller weiterzuleiten daß dieser sie gleich mit einbauen kann.
    Abklären ob Du das Material dazu mitliefern mußt oder willst.


    Variante 2: Installation ohne Deckendosen (subjektiv bevorzugt)

    Vorteile:

    *Übersichtlich -vor allem in Bezug auf Raumzuleitung/eventuelle Fehlerssuche/Änderungen-falls siehe unten

    *bessere und schnellere Erreichbarkeit gegenüber Deckendosen
    *Bei Änderungen oder Problemen Klemmpunkte/Abzweigpunkte hinter jederzeit leicht erreichbaren, schnell ausgebauten und ohne Spuren(max. geringste ) hinterlassenden Schalter/Steckdosen/E-einheiten
    * keine Elektro-Kosten fürs Betonwerk
    *keine Probleme mit evtl. nicht auffindbaren, zugeputzten oder übermalten, abblätternden Abzweigdosen
    *

    Nachteile:

    *Etwas mehr Stemm- und Verlegearbeiten
    *eventuell etwas mehr Rohrverbrauch/Leitungsverbrauch bei nur über Decke verlegen(es kann aber auch wieder einsparend teilweise über Boden verlegt werden - vorzugsweise Steckdosen, etc in 30 cm Höhe)
    *etwas komplizierter zu installieren wenn Rohre -siehe oben- Material einsparend gleichzeitig über Boden und Decke verlegt werden.(eher was für Profis da Arbeiten in 2 Ebenen an verschiedenen Tagen


    Zuleitungsrohr von der ESV zu einem zentralen Punkt im Raum!
    Bevorzugt in allen Räumen einheitlich zur nähest an der ESV liegenden TÜR zum Lichtschalter. Am besten über die Decken(Boden auch möglich aber besser von oben).
    Von dort zu ...Deckenleuchten (Filigrandecke einfach durchbohren und Rohr runterstehen lassen bzw. alles was in der Decke eingebaut wird und Stromkreismäßig verbunden wird. Eventuell auch Verbindung untereinander in der Decke.
    Eventuelle separate Steckdosenstr.kreise, separate JR etc wie oben behandeln

    ...zu anderen Schaltern, Steckdosen, etc die in weiterem Umkreis als ca 3m sind bzw schwer zu erreichen, bzw . JR/Kästen bzw. wo es einfach Sinn hat nicht über die Wände anzufahren(Rohrpreis-Arbeitszeit-Sinn-Verhältnis)

    Ach ja man sollte auf jeden Fall sich einen Deckeneinlegeplan machen also in den Plan einzeichnen was ich mit was verbinden muß.
    Am besten bei unterschiedliche Stromkreisen in einem Raum Verteilungssicherungs-Zahlen vergebenen für das was zusammengehört und für verschiedene Zweige wie Strom schwarz, Antenne blau, Tel. rot, SPR Grün, ... und falls man will diese Farben auch bei der Rohrauswahl in der Wandinstallation verwenden zur schnelleren Übersichtlichkeit.
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  8. #7

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    Man fängt üblicherweise erst mit jeglicher Installation an wenn alle Decken eingebracht sind und das Dach drauf ist - normalerweise gibts für den Bauherrn wenn er selber wirklich mithilft sooviel zu tun daß er in dieser Phase noch gar ans Installieren denkt.
    Oder willst Du vielleicht zwischen den Stützbolzen und Schalzeugs von den Betondecken herumhantieren(das bringt doch nichts) bis die mal endlich nach X tagen entfernt werden.
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  9. #8
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    Zitat Zitat von loennermo Beitrag anzeigen
    Ich weiss nicht, ob ich das korrekt verstanden habe: Falls mehrere Motoren mit einem Schalter gesteuert werden, dann brauchste da noch eine Entkopplung - sonst gibts einen mehr oder weniger heftigen Knall!
    Hallo, nein, nicht mehrere Rolläden über einen Schalter - aber ich möchte zum beispiel die drei Wohnzimmer Fenster an einer Stelle schalten können, also alle 3 Schalter nebeneinander.
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  10. #9
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    Hallo ChipC,

    super, das hat mir schonmal ziemlich weiterggeholfen. Aktuell geht es mir nur darum, das ich die Leitungen zu Deckenlampe legen - und eben vorbereitend bereits die Rolladenkabel.
    Alles andere erfolgt dann über den Rohfußboden, aber bei den Rolläden zum Beispiel denke ich, das es einfacher und Materialsparender ist, das über die Decke als über den Fußboden abzuwickeln, zumindest bei denen wo ich echte Strecken zurücklegen muß.
    Und wie gesagt, das Material stellt mir der Elektriker, der auch den Sicherungskasten und Hausanschluß macht, ich hoffe mal, der weiß was die VDE braucht (und ich glaube er weiß auch, was die gerne hätte aber nicht zwingend notwendig ist) :-).

    Und Pläne - die habe ich hier noch und nöcher - Kabelplan über die verschiedenen Ebenen, Visio mit allen Dosen, Excel Tabellen mit Teilelisten - da bin ich glaube ich echt gut versorgt und vorbereitet.

    Das einzige, was mir wirklich noch helfen würde, wenn es mal ein paar Bilder von der Verteilerdosen Seite in der Wand geben würde - also wie sieht das aus, wenn ich mit 4 Kabeln von verschiedenen Deckenleuchten dann an einer Stelle zur Verteilerdose rauskomme.
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10

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    Wie ist der Baustand denn momentan?

    Sag doch mal wie weit bist Du jetzt schon mit Decken und (kein)Estrich und Gesamtbau? Was fehlt und was kommt noch?

    Vorab: Was Du wie machst und für Dich selbst am Besten ist oder geht mußt am Ende nur Du selber wissen und entscheiden!

    Welche Variante machst Du? Deckendosen also keine? und Abzweigkästen,dosen an den Wänden so wie ich das herauslese oder doch komplette Direktverrohrung vom Schalter aus?

    wenn ich nicht irre, machst Du an den Wänden im Bereich bei Türoberkante und anderswo evtl. Abzweiger? Dann würde ich Dir raten setze doch 80er viereckige Abzweigkästen schon bei mehr als 3 Rohren(bedenke mindestens 1 geht schon runter zum Schalter)
    und ab 5 Rohren sogar 100er! Und ein einheitliches Maß zur Decke einhalten mit den A.kästen (von der Optik her!) Das wirst Du nicht bereuen, die kosten nicht viel mehr als Dosen aber das ist ein ganz anderes Arbeiten hernach beim (weil gerades Anfahren in die Kästen geht ) Rohreinbringen und ein viel übersichtlicheres Arbeiten und vor allem besseres Bild rund ums Verklemmen und nach dem Verklemmen als dieses dann doch meist Reingewurschtel in ne dann doch enge Abzweigdose.

    P.S.:
    Warum Rohrverlegung/Befestigungsarbeiten auf dem Rohfussboden? (was 2-3x so zeitaufwendig ist und wo dann auf jeden Fall das teure Rohr verlegen mußt bei anschliessender Estricheinbringung?
    Wo Du und weitere Gewerkenehmer beim Ausbau zigmal drüberstolpern und Du jedes Mal aufpassen mußt (es war KEINER!) ob Dir keiner die Rohre kaputt macht. Auch der Estrichisolierer wirds Dir danken.)
    Es ist einfacher soviel wie möglich in die Decken zu legen. Motto: Rein was reingeht wo es Sinn hat, alles was bereits in den Betondecken drin ist bist später froh drüber, glaubs mir.(natürlich ist das Decke einlegen nicht grad die lustigste Arbeit eines Elektrikers, das ist klar.)
    Aber wie gesagt-mußt Du selbst entscheiden.
    Gruß chip C
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  13. #11

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    Zitat Zitat von chipC Beitrag anzeigen
    Es ist einfacher soviel wie möglich in die Decken zu legen. Motto: Rein was reingeht wo es Sinn hat...
    ... aber lass noch ein bischen Platz für den Beton

    Dem ist ja kaum noch was anzufügen, außer vielleicht:
    - Die Rollo - Motoren wie auch die Schalter würde ich separat in 5x1,5mm² zu einem zentralen Punkt (HV oder UV) führen.
    So kannst du relativ problemlos Einzel- wie Gruppenschaltungen (Raum/Etagen/Fassaden/Gesamt...) realisieren.
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