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  1. #1

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    variables Darlehen - was haltet ihr davon?

    Hallo Forum,

    unsere Vorstellung zur Finanzierung würden so aussehen:

    DHH von Bauträger
    Kaufpreis ca. 250.000
    EK ca. 130.000Euro
    KFW 153 50.000 Euro

    der Rest, also ca. 80.000 über ein variables Darlehen, das nach Einzug über den Verkauf der bereits vorhandenen Eigentumswohnung zurückgezahlt werden soll, so dass nur noch die Belastung durch den KFW Kredit übrigbleibt.
    Küche und eventuelle Sonderwünsche im Rahmen des Werkvertrages würden wir dann mit dem Geld bezahlen, was während der Bauzeit noch angespart wird.
    Ist die Information korrekt, dass der KFW 153 jederzeit durch beliebige Sondertilgungen zurückbezahlt werden kann?
    Gibt es noch bessere Alternativen zur Zwischenfinanzierung über ein variables Darlehen? Ist das verbreitet oder gibt es da nur wenige Banken, die sowas anbieten? Auf was sollte man noch so achten? Welches Darlehen sollte welchen Rang im Grundbuch bekommen? Könnte man prinzipiell, falls es doch eng werden sollte, dieses variable Darlehen einfach noch aufstocken, oder würde man dann ein neues brauchen?

    Vielen Dank,
    jumito
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  2. variables Darlehen - was haltet ihr davon?

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  3. #2

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    In welchem Zeitraum denkt ihr denn, dass die ETW verkauft werden kann???
    Zumindest bis dahin würde ich bei dem heutigen Zinsnieveau eine Festschreibung des Zinssatzes vereinbaren, da die Zinsen bereits am Steigen sind und noch weiter steigen werden.
    Zum KfW 153 lies mal hier: http://www.kfw.de/kfw/de/I/II/Downlo..._Bauen_153.jsp
    da steht genau dies drinne:
    "Eine vorzeitige Rückzahlung des gesamten Darlehens oder in Teilbeträgen ist während der ersten Zinsbindungsfrist jederzeit ohne Kosten für den Endkreditnehmer möglich."

    Ein Aufstocken bestehender Darlehen gibt es nicht mehr. Das wird immer ein neuer Kredit, ob variabel oder festgeschrieben.

    Bei der Besicherung wird die KfW nur akzeptieren, dass vorrangig Darlehen im Grundbuch besichert sind, die auch aktuell für das zu finanzierende Haus benötigt werden.Ein weiterer Kredit wird also nach der KfW zu besichern sein. Es sei denn, eure ETW ist bis dahin verkauft und der vorher benötigte Kredit ist zurück gezahlt.
    Die KfW wird auf jeden Fall im Rang nach vorne rücken, so dass eine spätere Finanzierung immer nachrangig sein wird. Im Rahmen des von der Bank ermittelten Beleihungswertes ist das jedoch kein Problem.
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  4. #3

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    Diese Rangdiskussion verstehe ich nicht. Die KfW selbst steht da gar nicht im Grundbuch drin, sondern wird über die durchleitende Bank abgesichert bzw. befriedigt.
    Es kommt nur auf die Gesamtgrundschuldhöhe an. Diese kannst Du jederzeit (beliebig) höher wählen als für die derzeit geplanten Darlehen nötig, kostet halt etwa mehr Gebühr. So hab ich es auch gemacht und habe dann gleich ein Reservedarlehen von 50T€ variabel dazu abgeschlossen. Dieses muss auch nicht abgerufen werden, wenn doch, dann kann man es ja auch jederzeit abrufen und sofort sondertilgen.

    Bei dieser Deiner Finanzierung würde ich dann auch versuchen zu verhandeln (je nach Bank), die Grundschuld in zwei aufzuteilen: eine mit 50T€ sofort vollstreckbar, den Rest separat und nicht sofort vollstreckbar. Dabei kannst Du auch noch gut Gebühren sparen, neben dem "Vorteil" der nicht sofortigen Vollstreckbarkeit des Restbetrages. Hat bei mir gut funktioniert.

    Gruss Seev
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