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  1. #1

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    Riester-Bausparen sinnvoll?

    Hallo an alle,

    meine Frau und ich möchten gerne bauen und voll finanzieren. Wir beide verdienen sehr gut und können ohne weiteres 1500 Euro weglegen und dennoch gut leben. Nun war ich bei der Sparkasse und habe denen gesagt, dass ich so schnell es geht bauen möchte um den niedrigen Zins zu sichern. Eigenkapital ist vernachlässigbar wenig (beide erst ein jahr fertigstudiert und nun erst im Job).

    Nun sagte mir die Sparkasse, dass ich erstmal zwei 50000er Riester-Bausparer abschließen soll um die später in die Finanzierung zu nehmen. Die können mir trotz unserer zwei hohen Einkommen keine Vollfinanzierung bieten weil sie angehalten sind erst ab 20% Eigenkapital finanzieren zu dürfen.

    Was haltet Ihr davon? Ist das Riester-Bausparen überhaupt gut?

    Wie sehen denn klassische Finanzierungsmodelle in meinem Fall aus??
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  2. Riester-Bausparen sinnvoll?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Ich bin Finanzberater. Für Deinen Bedarf sind die Bausparverträge über jeweils 50.000 EUR völlig unsinnig. Es würde ziemlich lange dauern bis diese Zuteilungsreif wären, es sei denn, Ihr würdet ziemlich viel Geld in kurzer Zeit aufbringen um diese bis ca. zu Hälfte zu besparen.

    Die Bankberaterin hat nur Ihre Quote im Sinn. Die Bank verdient an den beiden Bausparverträgen mindestens 1.000 EUR Abschlussgebühr.

    Der Riesterbausparvertrag ist völlig ungeeignet, wenn Ihr schon bald kaufen wollt. Nehmt lieber ein Tagesgeldkonto her.

    Auch später ist ein Bausparvertrag in der Regel nur für Zinssicherheitsfreaks geeignet. Es fallen hohe verdeckte Kosten durch einen Bausparvertrag über die gesamte Schuldenlaufzeit an. Diese entstehen dadurch, dass die Finanzierung einen Zins von ca. 4 % hat und der Bausparvertrag jedoch nur einen Guthabenszins von 1 % aufweist. Du zahlst also schön 4 % an die Bank an Zinsen, während Dein Geld, womit Du zügiger Tilgen könntest, nur mit 1 % abgeseist wird. Beispiel: 100.000 EUR Kredit bei 4 % Zinsen := 4000 Zinsen p. a.; Bausparvertrag hat ein Guthaben von ca. 20.000 EUR := 200 EUR Zinseinnahmen; somit 3800 Zinskosten. Die 20.000 hättest du aber schon zurück zahlen können => Kredit eigentlich nur 80.000 EUR := 3200 EUR Zinsen

    3200 zu 3800 dh. ein Verlus von 600 EUR in dem oben genannten Fall. Stell dir jetzt mal vor, DIE Eichhörnchen (hier die beiden Bausparverträge) ernährt sich langsam und mühselig über 10 Jahre. Welche Kosten hier verdeckt durch die bankgeleitete tolle Anlage Eures Geldes bei gleichzeitiger Kreditaufnahme entstehen würde.

    Es wäre sinnvoller über eine Bank gleich eine Vollfinanzierung zu machen und über die direkte Tilgung bzw. Sondertilgung zu arbeiten. Dazu kann man noch einen Riestervertrag für die Rente machen (Riesterdarlehensverträge auch möglich jedoch noch zu teuer). Die Riesterverträge für die Rente können auch zur Darlehenstilgung verwendet werden (Voraussetzung selbstgenutztes Wohneigentum). Riesterverträge werfen bei den Top Versicherungen oder Investmentfondsgesellschaften zwischen 4-10 % p. a. ab. Da lohnt sich die Anlage.

    Es gibt jede Menge Banken, die 100 % der Herstellungskosten bzw. des Kaufpreises zzgl. Sanierungskosten finanzieren. Es gibt auch wenige Banken, die bei guter Bonität auch die Kaufnebenkosten mitfinanzieren. Ob dies immer sinnvoll ist, ist eine andere Fragen. Jedoch kann man bei den derzeitigen Zinsen im Verhältnis zu den Mieten tendenziell einen geplanten Kauf vorziehen. Man kann außerdem noch Eigenleistung bei der Antragsstellung zum Darlehen angeben, um das "Eigenkapital" etwas aufzubessern. Eventuell kann man dadurch günstigere Zinsen aushandeln. Dies macht jedoch nicht je Bank mit.

    Weiterhin würde ich Euch empfehlen auf jeden Fall KFW 124 einzubauen und ggf. WFA Mittel bzw. anderen KFW Förderkredite zu prüfen und zu verwenden soweit möglich.

    Lass Dir auf keinen Fall eine Lebensversicherung aufquatschen oder Rentenversicherung. Das ist meistens das zweite Wort, das den Bänkern bei Finanzierungen einfällt.

    Bei Fragen helfe ich gern weiter.
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  4. #3

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    Zitat Zitat von martinbar Beitrag anzeigen
    Ich bin Finanzberater. Für Deinen Bedarf sind die Bausparverträge über jeweils 50.000 EUR völlig unsinnig. Es würde ziemlich lange dauern bis diese Zuteilungsreif wären, es sei denn, Ihr würdet ziemlich viel Geld in kurzer Zeit aufbringen um diese bis ca. zu Hälfte zu besparen.

    Die Bankberaterin hat nur Ihre Quote im Sinn. Die Bank verdient an den beiden Bausparverträgen mindestens 1.000 EUR Abschlussgebühr.

    Der Riesterbausparvertrag ist völlig ungeeignet, wenn Ihr schon bald kaufen wollt. Nehmt lieber ein Tagesgeldkonto her.

    Auch später ist ein Bausparvertrag in der Regel nur für Zinssicherheitsfreaks geeignet. Es fallen hohe verdeckte Kosten durch einen Bausparvertrag über die gesamte Schuldenlaufzeit an. Diese entstehen dadurch, dass die Finanzierung einen Zins von ca. 4 % hat und der Bausparvertrag jedoch nur einen Guthabenszins von 1 % aufweist. Du zahlst also schön 4 % an die Bank an Zinsen, während Dein Geld, womit Du zügiger Tilgen könntest, nur mit 1 % abgeseist wird. Beispiel: 100.000 EUR Kredit bei 4 % Zinsen := 4000 Zinsen p. a.; Bausparvertrag hat ein Guthaben von ca. 20.000 EUR := 200 EUR Zinseinnahmen; somit 3800 Zinskosten. Die 20.000 hättest du aber schon zurück zahlen können => Kredit eigentlich nur 80.000 EUR := 3200 EUR Zinsen

    3200 zu 3800 dh. ein Verlus von 600 EUR in dem oben genannten Fall. Stell dir jetzt mal vor, DIE Eichhörnchen (hier die beiden Bausparverträge) ernährt sich langsam und mühselig über 10 Jahre. Welche Kosten hier verdeckt durch die bankgeleitete tolle Anlage Eures Geldes bei gleichzeitiger Kreditaufnahme entstehen würde.

    Es wäre sinnvoller über eine Bank gleich eine Vollfinanzierung zu machen und über die direkte Tilgung bzw. Sondertilgung zu arbeiten. Dazu kann man noch einen Riestervertrag für die Rente machen (Riesterdarlehensverträge auch möglich jedoch noch zu teuer). Die Riesterverträge für die Rente können auch zur Darlehenstilgung verwendet werden (Voraussetzung selbstgenutztes Wohneigentum). Riesterverträge werfen bei den Top Versicherungen oder Investmentfondsgesellschaften zwischen 4-10 % p. a. ab. Da lohnt sich die Anlage.

    Es gibt jede Menge Banken, die 100 % der Herstellungskosten bzw. des Kaufpreises zzgl. Sanierungskosten finanzieren. Es gibt auch wenige Banken, die bei guter Bonität auch die Kaufnebenkosten mitfinanzieren. Ob dies immer sinnvoll ist, ist eine andere Fragen. Jedoch kann man bei den derzeitigen Zinsen im Verhältnis zu den Mieten tendenziell einen geplanten Kauf vorziehen. Man kann außerdem noch Eigenleistung bei der Antragsstellung zum Darlehen angeben, um das "Eigenkapital" etwas aufzubessern. Eventuell kann man dadurch günstigere Zinsen aushandeln. Dies macht jedoch nicht je Bank mit.

    Weiterhin würde ich Euch empfehlen auf jeden Fall KFW 124 einzubauen und ggf. WFA Mittel bzw. anderen KFW Förderkredite zu prüfen und zu verwenden soweit möglich.

    Lass Dir auf keinen Fall eine Lebensversicherung aufquatschen oder Rentenversicherung. Das ist meistens das zweite Wort, das den Bänkern bei Finanzierungen einfällt.

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    Genau das hat mein Finanzierungsexperte auch gesagt!!!

    Ich sehe das auch als sinnvoll an! Diese TA Darlehen (über Bausparvertrag) sind ich nicht so doll...Riester hat auch nachteile, du müsstest für dein ganzes Leben die Immobilie nutzen, wenn nicht (scheidung, umzug, u.ä) ist das gesamte Riesterdarlehn zur Rückführung fällig...
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  5. #4

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    Der Verwaltungsaufwand für ein Riesterbausparvertrag wäre für die Nutzung von ein paar Zulagen und den paar steuerlichen Erstattungen absolut außer Verhältnis. Zumal die Verzinsung nur bei 1 % liegt. Die Förderung ist natürlich interessant. Diese erhält man auch über andere Durchführungswege: Banksparplan, Investmentfonds oder Riesterrente.

    Riester ist m. E. als Altersvorsorge der interessanteste Durchführungsweg nach der betrieblichen Altersvorsorge. Die Riesterrente kann man aber auch wählen um später eine Sondertilgung durchzuführen.
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  6. #5

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    Die Riesterrente kann man aber auch wählen um später eine Sondertilgung durchzuführen.
    Bist Du Dir da sicher? Mit dem Thema beschäftige ich mich nämlich auch grade und lt FAQ der zentralen Zulagenstelle ist genau das nicht der Fall:

    Kann man Kapital aus dem Altersvorsorgevertrag entnehmen, um ein bereits
    laufendes Baudarlehen vorzeitig zu tilgen oder eine Anschlussfinanzierung günstiger
    zu gestalten?


    Das in einem Altersvorsorgevertrag angesparte geförderte Altersvorsorgekapital kann ganz
    oder teilweise unmittelbar für die Anschaffung oder Herstellung von selbst genutztem
    Wohneigentum eingesetzt werden. Dieser Altersvorsorge-Eigenheimbetrag muss unmittelbar
    - d.h. in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang - für die Anschaffung oder Herstellung
    einer inländischen Immobilie genutzt werden.
    Die Verwendung des ausgezahlten Betrages für die Ablösung eines für die Finanzierung
    aufgenommenen Darlehens steht nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit der
    Anschaffung der Immobilie.
    Alternativ zur Kapitalentnahme bei Anschaffung oder Herstellung des Wohneigentums kann
    das angesparte geförderte Altersvorsorgekapital zu Beginn der Auszahlungsphase für die
    Entschuldung von selbst genutztem Wohneigentum eingesetzt werden.
    Wenn ich das richtig verstehe ist die Entschuldung mit dem angesparten Kapital also erst im Rentenalter möglich. Bis dahin sollte mein Häuschen eigentlich abbezahlt sein, bringt mir also nichts. Ausserdem müsste ich die Verträge für mich und meine Frau mit 4.200 Euro p.a. besparen um die volle Förderung auszuschöpfen, viel Geld das mir dann für die Darlehenstilgung fehlen würde. Wie soll das in Bezug auf die Finanzierung vorteilhaft sein?
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  7. #6

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    Moinchen,
    allein die standardmäßige Tilgungsaussetzung beim Wohnriester sollte einen hellhörig werden lassen, oder weg mag gerne ungefähr 10 Jahre Zinsen zahlen ohne tilgen zu können?
    Meine Empfehlung: KfW 124 + Annuitätendarlehen bei solider Bank
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  8. #7

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    Zitat Zitat von BoromirOfGondor Beitrag anzeigen
    Moinchen,
    allein die standardmäßige Tilgungsaussetzung beim Wohnriester sollte einen hellhörig werden lassen
    Öhm...davon höre ich aber zum ersten Mal, wo hast Du denn das her?
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Bombjack Beitrag anzeigen
    Öhm...davon höre ich aber zum ersten Mal, wo hast Du denn das her?
    Von meiner Bank, die mir genau das andrehen will

    Zumindest bei dem Fuchs funktioniert es so: 9-12 Jahre einen Bausparvertrag ansparen, dort werden auch die Riesterzulagen eingerechnet, nach Zuteilung wird der dann auf das Darlehen umgelegt und man beginnt zu tilgen.

    In der ersten Zeit (Ansparphase) werden nur Zinsen an die Bank bezahlt. Deswegen heißt das auch Tilgungsaussetzungsdarlehen.

    Mögen die Bankberater es noch mal präziser formulieren falls notwendig.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Bombjack Beitrag anzeigen
    Bist Du Dir da sicher? Mit dem Thema beschäftige ich mich nämlich auch grade und lt FAQ der zentralen Zulagenstelle ist genau das nicht der Fall:



    Wenn ich das richtig verstehe ist die Entschuldung mit dem angesparten Kapital also erst im Rentenalter möglich. Bis dahin sollte mein Häuschen eigentlich abbezahlt sein, bringt mir also nichts. Ausserdem müsste ich die Verträge für mich und meine Frau mit 4.200 Euro p.a. besparen um die volle Förderung auszuschöpfen, viel Geld das mir dann für die Darlehenstilgung fehlen würde. Wie soll das in Bezug auf die Finanzierung vorteilhaft sein?
    Richtig ist, dass eine Tilgung erst ab dem 60. Lebensjahr tendenziell möglich ist. Jedoch ist das nur eine Option. Sicherlich hat man damit u. U. Kapital gebunden, wenn man in erster Linie so schnell wie möglich tilgen will.

    Es ist jedoch dann vorteilhaft, wenn der Nachsteuerertrag höher ist als die auf den Anlagebetrag anfallenden Zinskosten beim Darlehensvertrag (Nichttilgung wegen Anlage).

    Sicher ist nur, dass man dies nicht immer empfehlen kann, daher habe ich auch nur "kann" geschrieben. Im Einzellfall ist natürlich von jedem zu schauen, welche Prioritäten und Neigungen er hat.

    Wenn man Riester jedoch ungenutzt lässt, verpasst man womöglich einige Vorteile in Bezug auf die Altersvorsorge. M. E. ist es beim Angestellten, Beamten oder Angehörigen eines Berufsstandes aus quantitativen Überlegungen immer geboten, zunächst die Fördermodelle auszuschöpfen. Dabei gilt in der Regel 1. BAV, 2. Riester, 3. Basisrente und 4. klassische Rente. Natürlich müssen diese Lösungswegen auch in die Gesamtziele des Haushaltes passen und mit den Präferenzen übereinstimmen bzw. noch einmal qualitativ abgewogen werden.
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  11. #10

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    sorry, aber über KFW finaziert derzeit nur der, der kein Bock hat mit Banken zu verhandeln und sich Angebote einzuholen.

    wir haben einen Kredit über eine Bank (incl. Riesterbausparvertrag wo die Sparrarte gleichzeitig Tilgung ist)

    Ich habe dies von unabhängigen "Experten" prüfen lassen. Jeder hat bestätigt, dass dies die "Beste" aber vor allem die Variante ist, wo wir im Gesamten den geringensten Zinsaufwand habe (Gesamtkosten).

    Wir haben einen Zinssicherheit über 20!! Jahre wo der zins unter dem günstigensten von KFW liegt.

    aber nur meine bescheidene Meinung..
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  12. #11

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    Zitat Zitat von kaer1981 Beitrag anzeigen
    sorry, aber über KFW finaziert derzeit nur der, der kein Bock hat mit Banken zu verhandeln und sich Angebote einzuholen.

    wir haben einen Kredit über eine Bank (incl. Riesterbausparvertrag wo die Sparrarte gleichzeitig Tilgung ist)

    Ich habe dies von unabhängigen "Experten" prüfen lassen. Jeder hat bestätigt, dass dies die "Beste" aber vor allem die Variante ist, wo wir im Gesamten den geringensten Zinsaufwand habe (Gesamtkosten).

    Wir haben einen Zinssicherheit über 20!! Jahre wo der zins unter dem günstigensten von KFW liegt.

    aber nur meine bescheidene Meinung..
    KFW bat man eigentlich immer ein, da die Zinsen in der Regel günstiger sind als jene der Bank. Dies kann aber bei einem geringen Beleihungsauslauf auch mal anders ausfallen. Pauschal kann man das nie genau sagen.

    Ein Bausparvertrag ist aus quantitativen Gründen meistens die nachteiliger Tilgungsvariante, es sei denn, der Zins läge nach Ablauf der Zinsbindung bei ca. 6 % oder höher. Bestimmt wurden bei der Überprüfung nicht die Opporunitätskosten berücksichtigt. Dies kennen in der Regel nur Studiere Volks- und Betriebswirte. Zur Bankausbildung gehört es sicherlich nicht.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von kaer1981 Beitrag anzeigen
    sorry, aber über KFW finaziert derzeit nur der, der kein Bock hat mit Banken zu verhandeln und sich Angebote einzuholen.

    wir haben einen Kredit über eine Bank (incl. Riesterbausparvertrag wo die Sparrarte gleichzeitig Tilgung ist)

    Ich habe dies von unabhängigen "Experten" prüfen lassen. Jeder hat bestätigt, dass dies die "Beste" aber vor allem die Variante ist, wo wir im Gesamten den geringensten Zinsaufwand habe (Gesamtkosten).

    Wir haben einen Zinssicherheit über 20!! Jahre wo der zins unter dem günstigensten von KFW liegt.

    aber nur meine bescheidene Meinung..
    Ist doch super, wenn Du die für dich beste Finanzierung gefunden hast.
    Man kann dieses Konzept jedoch nicht automatisch auf andere übertragen.
    Ich habe 2 KFW Darlehen und bekomme noch evtl. ein Darlehen von unserer
    Landesbank. Bei mir steht nämlich nicht fest, ob wir unser Häuschen nicht wieder verkaufen werden......... wenn auch erst in ca. 20-25 Jahren.
    Riester ist mir da zu ungewiss. Die Förderung lassen wir uns trotzdem nicht entgehen, meine Frau (Hausfrau, 2 kleine Kinder) hat einen Riestervertrag.
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  14. #13

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    Zitat Zitat von BoromirOfGondor Beitrag anzeigen
    Zumindest bei dem Fuchs funktioniert es so: 9-12 Jahre einen Bausparvertrag ansparen, dort werden auch die Riesterzulagen eingerechnet, nach Zuteilung wird der dann auf das Darlehen umgelegt und man beginnt zu tilgen.

    In der ersten Zeit (Ansparphase) werden nur Zinsen an die Bank bezahlt. Deswegen heißt das auch Tilgungsaussetzungsdarlehen.
    Das mag bei dem Produkt so sein, es gibt aber doch auch normale Riester Annuitätendarlehen. Von einer generellen Tilgungsaussetzung bei Wohnriester kann also keine Rede sein.

    Zitat Zitat von martinbar
    Wenn man Riester jedoch ungenutzt lässt, verpasst man womöglich einige Vorteile in Bezug auf die Altersvorsorge. M. E. ist es beim Angestellten, Beamten oder Angehörigen eines Berufsstandes aus quantitativen Überlegungen immer geboten, zunächst die Fördermodelle auszuschöpfen. Dabei gilt in der Regel 1. BAV, 2. Riester, 3. Basisrente und 4. klassische Rente. Natürlich müssen diese Lösungswegen auch in die Gesamtziele des Haushaltes passen und mit den Präferenzen übereinstimmen bzw. noch einmal qualitativ abgewogen werden.
    Da bin ich ganz bei Dir, die Sache bei uns ist nur dass wir in Bezug auf die Altersvorsorge auch ohne Riester schon ganz gut aufgestellt sind. Sowohl meine Frau als auch ich haben jeweils die auch von Dir favorisierten betrieblichen Altersvorsorgen in ausreichender Höhe abgeschlossen. Da ich wie bereits beschrieben nicht noch zusätzliches Kapital während der Immobilienfinanzierung binden möchte, bleibt doch eigentlich nur eine Variante des Wohnriesters wenn wir die Förderungen nicht sausen lassen wollen, oder was würdest Du in unserer Situation empfehlen?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Man kann noch so lange über die theoretischen Vorteile und Nachteile sinnieren, das einzige was zählt:
    Gesamtzins des Riester-Bausparers mit einem Annuitätendarlehen mit 20-25 Jahre Zinsbindung vergleichen und dann klärt sich ja, was besser ist.
    Dann muss man nur noch wissen, ob man die lange Zinsbindung überhaupt benötigt/wünscht. Zitat: "Zinssicherheitsfreaks", na ja, das lassen wir mal unbewertet.

    Teils je nach Zeitpunkt war es so, dass die Annuitätsdarlehen der Banken schon ordentlich gestiegen waren, die Bausparkassen aber anscheinend träger waren und deswegen mit Riesterförderung durchaus interessante Angebote abgeben konnten. Teils!

    Riester-Annuitätendarlehen sind meiner Erfahrung nach mit mindestens 0,2% Zinsaufschlag im Vergleich zum normalen Annuitätendarlehen behaftet und deswegen u.U. auch wieder nicht interessant.
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  17. #15

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    Zitat Zitat von jannis09 Beitrag anzeigen
    Ist doch super, wenn Du die für dich beste Finanzierung gefunden hast.
    Man kann dieses Konzept jedoch nicht automatisch auf andere übertragen.
    Ich habe 2 KFW Darlehen und bekomme noch evtl. ein Darlehen von unserer
    Landesbank. Bei mir steht nämlich nicht fest, ob wir unser Häuschen nicht wieder verkaufen werden......... wenn auch erst in ca. 20-25 Jahren.
    Riester ist mir da zu ungewiss. Die Förderung lassen wir uns trotzdem nicht entgehen, meine Frau (Hausfrau, 2 kleine Kinder) hat einen Riestervertrag.
    ja klar, wollte nicht damit ausdrücken dass meine Finanzierung die Richtige ist. Ich denke eine gesunde Mischung ist richtig. Bei mir war halt die Zeit, dass KFW höhrer Zinsen hatte als ich bekommen habe .
    Mein ziel war halt eine lange Zinsbindung da ich wieder mit steigenden Zinsen rechne..
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