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Bodenplatte im Wasserschutzgebiet

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  1. #1

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    Bodenplatte im Wasserschutzgebiet

    Hallo,

    wir bauen ein kellerloses Fertighaus KfW 55 Energiestandard im Wasserschutzgebiet Zone II und es darf keine Grundleitung unter die 20 cm Bodenplatte gelegt werden. Alternativ werden von der Unteren Wasserbehörde bzw. vom Bauamt jetzt vorgeschlagen, die Grundleitung in den Estrich zu legen, oder in die Bodenplatte einzulegen (?), mit mehreren Revisionsschächten. Da wir im EG in der Mitte des Hauses ein Bad, Toi, am Rand eine LWWpumpe und einen Küchenanschluss haben, bevorzugen wir den Vorschlag unseres Architekten, in der einen Hälfte des Hauses einen "doppelten Boden" aufzubauen (was alles verteuert), die Leitungen zusammen zu führen und das letzte kurze Stück mit nur einem Revisionsschacht in die Bodenplatte zu legen. Hat jemand Erfahrung mit den Varianten und deren Vorteilen bzw. Nachteilen?
    Grüße vom Häuslebauer Udo
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  2. Bodenplatte im Wasserschutzgebiet

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  3. #2
    dogbert
    Gast

    wir haben das gleiche Problem

    und vermutlich am gleichen Ort :-). Wir evaluieren dort gerade ein Grundstück.
    Es gibt Bodenplatten, in denen Grundleitungen verlegt werden können. Ich habe gerade mit dem Hersteller der Schwedenplatte telefoniert. Wir sind aber noch in der Planung. Mal sehen was der Architekt uns empfiehlt.
    Hat sich bei Ihnen mittlerweile was ergeben?

    Ulrike
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  4. #3
    Wieland
    Gast
    Hört sich alles sehr komplex an, ich würde die Verlegung der Grundleitung in der
    Bodenplatte empfehlen !
    Dazu gehört dann eine vernünftige Planung, vor allem sind dann 20 cm dicke bei DN 100Grundleitung nicht mehr ausreichend.

    Aufbau zum Vorschlag für Planer / Architekt / Statiker

    1. Ausreichend dimensioniertes Schotterbett
    2. Planum mit Feinbeton / Magerbeton
    3. Perimeterdämmung
    2. Sauberkeitschicht mit Estrichmatten mind. 6 cm
    3. Fundamentplatte mind. 25 cm
    Beim Einbau der Grundleitung in die Bodenplatte, ergibt sich das Problem des Auftrieb
    sowie der Verschiebung der Grundleitung während des Betoniervorgang.
    Weshalb die Leitungen nach Einbau der Unterbewehrung mit Standkonsolen u.Rohrschellen in ausreichenden Abständen auf der stabilen Sauberkeitschicht fixiert
    werden müssen.
    Das Fluten der Grundleitung vor dem Betoniervorgang ist ebenfalls hilfreich.
    Die anstehenden Arbeiten sind mit höchster Sorgfalt zu planen u. zu überwachen.
    Mit Revisionsschächten innerhalb des Gebäude sind doch wohl Revisionsöffnungen
    gemeint.


    Grüße
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  5. #4
    Wieland
    Gast
    [QUOTE=Wieland;572903]Hört sich alles sehr komplex an, ich würde die Verlegung der Grundleitung in der
    Bodenplatte empfehlen !
    Dazu gehört dann eine vernünftige Planung, vor allem sind dann 20 cm dicke bei DN 100Grundleitung nicht mehr ausreichend.

    Aufbau zum Vorschlag für Planer / Architekt / Statiker

    1. Ausreichend dimensioniertes Schotterbett
    2. Planum mit Feinbeton / Magerbeton
    3. Perimeterdämmung
    2. Sauberkeitschicht mit Estrichmatten mind. 6 cm
    3. Fundamentplatte mind. 25 cm
    Beim Einbau der Grundleitung in die Bodenplatte, ergibt sich das Problem des Auftrieb
    sowie der Verschiebung der Grundleitung während des Betoniervorgang.
    Weshalb die Leitungen nach Einbau der Unterbewehrung mit Standkonsolen u.Rohrschellen in ausreichenden Abständen auf der stabilen Sauberkeitschicht fixiert
    werden müssen.
    Das Fluten der Grundleitung vor dem Betoniervorgang ist ebenfalls hilfreich.
    Die anstehenden Arbeiten sind mit höchster Sorgfalt zu planen u. zu überwachen.
    Mit Revisionsschächten innerhalb des Gebäude sind doch wohl Revisionsöffnungen
    gemeint.


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  6. #5
    Themenstarter

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    Fortschritte

    Hallo Ulrike,

    wir sind jetzt fast durch. Wir haben einen doppelten Boden und eine ausgewiefte Regenwasserkanalisation. Aber die Baugenehmigung haben wir bisher nicht, gestern den letzten Nachtrag abgegeben.
    Claudia und Udo
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  7. #6
    Themenstarter

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    im selben Gebiet

    Hallo Ulrike,

    wenn Sie in Oberreifenberg im Wasserschutz bauen raten wir auf jeden Fall dazu, die Pläne der Bodenplatte und Grundleitungen mal bei der Unteren Wasserbehörde des Hochtaunuskreises einzureichen. Dort wird entschieden, nicht beim Schmittener Bauamt!
    Grüße aus (Noch-) Frankfurt
    Udo
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