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ROTEX Solaris

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  1. #1

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    ROTEX Solaris

    hallo nochmal

    und noch ne Frage zu Rotex, und zwar zu Solaris Kollektoren.

    Die Firma hat als technische Neuerung ein druckloses Solarsystem, welches mit normalem Wasser als Medium betrieben wird. Frostschutz ist überflüssig, weil das Wasser einfach wieder in den Speicher abläuft und die Kollektoren dann leer sind. Hochdruckleitungen sind auch überflüssig.

    Klingt eigentlich überzeugend einfach und logisch !

    Was ich mich aber frage, warum betrieben alle anderen Anlagenhersteller solch einen Aufwand mit Glykol, Druckausgleichsgefässen, Hochdruck/Hochtemperaturleitungen und so weiter, wenns doch auch viel einfacher geht ?!?!?

    Oder ist die Solaris Ausführung nur besser geeignet für den Selbsteinbau, weils technisch in der Ausführung keine so hohen Ansprüche stellt?

    Bei den zugehörigen Gas-Brennwertkesseln hab ich den gleichen Eindruck. Rein optisch sind die gleich die die Bausatzgeräte der Firma HEAT.
    Im Prospekt von ROTEX wird als Hauptvorteil immer wieder das geringe Gewicht hervorgehoben.
    Fällt das Gerät so oft aus und muss dann eigenhändig in die Werkstatt gebracht werden.
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  2. ROTEX Solaris

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  3. #2
    Avatar von matzi
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    Ich habe meinem Schwager so eine Anlage verkauft. Funktioniert bestens. das das Wasser aus dem Kollektor ablaufen muß hat einen ganz einfachen Grund. Weil die Rotex Speicher umgekehrt arbeiten. Da sind die 500 Liter Wasser die im Behälter sind nur Speichermedium. Mein Brauchwasser läuft durch einen Wärmetauscher. Weil der Inhalt des Tauschers nur ca 80 Liter sind ,habe ich keine Legionellenprobleme. Und deswegen müßte ich für 500 Liter Wasser Frostschutz bereitstellen. Und das kostet richtig Geld. Und deswegen lassen sie den Kollektor leerlaufen.
    Gruß Matzi
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  4. #3
    Achim Kaiser
    Gast
    Buderus hatte ne ganze Zeit mal ein Solarsystem in Drainback-Ausführung und wurde nicht besonders glücklich damit.

    Zwischenzeitlich finde ich die nirgends mehr...

    Also stand dem Glück wohl irgendwas im Wege....
    Vermutlich machte die Konstruktion zu viel Ärger und es war keine Lösung in Sicht....

    Ich steh den Konstruktionen immer mit etwas gemischen Gefühlen gegenüber....

    Gruß
    Achim Kaiser
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  5. #4
    S Plischke
    Gast
    Hallo,

    Ich hoffe mir kann jemand mit Infos weiter helfen!
    Mein Schwiegervater hat sich die Solaris Kollektoren von Rotex aufs Dach geschraubt mit komplett neuer Heizungsanlage.
    Seine neue Anlage ist nun auch sein liebstes Hobby. Allerdings bei dieser Witterung und Temperaturen in letzter Zeit ist immer wieder Eis in den Kollektoren bzw. Leitungen! Schon mehrfach haben wir die Leitungen auf genug Gefälle kontrolliert und diese Fehlerquellen auch ausgeschlossen!
    Trotzdem ist Eis in den Leitungen bzw. sind die Kollektoren dicht und beim Start pumpt die Anlage gegen die Enthaltene Luft und es brauch lange und langes spülen bis man die Eistücke durch die Leitungen in den Wärmespeicher schleifen hört!
    Nun meine Frage: Ist das Normal und hinzunehmen oder sollte man noch mehr Kontrolieren oder ändern? Meine Idee wäre Frostschutzmittel aber ist ja bei der Menge von 500 Litern Wasser eine nicht unerhebliche Menge und auch ein Kostenfaktor! Doch soll es ja auch nicht von Nöten seinbei dieser Art Anlage die doch Komplett leerlaufen sollte!?

    Ich hoffe irgend Jemand kann mir dazu was sagen! Danke im voraus!
    Mfg.: S. Plischke
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  6. #5

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    Was sagt derjenige der die Anlage gebaut hat?
    Die Kollies sollten doch bei solchen Temperaturen "leer" sein. Da dürfte nichts eingefrieren.

    Gruß
    Ralf
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  7. #6

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    Zitat Zitat von S Plischke Beitrag anzeigen
    Ich hoffe mir kann jemand mit Infos weiter helfen!
    Mein Schwiegervater hat sich die Solaris Kollektoren von Rotex aufs Dach geschraubt mit komplett neuer Heizungsanlage.
    Selber gemacht?
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  8. #7
    Bauexpertenforum
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    Bis zu welcher Temperatur wird denn die Anlage betrieben ?

    Es ist nicht immer gesagt, dass die ganze Anlage *frostfei* ist, wenn der Temperaturfühler eine entsprechende Temperatur misst.
    Durch Abschattungen oder wenn die Leitungen durch kalte Bereiche wie Dachtrempel etc. laufen, besteht immer noch Gefahr, dass hier deutlich niedrigere Temperaturen vorhanden sind als direkt am Kollektor, der unter Sonneneinstrahlung steht.

    Stauwasser jeglicher Art sollte nicht auftreten .....

    Gruß
    Achim Kaiser
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  9. #8
    S Plischke
    Gast
    Erstmal Danke für die schnellen Antworten!

    Die Anlage wurde von einer Sanitär und Heizungsfachfirma (die es nicht mehr gibt) installiert. Endmontage und Feineinstellung dann von einer seriösen zweiten Firma erbracht!
    Es scheint sich wirklich nur um Eis in den Leitungen nicht direkt in den Kollies zu Handeln denn sowie von Achim Kaiser erwähnt laufen die Leitungen durch unisolierte Dachtrempel und Dachboden!
    Ich meine die Anlage wird Dauerhaft betrieben das heisst über denFühler oben an den Kollies gesteuert!
    Wenn es sich demnach nur um Eis in den Leitungen handelt brauch man sich nicht weiter zu sorgen?

    Mfg.: S Plischke
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  11. #9

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    Hallo S Plischke,
    ist die Ursache inzwischen gefunden ?
    Ansonsten meine Idee: Wellrohr oder Glattrohr ?
    Gruß
    Kai
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  12. #10

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    Böse

    Zitat Zitat von S Plischke Beitrag anzeigen
    Erstmal Danke für die schnellen Antworten!

    Es scheint sich wirklich nur um Eis in den Leitungen nicht direkt in den Kollies zu Handeln denn sowie von Achim Kaiser erwähnt laufen die Leitungen durch unisolierte Dachtrempel und Dachboden!

    Wenn es sich demnach nur um Eis in den Leitungen handelt brauch man sich nicht weiter zu sorgen?

    Mfg.: S Plischke
    Da DARF nirgends(!!) Eis drin sein.
    Wenn doch, ist es ein Zeichen dafür, dass die Anlage nicht sofort restlos entleeren kann. Bleibt Restwassen in der Leitung, bleibt es auch (Syphoneffekt) in den Kollektoren stehen. Was das bei -15 Grad bedeutet, weis wohl jeder...

    Aber das hat Rotex wohl bis heute noch nicht im Griff.
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