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  1. #1

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    Frage zu Wandaufbau

    Hallo Experten,

    wir planen ein 170qm EFH mit Keller.
    Nun liegen auch schon Angebote vor.
    Ein Bauunternehmer schlägt folgenden Wandaufbau vor:

    Wandaufbau
    - von innen nach aussen -

    -2mm Kalkputz
    -15mm Gipsputz
    -36,5cm Leichthochlochziegel SX11
    -20mm Kalk-Zementputz mit Leichtzuschlag
    -3mm Combiputz

    Was haltet ihr davon? Über den SX11 hört man ja nicht nur Gutes??

    Grüße u. Danke
    Stefan
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  2. Frage zu Wandaufbau

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  3. #2

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    Was sagt denn euer Architekt dazu? Habt ihr überhaupt einen? Oder der Statiker? Wollt ihr mit GU bauen, "schlüsselfertig"?
    Wo baut ihr denn in BaWÜ?
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  4. #3

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    was ist das denn für ein wandaufbau ???

    einschaliges mauerwerk ohne dämmung ohne alles ?????
    wenn das eine kellerwand sein soll ist der gibsputz wohl eher keine gute wahl und auf einem gibsputz trägt man auch keine 2mm kalkschicht auf

    ein guter wandaufbau beim putzbau müsste so aussehen

    poroton gitterziegel oder gasbetonstein (ytong)
    aussendämmung 100 mm, 2-3mm spachtelung mit gewebe ,3mm edelputz

    der putz von innen wird nach den gegebenheiten gewählt feuchtraum und keller kalkzementputz wohnräume gerne gibsputz jeweils 15-20 mm

    gruss

    fliese
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  5. #4
    Themenstarter

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    Danke für Eure Antworten.
    Jetzt bin ich aber total verunsichert.
    Das Angebot kommt von einem GU. Wir möchten nicht schlüsselfertig bauen, sondern nur "von außen" fertig. Innen werden wir selber ausbauen mit allen Gewerken (Sanitär, Elektro, Heizung etc.). Für jedes Gewerk sind wir bzw. haben wir Fachleute an der Hand.

    Gibt es noch andere Meinung zu diesem monolithischen Wandaufbau?

    Grüße und Danke
    Stefan
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  6. #5

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    Habt Ihr das Haus eigentlich schon mal von der energetischen Seite
    her rechnen lassen? Was ist im Dach- und Kellerbereich an Dämmung
    geplant? Heiztechnik? Bei einem Neubau spart man da für mein Empfinden
    am falschen Ende, wenn man so bescheidene Dämmwerte hat.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Der Keller wird als "Wohnkeller" ausgeführt, mit zusätzlicher Dämmung.
    Als Heizung ist eine Erwärmepumpe mit Erdkollektoren geplant.

    Bei einem Neubau spart man da für mein Empfinden
    am falschen Ende, wenn man so bescheidene Dämmwerte hat.
    Soll das heißen, dass dieser Wandaufbau "bescheidene" Dämmwerte hat?
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  9. #7

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    Zitat Zitat von Concific Beitrag anzeigen
    Als Heizung ist eine Erwärmepumpe mit Erdkollektoren geplant.



    Soll das heißen, dass dieser Wandaufbau "bescheidene" Dämmwerte hat?
    Ich denke ja. Der Stein (Putz hab ich jetzt mal ignoriert, macht den Kohl
    aber auch nicht fett) hat in der Stärke wohl einen U-Wert von 0.28 W/(m2*K).

    Unter 0.2 sollte man wohl schon anstreben, was wohl auch mit
    dämmstoffgefüllten Steinen geht, wenn man kein WDVS oder
    vorgehängte Fassaden haben will. Hier ist die Thematik IHMO
    ganz gut für unsereinen dargestellt:

    http://www.iwu.de/fileadmin/user_upl...espi/espi2.pdf

    Vielleicht meldet sich ja auch noch einer der Profis hier zu dem Aspekt.
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  10. #8

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    Zitat Zitat von willimut Beitrag anzeigen
    w
    ein guter wandaufbau beim putzbau müsste so aussehen

    poroton gitterziegel oder gasbetonstein (ytong)
    aussendämmung 100 mm, 2-3mm spachtelung mit gewebe ,3mm edelputz
    villeicht bleibst du lieber bei deinem gewerk!
    dein wandaufbau ist genauso unsinnig
    wirtschaftlich wie technisch.
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