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*** Bodenaustausch viele Fragen ***

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  1. #1

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    *** Bodenaustausch viele Fragen ***

    Hallo, ich bin neu hier und suche eilig Rat.

    Ich muss mich um den Bodenaustausch kümmern, da mein Mutterboden zu weich ist. Mir erscheint das Angebot von unserer Hausbaufirma zu hoch wie falsch berechnet, weshalb ich mich selbst kümmern möchte.

    Größe vom Haus: 9 x 13 Meter.

    Folgendes muss bei mir getan werden:

    --- 40 cm Mutterboden müssen abgeschoben/ausgekoffert werden und sollen bitte am Ende des Grundstücks gelagert werden – hier die Größe in Maße: 11 m x 15 m = 165 qm x 0,4 = 66,0 m³
    --- Bodenaustausch mit Betonrecycling 0/45 (für Sohlenpressung 150 kn/qm)
    --- Auftragen und Rütteln/Verdichten in 2 bis 3 Schichten laut Gründungsempfehlung Bodengutachten
    (danach muss ich ein Verdichtungsnachweis erstellen lassen für meine Hausbau-Firma, welches ich in Auftrag gebe)

    Meine Fragen:

    --- Weshalb müssen 11 x 15 Meter mit Betonrecycling gefüllt werden, wenn beim Streifenfundament eh ca. 60 cm wieder ausgebaggert werden? Laut Bodengutachten Gründungsempfehlung heißt es:
    Fundamentgräben bis 1,25 m Tiefe können ohne besondere Sicherungen senkrecht, mit 0,6 m breiten, horizontalen Schutzstreifen, die von Haufwerk, Geräten U.ä. Belastungen frei zu halten sind, hergestellt werden. - Weiter heißt es in der Gründungsempfehlung: Die Gründung des geplanten Gebäudes kann grundsätzlich als Flachgründung mittels
    Streifenfundamenten und/oder Bodenplatte in frostfreier Tiefe (~ 0,80 m) auf dem in der Gründungsebene anstehenden Bodenschichten vorgenommen werden. Bei der Gründung des Gebäudes auf einer Platte, ist diese mit einer Frostschutzschürze zu versehen, die bis zur frostfreien Tiefe von ~ 0,80 m geführt werden muss. Es ist darauf zu achten, dass der bis in 0,40 m Tiefe anstehende humose Oberboden aus
    dem Gründungsplanum der Bodenplatte/Fußboden vollständig entfernt wird. Anschließend ist die Aushubsohle mit einem geeigneten Rüttler in 2-3 Übergängen abzurütteln, da durch Aushubarbeiten und durch das Roden der Baumstubben (Ziehen der Wurzeln) erhebliche Auflockerungen entstehen. Bis zur geplanten Gründungssohle ist dann ein Polster aus verdichtungsfähigen Sanden lagenweise und verdichtet einzubringen. Das Gründungspolster muss hierbei eine mitteldicht bis dichte Lagerung aufweisen, die durch uns zu kontrollieren ist
    (Verdichtungsnachweis durch Bodengutachter). Es wird angemerkt, dass die Stubbenlöcher ebenso lagenweise zu verfüllen und zu verdichten sind. Die Verdichtungsarbeiten sind hier besonders sorgfältig auszuführen.

    --- Wieviel Betonrecycling 0/45 benötige ich tatsächlich? Entweder das erforderliche Maß von 11 x 15 Meter oder, falls aus o. g. Gründen doch weniger bei tatsächlichen Maß von 9 x 13 Meter.

    --- Hat von Euch schon jemand mit dem Füllsand (Kies-Gemisch) U3 seinen Bodenaustausch gemacht?
    --- Werden damit auch die geforderten 150 kn/m² erreicht?


    --- Ich baue in Ahrensfelde OT Neu-Lindenberg... Wer kennt vielleicht eine Firma, die diese Arbeiten mit genannten Material ausführt? Müsste aber sofort ein Angebot an mich rausgehen und der Beginn ebenfalls alsbald/sofort sein, je nach Wetter.

    Falls ich irgendwelche wichtigen Maße etc. vergessen habe, kann ich diese nachreichen - auch als PDF-Datei. Also Architektenzeichnungen, Leistungsbeschreibung Erdarbeiten, Lageplan, Gründungsempfehlung vom Bodengutachten etc.


    Vielen Dank für Eure Hilfe
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  2. *** Bodenaustausch viele Fragen ***

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  3. #2
    gast3
    Gast
    Geländehöhe - Erdgeschossfußbodenhöhe ?

    Wie wird denn jetzt gegründet - Streifenfundamente ?


    seitlichen Abtrag von jeweils + einen Meter, finde ich zumindest sinnvoll = 11 x 15.
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  4. #3
    Themenstarter

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    - Geländehöhe 65,50

    - Sicherheitsstreifen + Bodenplatte + Estrich + Fliesen = 10 + 15 + 15

    - ja, Streifenfundamente

    - dieser 1 Meter 10 x 15 (9x13) ist okay, aber abgetragen wird er doch wieder

    Habe vor einer Stunde Angebot bekommen von einem Bekannten, der eine Firma hat, die Bodenplatten, Erdarbeiten etc. machen. Er füllt nun mit Füllsand. Eigentlich soll das Füllmaterial (Betonrecycling, U3, Füllsand etc.) egal sein, Hauptsache ist, dass die Dichte stimmt beim Verdichtungsnachweis mit mindestens 98 Prozent. Meine Bodengutachterin hat Selbes bestätigt.

    Wie ist Eure Meinung? Bis morgen muss ich eine Entscheidung treffen. Am Freitag kommt der Vermesser (Feinabsteckung), Montag soll Mutterboden abgetragen werden, verfüllt und verdichtet werden, Donnerstag kommt die Bodenplatte..., am 17. April der Estrich...
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  5. #4
    gast3
    Gast
    Wie ist Eure Meinung?
    wozu ? Ich verstehe es nicht so wirklich.

    Du hast jemanden der auffüllt, dein Bodengutachter hat es abgesegnet ... also, ist doch alles gut - oder ?
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  6. #5
    Themenstarter

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    Das Auffüllen geschieht nun mit Füllsand und nicht mit Betonrecycling. Meine Frage war, ob das auch okay ist? Ich wollte keine Nachteile, selbst wenn es möglich ist, von der Sache ansich.
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  7. #6
    gast3
    Gast
    na, scheinend gründet ihr mit Streifenfundamenten auf gewachsenem, ausreichend tragfähigem Boden - die Verfüllung dient also zum Höhenausgleich und "Unterstützung" der Bodenplatte, die demnach keine wirklich relevanten Lasten abtragen muss.

    Wenn Erdbauer und Bodengutachter der Auffassung sind, dass es passt, dann helfen dir meine Zweifel an dem "Gesamtkonstrukt" nicht wirklich weiter.

    Es sind AWGH's gefordert - habe keine ...
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  8. #7
    Themenstarter

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    Höhenausgleich und Unterstützung der Bodenplatte? Sorry, aber liest Du mich? Sieh mal ganz oben. 40 cm Mutterboden muss abgetragen werden: weil der Boden nicht tragfähig ist etc. - Aber ist schon gut. Ich habe mich schlau(er) gelesen im Netz. Eh man hier im "Bauexpertenforum" kompetente Antworten bekommt, ist man unter dem Motto "Wer lesen kann ist klar im Vorteil." besser bedient.
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  9. #8

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    Äääääh, hast du überhaupt eine Peilung was bei dir der Bodenaustausch bewirken soll? Hört sich nicht so an...

    Du hast auch keine Peilung wie das statische System deines Hauses ist...

    Und das Mutterboden abgeschoben werden muß ist ja wohl ein völlig normaler Vorgang, der ist nie tragfähig. Und das die Fundamentgräben in die Austauschschicht geschachtet werden ist auch völlig normal. Nicht normal ist das man dann so einen Heckmeck um die wieder weggeschachtete Austauschmasse macht.
    So ist das einfach beim Bauen, da kann man nicht so präzise arbeiten...

    Du kannst allerdings auch die Fundamentgräben in in den Boden bauen lassen, dann auf das passende Maß hochmauern und dazwischen grammgenau verfüllen lassen. Wird auf meiner derzeitigen Baustelle mit Rollkies gemacht. Dann da Füllsand drauf, da drauf Perimeterdämmung...

    Aber das Zeug zwischen den Mauern könnte man auch fast weglassen, ist eigentlich nur verlorene Schalung...

    Und so wie du das bei dir beschreibst ist das bei dir auch nur verlorene SChalung unter dem Haus, muß aber nicht so wirklich tragen...

    Ergo: Höhenausgleich und Unterstützung der BoPla

    Lesen ist nicht die Kunst, Verstehen sollte man was man liest...

    Und so wie du geantwortet hast hast du nicht allzuviel verstanden...
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  10. #9
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    Zitat Zitat von fuxxxbau Beitrag anzeigen
    ...., da mein Mutterboden zu weich ist.
    Genau das war die Stelle, an der ich mich entschieden habe, hier nicht zu antworten. Genau an dieser Stelle wurde klar, dass bei der Threaderöffnerin das maßgebende Verständnis fehlt, um hier im Forum überhaupt sinnvolle Informationen austauschen zu können.

    Und ja, ich sehe meine Entscheidung bestätigt.
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  12. #10
    Themenstarter

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    Da sind sie wieder, die Wichtigtuer. Nageln sich an einer Frage fest. Es gab aber einige Fragen mehr, worauf gar nicht eingegangen wurde.
    Dann kommt hinzu, dass dies ein Forum ist, wo Laien eben halt Fragen stellen, wie blöd sie auch sein mögen, für unsere Schlaumeierchen vom Fach. Deshalb nennt es sich ja Bauexpertenforum, damit die Dummen von den Klugen belehrt werden können. Nur sollte die Klugen nicht vergessen, dass die Dummen sich an dieses Forum wenden, damit sie Antwort auf ihre dummen Fragen bekommen. Nette Antworten, die ohne Nase in die Luft gegeben werden sollten. - Ihr könnt mich einfach kreuzweise, weil ich sehr wohl ne ganze Menge verstehe, mein Anliegen (nicht mein Problem) längst gelöst ist. - Ach ja: Eure Antworten waren im ganzen Null wert, weil Ihr die seid, die NÜSCHT verstanden habt. Liegt wohl an Eurer Klugheit. Äh, oder verwechsle ich jetzt was?
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  13. #11
    gast3
    Gast
    Da danke ich aber - ich dachte schon, es wäre wieder jemand nicht nett genug gewesen.

    Ist schon so: wer lesen kann ist klar im Vorteil und wenn er/sie/es dann noch Fragen und/oder Antworten versteht, ist es ein echter Treffer.

    Viel Erfolg noch !
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