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  1. #1

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    Fehlender Kabelanschluss

    Liebe Experten.

    Folgendes Problem. Wir bauen derzeit mit einem Bauträger im Rhein-Main-Gebiet. Der Bauträger zieht dort in einem Neubaugebiet gleichzeitig ca. 50 Einfamilien- und Doppelhäuser hoch.

    In unserem Notarvertrag haben wir explizit festgehalten, dass unser Haus einen TV-Kabelanschluss erhalten wird.

    Im Rahmen der Elektroinstallation ist nun allerdings zu Tage getreten, dass im Zuge der Erschließung erst gar kein Kabel verlegt worden ist und wir daher auf eine SAT-Schüssel angewiesen sind.

    Dass es sich hier um eine Nichterfüllung von Vertragsbedingungen seitens des Bauträgers handelt, ist soweit eindeutig bzw. auch einvernehmlich.

    Die Frage, die ich mir derzeit stelle, ist, wie gravierend der "Mangel" einzustufen ist. Ich wäre bereit, einem den Fall im Rahmen eines Vergleichsangebots aus der Welt zu schaffen.

    In welcher Höhe würdet ihr hier eine Entschädigungssumme ansetzen?

    Danke für Eure Hilfe.
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  2. Fehlender Kabelanschluss

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  3. #2
    Avatar von Vossi
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    Einen rechtlichen Rat kannst Du hier nicht erwarten. Und welche Summe Dir Dein Kabelanschluss wert ist, weisst nur Du. Was ist denn mit einer Mängelrüge? Und der Aufforderung zur Nachbesserung?
    Oder gehts Dir nur um die Kohlen?
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  4. #3

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    Wenn es da eine schlaue Gans wäre, wäre die Frage gar nicht erst gestellt worden!

    Warum ist denn ein Kabelanschluss vereinbart worden? Doch wohl, um den Empfang von Fernsehsendern zu ermöglichen.
    Und wenn der Bauträger wohl gewusst hat, dass kein Kabel dafür gelegt wird, dann soll er für Ersatz sorgen!
    Damit wäre der eingetretene vertragliche Mangel behoben!
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  5. #4
    Themenstarter

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    Klar. Ich erwarte keine Rechtsberatung hier. Eine Mängelrüge ist schon schriftlich erfolgt. Der Bauträger meint, er kann nicht nachbessern, da die komplette Straße aufgerissen werden müsste; er wäre aber grundsätzlich zu einer Entschädigungssumme bereit, da es sich schließlich um einen nicht wegzudiskutierenden Punkt handelt.

    Die Frage ist, was wäre hier denn eine akzeptable Entschädigungssumme?

    Untergrenze sind auf jeden Fall die Kosten für die Installation der SAT-Anlage. Hinzukommt eine langfristige Komponenten für die entgangene Nutzung des Kabel-TVs über die nächsten zehn Jahre (etwa die Abhängigkeit von Störungen durch Schlechtwetter-Tage). Was könnte man hier ansetzen?

    Mein Vorschlag wäre in Summe etwa 5.000 Euro. Findet ihr das angemessen?
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  6. #5
    Avatar von Vossi
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    Nein!

    Der BT spart ja auch noch Geld für Dich. Der Kabelanschluss ist kostenpflichtig, SAT umsonst. Vielleicht solltest Du ihm noch Geld geben!
    Was wäre denn der Preis für die Neuverlegung?
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  7. #6

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    Also, entschuldige - aber diese herangehensweise ist schon grundsätzlich unseriös.

    Wenn es nur darum geht, den größtmöglichen Profit herauszuschlagen, solltest du vielleicht mal bei einer Investmentbank anheuern!
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  8. #7
    wasweissich
    Gast
    kabelanschluss ist kostenpflichtig , satempfang erstmal nicht.

    dass du dem bauträger einen teil der ersparnis abgeben willst finde ich durchaus edel . ob es 5000€ sein müssen ? k.a.........











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  9. #8
    Avatar von fmw6502
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    Zitat Zitat von GustavGans Beitrag anzeigen
    Untergrenze sind auf jeden Fall die Kosten für die Installation der SAT-Anlage. Hinzukommt eine langfristige Komponenten für die entgangene Nutzung des Kabel-TVs über die nächsten zehn Jahre (etwa die Abhängigkeit von Störungen durch Schlechtwetter-Tage). Was könnte man hier ansetzen?

    Mein Vorschlag wäre in Summe etwa 5.000 Euro. Findet ihr das angemessen?
    ups, ich bin gerade vom Stuhl gefallen...

    Es gibt viele Leute, die lieber eine Sat-Anlage als Kabel wollen, da es praktisch keine laufenden Kosten gibt. Wenn man dann noch in eine gute Anlage investiert, gibt es keine Ausfalltage. Bei uns fiel in 2 Jahren länger der Strom als der Sat-Empfang aus...

    Also bleib auf dem Boden, laß Dir den Kabelanschluß durch eine Sat-Analge oder Vorbereitung dazu kompensieren und sei glücklich.
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  10. #9

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    als zarter Hinweis: ein "TV-Kabelanschluss" ist nicht nur fürs TV da, sondern auch für wirklich schnelles Internet. Wo sonst kann man 100MBit downstream / 5MBit upstream erhalten ? Das wäre mir wesentlich mehr Wert als das TV-Problem.
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  11. #10
    Avatar von fmw6502
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    könnte sein, aber wo steht das in #1?
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  12. #11

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    Genau!
    Wenn überhaupt, sollte man die Sache von dieser Seite aus angehen.
    Schon wegen der nicht absehbaren Entwicklung des Leistungs- und Preiswettbewerbs zwischen diesen beiden Netzbetreibern würde ich unbedingt BEIDE Hausanschlüsse haben wollen.

    Also bestehe auf die Nachbesserung!
    Diese ist möglich. Und vermutlich muß nichtmal die ganze Strecke aufgerissen werden, denn man kann solche Leitungen auch "durchschießen".
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  13. #12

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    Hallo Julius,
    wie weit kann man so durchschnittlich "durchschießen" und in welcher Tiefe sollte das Kabel durchgeschossen werden?
    Danke!
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  14. #13

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    Hi,

    die wenigsten Bauträger erschließen auch die Neubaugebiete, ein Kabelnetz wird wohl keiner betreiben.

    Bei der Erschließung veranlasst der Betreiber des Kabelnetzes die Verlegung...
    oder eben nicht, wenn es sich nicht zu lohnen scheint.

    gruß
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  16. #14

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    Zitat Zitat von HJOrtmann Beitrag anzeigen
    als zarter Hinweis: ein "TV-Kabelanschluss" ist nicht nur fürs TV da, sondern auch für wirklich schnelles Internet. Wo sonst kann man 100MBit downstream / 5MBit upstream erhalten ? Das wäre mir wesentlich mehr Wert als das TV-Problem.
    Wozu braucht man das als Otto Normalverbraucher im Eigentumshaus wenn man einen DSL- oder gar VDSL- Anschluß bekommt und zusammen mit TelFlat 30 oder 40€ zahlt - viell. Frage an den Threadersteller:
    Was kriegt ihr?

    Ansonsten ist es wirklich so daß ich mit Satellit wesentlich mehr Programme bekomme, und nicht ständig laufende Kosten habe für Kabelanschluß.

    Und die neue oder kommende TV Geräte- etc Generation hat doch eh schon bald alle fast Internetanschluß zum u.a. Internetfernsehen.

    Ansonsten schließe ich mich fmw 6502 an es sind maximal mal wenige Minuten oder 10 Minuten (an einer Hand abzuzählen im Jahr und viell. noch eimal die Zeit wo es etwas schlechteres Bild hatte) und
    wo Sat gar nicht funktionierte, da muss es aber wirklich starkl schütten oder ganz arg dick schneien(und ich hab selber hier in Mitte Bayern auch nur ne 75er Schüssel- ne 90er wäre etwas besser da mehr Reserven)
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  17. #15

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    Gustav- Bist du noch da?

    was sagst uns jetzt noch?
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