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Tiefbau Hausanschlüsse und Drainage - Fragen

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  1. #1
    Bulla2000
    Gast

    Tiefbau Hausanschlüsse und Drainage - Fragen

    Hallo. Wir bauen unser EFH ab April in leichter Hanglage. Laut Bodengutachten haben wir ca. 60cm Mutterboden, danach 60-90cm Lößlehm, tragfähiger Boden. Gegründet wird im tragfähigen Teil.

    1. Frage, Kosten Hausanschlüsse - Gräben
    Ich möchte durch den Tiefbauer die entsprechenden Gräben für
    - Abwasserleitung
    - Dachentwässerung inkl. Drainagenentwässerung (D.wasser darf ausdrücklich in Dachwasserkanal eingeleitet werden)
    - Trinkwasser, Strom, Telekom

    ziehen lassen. In der Werkplanung des Hauses sind die Abwasserleitungen in getrennten Gräben gelegt (ist eh EL Bauherr). Spricht etwas dagegen, diese in einem Graben zu verlegen? Gefälle etc. ist ausreichend vorhanden.
    Entsprechende Übergabeschächte sind auf unserem Grundstück bereits fertig errichtet (haben wir beim G.kauf mit gekauft). Also muss nur noch Haus bis zum Übergabeschacht angeschlossen werden. Die Gräben sind jeweils ca. 12 Meter lang. Die Versorger wären mit einer Schachtung/Verfüllung in EL einverstanden.

    Mit welchen Kosten habe ich denn zu rechnen? Vielleicht auch ne Angabe in €/lfd. Meter.

    2. Drainage
    Auf Nachfrage erklärte mein Baugrundgutachter, dass der Lößlehm nicht zur Verfüllung der Baugrube geeignet ist, wenn eine Drainage unten liegt. Er empfiehlt Kies 16/32. NUn ist Kies sehr günstig und wird mit Transport nur zwischen 500-1000 Euro kosten, je nach benötigten qm.

    Ist eine Hangdrainage notwendig? Laut Bodengrundgutachten kein Hang,-Schicht,-Grundwasser etc. Laut Nachbarn ebenfalls keine Wasserprobleme, da Hanglage mitte. Für eine staubtrockene Nutzung des Kellers (habe Büro unten) wird aber zur Sicherheit eine Drainage empfohlen. Nun hatte ich gedacht, es reicht, wenn man diese entlang der Längsseite des Hauses in Richtung Geländesteigung legt. Denn das Wasser kann ja nur von oben kommen. Wäre das ok oder muss ich zwingend die Giebelseiten ebenfalls mit Drainage versehen bzw. eine Ringdrainage bauen? HIntergrund: je mehr ich vom Erdaushub wieder zur Verfüllung nutzen kann, umso weniger brauche ich teuer entsorgen zu lassen. Lößlehm ist auch schwer wasserdurchlässig, richtig verdichtet, sickert eh kein Oberflächenwasser durch.

    Was empfehlt Ihr mir?
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  2. Tiefbau Hausanschlüsse und Drainage - Fragen

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von alex2008
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    Zitat Zitat von Bulla2000 Beitrag anzeigen

    ziehen lassen. In der Werkplanung des Hauses sind die Abwasserleitungen in getrennten Gräben gelegt (ist eh EL Bauherr). Spricht etwas dagegen, diese in einem Graben zu verlegen? Gefälle etc. ist ausreichend vorhanden.
    solange die Leitungen den notwendigen Abstand zueinander haben kann man dass so machen.
    Wird aber wohl kaum Aushub und Verfüllmaterial einsparen.
    Dann besteht bei späteren Erweiterungen aber immer noch eine Verwechslungsgefahr wenn die Leitungen aus dem gleichen Material sind.
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  4. #3
    gast3
    Gast
    Was empfehlt Ihr mir?
    ich
    empfehle erst mal auf die zu hören, die du bezahlst, die die Örtlichkeit kennen - es also auch beurteilen können und damit ..

    Nun hatte ich gedacht
    aufzuhören ...


    Zu deiner Beruhigung, dass was du so denkst, kann man so nicht absegnen ...
    weil zu wenig Kenntnis der Örtlichkeit, des Bauwerks etc.

    aber davon abgesehen, frage ich mich doch manchmal, warum Leute, die einen Statiker, Architekten, Bodengutachter und was auch immer haben, wollen (manchmal fordern), dass in einem Forum eigene Ideen schön geredet werden ...

    es sei denn, es gibt konkreten Anlass genau denen nicht zu trauen = dann wäre man hier ja auch richtig ..

    also: klare Ansage - worum geht es (Empfehlung verstanden, ich will aber sparen oder technische Zweifel)
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  5. #4
    Bulla2000
    Gast
    Baugrube fertig, Donnerstag Bodenplatte. Eine 3-Seiten Drainage wird verlegt, mit Flies und 40x40 cm Kiesbett. Bodenaushub komplett trocken, kein Schichtenwasser etc. gesehen. Laut Baugrundstellungnahme "Es wird eine Verfüllung des Drainagegrabens mit einem Kies-/Sandgemisch ohne Feinkornanteile empfohlen....mit Trennflies und Sickerpackung..."

    Ich dachte jetzt, ok, also Drainage bis oben (Geländeniveau) mit Kies auffüllen, um das schnelle Abfließen etwaigen Oberflächenwassers zu gewährleisten. Meine Bauleiterin meinte, dass wäre unüblich. 40x40 wäre ok und ausreichend.

    Verständnisfrage: da wir ausschließlich Löslehm haben und dazu sehr viel Mutterboden, würde wohl dann auf den Kiesmantel Löslehm kommen und oben dann Mutterboden. Wie gelangt Oberflächenwasser dann hinunter zur Drainage? Löslehm ist doch schwer wasserdurchlässig und Schichtenwasser etc. haben wir nicht. Abdichtungsebene des Kellers ist natürlich bis ca. 40cm oberhalb jetzigem Geländeniveau.
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  6. #5
    Avatar von alex2008
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    wieso soll Oberflächenwasser in die Drainage?
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6

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    32
    Reden wir über eine Drainage oder Rigole?
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  9. #7
    Bulla2000
    Gast
    Meine Bauleitung hat nochmals mit dem Bodengrundgutachter gesprochen. Wie bereits in seiner Stellungnahme zur Drainageverfüllung zu lesen, wird vom Drainrohr bis Oberkante Gelände mit Drainagekies aufgefüllt, den Rest der Baugrube mit dem Erdaushub Löslehm. Getrennt durchs Flies.
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