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Leitungen in Dämmebene

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  1. #1
    Klaus-Dieter
    Gast

    Leitungen in Dämmebene

    Hallo,

    bei mir wurde ein Installationsschacht in einer 36,5er-Aussenwand aus Poroton-Ziegel geschlagen, Tiefe etwa 20cm. Da laufen nun ein Abwasserrohr und zwei Wasserleitungen durch -- alles gut gedämmt. Ich schätze/hoffe, dass nun der Schacht mit weiterer Mineralwolle gedämmt und verschlossen wird.

    Trotzdem die Frage: Ist sowas überhaupt fachgerecht, wie wurde es bei euch ausgeführt? Wie stets mit den Wärmeverlusten? Ist zusätzliche Mineralwolle überhaupt nötig oder ist es kleinlich, wenn ich danach verlange?

    Was sagen Normen oder Fachregeln? Wo steht es schwarz auf weiss?

    Danke
    Klaus-Dieter
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  2. Leitungen in Dämmebene

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  3. #2
    Avatar von Jürgen V.
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    Das

    sollte weiterhelfen


    DIN 1053
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  4. #3
    Klaus-Dieter
    Gast
    Ja, ich weiss, höchstens 12,5cm tiefe Aussparung im gemauerten Verband. Der Schacht wird aber "vorne" ja wieder mit Steinen verschlossen.

    Tatsächlich interessiert mich, wie "kalt" es in dem Schacht werden kann und wieviel Energei dadurch verloren geht. Kann mal jemand eine einfache Rechnung ansetzen?

    Danke
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  5. #4
    Achim Kaiser
    Gast
    Hallo Klaus-Dieter,

    leider *nix* von Heizers Beitrag begriffen....ich sags mal sehr viel deutlicher ...

    1. Stemmen oder *Schlagen* ist nicht...
    2. 24 cm Restmauerstärke müssen *gemauert* stehen bleiben
    3. 36 cm - 20 cm gestemmter Schlitz = 16 cm demoliertes Restmauerwerk, Mindestwandstärke nicht eingehalten.
    4. Die Mineralwolle wird das beschädigte Mauerwerk nicht halten
    5. Derjenige der das geplant hat, sollte sich das Lehrgeld wieder ausbezahlen lassen
    6. Derjenige der da *gestemmt* hat, kann dem Club von 5. ebenfalls beitreten,
    7. Diese Lösung ist ein einziger Mangel, Nachrechnen lohnt nicht, da das Rechenergebnis absolut nicht interessant ist.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  6. #5

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    BHMarkus
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    klaus-dieter
    damit ist nicht zu spaßen, das könnt ihr wieder rausreissen. völlig inakzeptabel !!!

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  7. #6
    Klaus-Dieter
    Gast
    ähhh?

    Die Aussparung ist doch aber geplant... die ist doch schon in der Statik eingezeichnet, z.B. in den Deckenelement-Plänen.

    Und überhaupt: Fenster (ihr wisst schon -- diese riesigen verglasten Maueraussparungen!) erlaubt ihr mir aber schon, oder?
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  8. #7

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    @Klaus-Dieter
    Wie wird eigentlich deine Baufirm bezahlt?
    oder andersrum, werden Stemmarbeiten extra vergütet?
    Wenn es im Plan gewesen ist, hätte man doch 2 kleiner ca. 12*12cm Schächte mauern können, einen für Abwasser(DN100)
    und 1 für Wasser&Heizung.
    Stemmen und aufräumen das gibt nen großen Stundenzettel.
    Den Stunden gibt Geld.
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  9. #8

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    Die Aussparung ist doch aber geplant... die ist doch schon in der Statik eingezeichnet, z.B. in den Deckenelement-Plänen.
    Ist sie aber auch gerechnet und nicht nur gezeichnet?

    Und überhaupt: Fenster (ihr wisst schon -- diese riesigen verglasten Maueraussparungen!) erlaubt ihr mir aber schon, oder?
    Dann sehen Sie mal in der Statik nach, da sind sicher Stürze als oberer Abschluß vorgesehen, oder?
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  10. #9
    Klaus-Dieter
    Gast
    Hallo,

    ok, ich weiss, ihr wollt alle nur das beste von mir und danke dafür. Aber jetzt mal langsam mit den wilden Hengsten...

    Ich kann doch nicht davon ausgehen, dass die Firma, die die Filigrandecken rechnet, das so einzeichnet, es aber nicht "mitrechnet". Dann müsste ich mich ja den ganzen Tag in deren Köpfe hineinstellen, oder wie?

    Es handelt sich um einen naja ca. 16-18cm tiefen und 20cm breiten Schacht. Da soll ich einen STURZ darüber tun?
    Also ich bin ja selbst Mathematiker und denke manchmal, ich wäre zu theoretisch angehaucht, aber wenn ich das hier höre, dann brauche ich da keine Angst zu haben, es gäb' nicht noch schlimmere Theoretiker.
    *sorry, nimm's nicht persönlich*

    Die Geldmacherei mit dem Wegstemmen könnte stimmen, ich habe aber einen Festpreis.

    Habe manchmal das Gefühl, dass hier schon SEEEHR auf den DINs herumgeritten wird -- sozusagen ohne Sinn und Verstand. Natürlich soll nicht jeder Pups-Handwerker daherkommen und massenweise tiefe Schlitze stemmen, fräsen etc. Bei mir aber handelt es sich um EINEN (in Zahlen: 1) Schacht. Deswegen ist jetzt das Haus einsturzgefährdet oder wie?


    Nochmal: Meine Frage betraf die Energie, die durch die Warmwasser-Zirkulation verschwendet wird. Vielleicht rechnet mir mal jemand einen U-Wert oder Isothermen: 2cm PU-Dämmung der Leitung + Luftschicht + 18cm lambda11-Stein.

    Danke
    Grüsse
    Klaus-Dieter
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  11. #10
    MaRo
    Gast
    Da dies bei unserem Haus auch mehrfach so gemacht wurde - bin ich jetzt etwas "nervös". Betrifft auch bei uns die Hauptwasserabläufe Abwasser. Sind glaube ich zwei Stränge. Muss mal meine Baudoku (Digibilder) durchmustern.

    Liegen die möglichen Konsequenzen eher im statischen (Risse) oder eher im Wärmeverlust (dünne Dämmebene) - oder in allem......
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  12. #11
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    "oder in allem"?
    wer will, kann auch - mit jeder menge kostspieliger kompensationsmassnahmen - solche aktionen gekonnt hinrechnen, nur .. einfach isses nicht. einfach ist: draufloshämmern.
    die probleme (wenn es welche gibt) beginnen eher: beim architekten (oder nichtarchitekten).
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  13. #12
    Klaus-Dieter
    Gast
    Hallo MLS und andere,

    welche kostspieligen Kompensationsmaßnahmen?

    Bei einem ganzen bodentiefen Fenster muß schließlich auch nicht kostspielig kompensiert werden... bis auf einen Sturz...
    was muß man denn dann bei einem 20cm schmalen Schacht kompensieren?

    Wie gesagt, es mag Fälle von vielen Schlitzen, Schächten und Fenstern und komplexen architektonischen Einfällen geben, oder Deckenspannweiten jenseits der 6 Meter etc. -- das mag dann statisch kompliziert werden. Aber ICH -- und auch viele andere hier -- reden von einem quasi rechteckigen Haus, eineinhalbstöckig mit Satteldach. Wo soll denn da kompostiert ähhh kompensiert ;-) werden?

    Wenn Du' s mir plausibel erklärst, dann glaub' ich das dann gerne.

    Grüsse
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  14. #13
    MaRo
    Gast
    Was heisst den "Kompensieren" , wenn diese Schlitze nicht ok sind, dann gibts da erstmal nix dran zu ändern. Ich kann die betroffenen Wände doch nicht einreissen lassen und neu mauern lassen. Der Wärmeverlust ist da - ärgerlich wären Risse im Bereich der Steineklopferei/Sägerei. Naja bis jetzt seh ich och keine.

    Ich bin wirklich auf viele der Ausführer sauer mittlerweile, wenn man hier im Forum genau liest, findet man sehr viele kleine Dinge die eben nicht nach DIN o.ä. gemacht wurden. Offenbar sind viele der Ausführenden einfach Schlunzer. Da zahlt man pünktlich, ist höflich und nett und kriegt einige faule Eier untergeschoben. Kann man sich überhaupt auf irgendjemand verlassen im Baugewerbe? Wenn mich persönlich jemand was fragt oder was gemacht haben will gebe ich mir alle Mühe - da gehört auch sowas wie Kodex dazu.......
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  16. #14

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    Habe manchmal das Gefühl, dass hier schon SEEEHR auf den DINs herumgeritten wird -- sozusagen ohne Sinn und Verstand.
    Sicherheitsvorschriften in den DIN sind gewonnen worden aus vielen Schadensfällen. Es muß nicht zu einem Schaden kommen - aber die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch. Und das hat nichts mit DIN-Gläubigkeit zu tun. Wenn Sie an der Felskante stehen und fragen ob Sie gut im Bild sind, wird auch keiner diese Frage beantworten (und vielleicht noch den Rat geben einen Schritt rückwärts zu gehen), sondern Sie auf die Gefahr aufmerksam machen. Das Dach der schwangeren Auster hat 23 Jahre gehalten, dann kam die schwangere Auster nieder - ein Toter.
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  17. #15
    Avatar von Jürgen V.
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    Mönnsch


    Wie viel Energie da flöten geht ist doch swch... egal .
    Ausrechnen kann das auch keiner, da die meisten keine Klaskugel zu hause haben.
    Tatsache ist, der Schlitz durfte nicht gehauen werden, schon gar nicht in der Außenwand.
    DIN sind dafür da das sie beachtet werden, wenn in 2 oder 3 Jahren deine Fliesen an der stelle reißen, möchte ich mal sehen wie der BU das in den griff bekommen will.

    Aber ich hab ja 5 Jahre Gewährleistung, man Leute werdet doch wach wenn euch ein RICHTIGER Fachmann seine Bedenken mitteilt.

    Entweder man lebt mit dem Murks oder man lässt ihn ändern wenn noch Zeit dafür ist.

    Die „Sollbruchstelle“ solltest du wieder zu mauern lassen.
    Heute werden nur noch in AUSNAMEFÄLLEN Rohrleitungen in die äußere Gebäudehülle eingebaut.

    Aber von Planung haben einige soviel Ahnung wie ein Schwein vom Faradfahren.
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