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Altes Stellwerk sanieren

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  1. #1

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    Altes Stellwerk sanieren

    Hallo Leute,
    ich hoffe, dass das in etwa die richtige rubrik ist.

    Ich hatte in den letzten Tagen die etwas blauäugige Idee das stillgelegte, alte, heruntergekommene Stellwerk, bei mir in der Nähe zu sanieren.
    Jetzt wollte ich wissen, ob es überhaupt möglich ist dort zu wohnen und ob sich eine Sanierung noch lohnt. Denn das Stellwerk steht schon seit einiger Zeit leer und wurde oft von Jugendlich genutzt, die es dann im vergangen Jahr ansteckten, wobei das Dach abbrannte und das Stellwerk nun komplett der Witterung ausgesetzt ist. Auch sind die Fenster kaputt und es befinden sich Risse im Mauerwerk.
    Deshalb frage ich mich, würde es sich überhaupt lohnen und wie teuer und schwierig würde die Sanierung werden?

    Danke für eure Hilfe schon mal im vorraus.
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  2. Altes Stellwerk sanieren

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  3. #2

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    Löbliche Idee!

    Machbar ist das sicherlich.
    Aber besteht denn überhaupt die Möglichkeit, es zu kaufen?
    Das zuerst klären. Dann Ortstermin mit Fachmann!
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  4. #3

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    Hallo Keffi,

    wie wäre es, erst einmal die Schule abzuschließen?
    Klar, es gibt einige "Schrottimmobilien", da juckt es in den Fingern....und scheitert meist am Reibkoeffizient Daumen/Zeigefinger.

    Meine Meinung
    svjm
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  5. #4

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  6. #5

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    Hallo, keffi.

    Bevor Du große Aktionen startest, sollest Du beachten: Wenn Du in so einem Gebäude wohnen möchtest, musst Du vorher beim örtlichen Bauamt nachfragen, ob das Stellwerk überhaupt zum Wohnen benutzt werden darf. Dann solltest Du mit einem Fachmann die Ruine besichtigen - vielleicht findet sich bei Deinen Freunden / Bekannten / Verwandten ein Bauexperte.
    Nicht unterschätzen sollte man die Kosten, weil es heutzutage nicht reicht, ' mal eben ein einfaches Dach neu zu bauen. Das Dach muss auch gut isoliert werden etc.
    Bei einem Stellwerk ergibt sich dann die Frage, wie dort Strom, Frischwasser, Kanal etc hinkommen. Möglicherweise hat die Bahngesellschaft schon alles stillgelegt / abgebaut. Leider schreibst Du nichts von der Größe. Ob es sich überhaupt lohnt, ein kleines, hutzeliges Minihaus zu sanieren, weil viel zu wenig Wohnfläche entsteht.
    Nicht zuletzt haben viele Stellwerke Besonderheiten, weil früher die Signale und Weichen mit Seilzügen bewegt wurden. Da können viele Löcher in den Decken und Kanäle in den Böden sein, oder der Weg dorthin ist abenteuerlich oder, oder...
    Also: Spannend kann es sein dort zu sanieren, aber meist lohnt es sich gar nicht.

    Liebe Grüße

    Rheinpilot
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6

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    Und wenn es da schon einen Brandschaden gab, und die Ruine schon längere Zeit der Witterung ausgesetzt war, stellt sich schnell die Frage, ob man überhaupt noch sanieren kann, oder ob nicht der Abriss als einzige Option übrig bleibt.

    Hausaufgabe Nr. 1:

    Wer ist der Eigentümer? Steht die Ruine überhaupt zum Verkauf?

    Hausaufgabe Nr. 2:

    Darf das Gebäude(Grundstück) überhaupt zu Wohnzwecken genutzt werden?
    Gibt es die notwendigen Anschlüsse am Grundstück (Wasser, Abwasser, Strom etc.)

    Hausaufgabe Nr. 3:

    Mit einem Sachverständigem eine Begehung vereinbaren um den Wert und die Schäden zu ermitteln. Dann weiß man schnell, ob man überhaupt sanieren kann.

    Hausaufgabe Nr. 4:

    Finanzierungsmöglichkeiten abklären

    Hausaufgabe Nr. 5:

    Planer mit in´s Boot holen um den Aufwand für ein "neues Haus" zu ermitteln.

    Sind die Hausaufgaben 1-5 erledigt, dann kann man an die Details gehen.

    Gruß
    Ralf
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  9. #7

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    Mein erster Beitrag hier, aber ich kann ggf. etwas beitragen.

    Ansprechpartner ist die Deutsche Bahn AG, Geschäftsbereich DB Services Immobilien in Frankfurt am Main.

    Stellwerke sind so eine Sache. Zum einen weil sie oft einen zu geringen Abstand von Oberleitungen haben und daher aus Sicherheitsgründen nicht veräussert werden dürfen oder weil sich, trotz der augenscheinlichen Stillegung, oft noch technische Einrichtungen wie Schaltschränke oder ähnliches darin befinden.

    Desweiteren ist ein entscheidender Faktor, inwieweit das Gebäude gefahrlos zu erreichen ist.
    Stillgelegt ist zudem nicht stillgelegt; die Frage der Widmung ist nicht unentscheidend: so lange das Stellwerk auf einer dem Eisenbahnverkehr gewidmeten Fläche steht ist eine zivile Nutzung nicht ohne weiteres möglich, hier stehen ggf. noch Verfahrenskosten für eine Umwidmung (Verwaltungsakt), Vermessung des Grundstücks etc. ins Haus.

    Wenn die Hütte abgebrannt ist und nun schon mehrere Monate feucht geworden ist würde ich davon ohnehin absehen; die Bahn AG selber hat leider nicht sonderlich viel Geld in die Unterhaltung ihrer Dienstgebäude gesteckt, die Bausubstanz ist also von vornherein immer ganz genau zu inspizieren.

    Gruß, Florian
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