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Kellerdämmung - EPS bei schwach durchlässigem Boden

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  1. #1

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    Kellerdämmung - EPS bei schwach durchlässigem Boden

    Hallo!
    Wir bauen gerade ein Haus und haben nun ein Problem wegen der Kellerwandaußendämmung.
    Im Vertrag stand "erforderliche Perimeterdämmung", vorgeschlagen wurde vom Bauträger EPS punktuell verklebt. Das Bodengutachten attestiert aber einen schwach durchlässigen Boden (Kf-Wert 10-6 bis 10-8), und da bereits beim Aushub Wassser in der Baugrube stand, meinte der Gutachter "Vollflächig verkleben". Wir schrieben zusätzlcih dass wir gerne XPS -Platten , vollflächig hätten. NAch Baustellenbesichtigung wurden nun EPS, vollflächig verklebt. In der ZUlassung der Platten steht aber , nur bei gut durchlässigem Boden, sonst muss eine Drainage gelegt werden. Von einer Drainage rät der Bodengutachte ab. Der Bauträger behauptet einfach das wären die richtigen Platten und wir wären übergenau. Nun hat er bis zur Klärung einen Baustopp verhängt. Welche Mittel haben wir nun um durchzusetzen dass die richtigen Platten darauf kommen? Oder sind wir wirklich zu penibel?

    Vielen Dank für jede Hilfe!
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  2. Kellerdämmung - EPS bei schwach durchlässigem Boden

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  3. #2

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    Jeder Baustoff darf nur so verarbeitet werden, wie er nach Prüfzeugnis zugelassen ist.

    Wegen der hohen Wasseraufnahme halte ich EPS als Perimeter- und Sockeldämmung grundsätzlich für ungeeignet und würde IMMER zum XPS greifen.
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  4. #3

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    Zitat Zitat von Buddel Beitrag anzeigen
    Jeder Baustoff darf nur so verarbeitet werden, wie er nach Prüfzeugnis zugelassen ist. Wegen der hohen Wasseraufnahme halte ich EPS als Perimeter- und Sockeldämmung grundsätzlich für ungeeignet und würde IMMER zum XPS greifen.
    Einige Hersteller bieten schon länger EPS mit DIBt-Zulassung als Perimeterdämmung an. Wegen der Wasser- und Lastverhältnisse ist aber wie Buddel schon schrieb, immer die örtliche Einbausituation mit der Zulassung abzugleichen.
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