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  1. #1

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    Murks mit Abflußrohr

    Hallo Experten,

    hier bräuchte ich nochmal dringend Rat. Es scheint so, als ob ich ein ähnliches Problem wie Rolf in seinem Beitrag "Kernbohrung in WW evtl. umsonst" habe.

    In meinem Keller (WW aus Doppelwandelementen) wurde der Abluß mit einer Pentaflex-Dichtung zeimlich weit unten vorgesehen. Der Durchgang dürfte so bereits unter Grundwasser liegen.

    Bei Anschluss der Abwasserrohre hat die Tiefbaufirma beanstandet, das der Abfluß "zu tief" liegt. Mein Architekt ist aber der Meinung, das der Abfluß dort richtig ist und die Tiefnaufirma nur "Angst" vor einer Grundwasserabsenkung hatte. Nach einigem Hin- und Her, hat mein Architekt sich mit der Tiefbaufirma drauf geeinigt, das der Abfluß höher kommt und zwar ca. 70cm unter Kellerdecke.

    Das Ergebnis seht ihr auf dem Bild. Der neue Durchbruch ist jetzt knapp unter der Kellerdecke und mittig im Raum!

    Ich kann mich jetzt entscheiden, ob wir das Abflußrohr da rüber ziehen oder noch ein neues Loch bohren.

    Ich würde jetzt gerne mal eure Meinungen hören, was für Probleme ihr hier seht und wie das Ganze wieder dicht werden soll!

    Vielen Dank für Antworten.

    Gruß,
    Kanjuka
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  2. Murks mit Abflußrohr

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
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  4. #3

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    Hi!

    Wurde ja volle Arbeit geleistet. WOW. Wer kann da nicht messen?

    Wenn Du das nötige Gefälle herbekommst (2-3 %, sprich 2-3cm auf einen Meter) gehts ja noch. Wird knapp oder?

    Pentaflex als Abdichtung? Sieht mir eher nach nem Dichtungssatz aus. Solchen oben verwenden und unten einen ohne Durchführung, also mit durchgehender Dichtung oder eingelegtem Gummi. Würde einen druchwasserdichten verwenden, ist dicker, dichter und einfacher zu montieren, da er nicht so leicht verkanntet.
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  5. #4

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    Hallo Kanjunka,

    ich glaube immer öfter, dass wirklich manche beim Arbeiten Ihr Hirn ausschalten oder gar keins haben.

    Ist ja noch grausamer als bei mir. Bei mir wurde erst gebohrt und dann geschachtet und gemerkt, dass die Rohre nicht richtig liegen!

    Gruß Rolf
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  6. #5

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    Ist keine Revisionsöffnung vorgesehen?
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  7. #6
    Themenstarter

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    Vielen Dank schonmal für die Antworten ... und das Beileid

    @Reniar: Rohrdurchführung ist von Pentaflex (DN 200)

    @RoKa: Ich bin immer froh, wenn Wochenende ist. Dann kann nichts passieren.

    @ C.Schwarze: Was für eine Revisionsöffnung? Und wozu?

    Ich frag nochmal genauer:

    1. Wenn wir das Abflußrohr da mit Gefälle rüberbekommen, seht ihr keine Probleme mit Frost? Die neue Durchführung kommt ca. 50 cm unter der Erde raus.

    2. Mir ist noch nicht genau klar, wie die alte Durchführung genau abgedichtet wird. Was ist ein Dichtungssatz mit durchgehender Dichtung? Gibts da ne Typenbezeichnung und vielleicht n' Link?

    Gruß,
    Kanjuka
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  8. #7
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    Grübel:

    Warum hat der Tiefbauer erklärt, daß das Abwasserrohr-Durchgang zu tief liegt, und warum hat der Architekt, obwohl der Durchgang richtig geplant worden sein soll, schließlich zugestimmt, daß der Durchgang knapp unter die Decke verlegt wird und dann auch noch ca. 2 m nach rechts versetzt ( Garage, Terrasse )?

    Irgendwie ist die ganze Sache nicht stimmig. Wenn der Architekt richtig geplant haben sollte, hätte er keinen Grund gehabt, sich auf einen neuen Durchgang einzulassen.

    Ich befürchte, der Tiefbauer hatte Probleme mit dem Anschluß an den Straßenkanal ( Abwasserrohr " zu tief " ) > Was er möglicherweise meinte: Auch in Norddeutschland schafft es das Abwasser (noch) nicht, vom zu tief angelegten Hausdurchgang in den höher gelegenen Kanal zu fließen.

    Vorschlag 1: Klären, in welcher Höhe der Keller bezogen auf den Einlauf in den Straßenkanal liegt. Entfernung Kelleraußenwand Straßenkanal messen ( 2 % Gefälle erforderlich ). NN Höhe vom Kanal ist in Erfahrung zu brigen beim Abwasseramt, Die kennen auch die NN Höhe von Straßenkanaldeckel. Diese Maße aufs Haus projizieren und dann nachrechnen.

    Abwasserkanal muß frostfrei verlegt werden, also mindest 80 cm tief.

    Ich tippe: Planungsfehler bei der Entwässerungsplanung.

    Vorschlag 2: Fragen Sie Ihren Architekten, wie er die Probleme

    - erforderliches Gefälle unter der EG Decke
    - frostfreie Verlegung vor dem Haus
    - druckwasserdichter Verschluß der Fehlbohrung

    lösen will und stellen Sie die Antwort hier ein. Denn Ihr Architekt hat geplant und nach Bedenkenanmeldung durch Tiefbauer eine Anordnung erteilt.

    Vorschlag 3: Der Tiefbauer soll Ihnen einmal schriftlich mitteilen, welche Bedenken er konkret gegenüber dem Architekten angemeldet hat.
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  9. #8
    Avatar von bauhexe
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    Das erforderliche Gefälle sollte 1,5% bis 2% betragen, 3 ist zu viel.
    Das sind auf einen Längenmeter 1,5 bis 2 cm Höhenunterschied.
    Am besten vom Kanalanschluß aus zum Haus hinmessen.
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  10. #9

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    @Kanjunka
    http://www.einecke-online.com/pages/p-kgrohre.asp
    KGRE Reinigungsrohr, falls der Abfluß mal verstopft ist.

    Nachtrag
    Was passiert, wenn man die Revisionsöffnung waagerecht verlegt, und sie dann öffnet?
    -richtig, aus 2,50 Höhe klatscht die ganze Suppe auf den Boden.

    Besser wärs ja wohl gewesen, wenn das 2. Loch ca. 50-60 cm oberhalb des 1. gesetzt worden wäre.
    Dann direkt unter der Decke den Knick setzten, die Revisionsöffnung setzten und ggf mit 2 45erBögen in die Wand, aber isch habe ja keine Ahnung
    Geändert von C. Schwarze (29.11.2004 um 20:09 Uhr)
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  11. #10
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "mmmh"

    ich kenne das auch mit Revisonsöffnung "vor" der Durchführung ... "aber" ned mein Sachverstand.
    .
    "eins" macht mich stutzig ... links auf dem Bild sieht man den geplanten Ablauf ... da ist ja jetzt schon alles feucht ??? ... zumindest deuten die Riffen unterhalb der Durchführung drauf hin ... und der Boden drunter sieht auch sehr feucht aus ... die Reste am Boden sind EPS (Styropor) von der Deckenaussparung ??? ... sieht komisch aus (!)
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  12. #11
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    Ich denke, wenn man ein Siphon bastelt, kommt man dem neuen Anschluß, schon ein gutes Stück näher.
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  13. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  14. #12

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    Beeindruckend!!!

    Die Frage von Kanjuka ist zwar schon ewas her, aber ich gebe trotzdem noch meinen Senf dazu...

    Schau doch mal auf diese Seiten. Da gibt es die notwendigen Wanddurchführungen. Wichtig ist bei Dir, dass eine gegen drückendes Wasser gewählt wird. Eines der beiden Löcher kann / muss mit einem Bindelement abgedichtet werden (oder sind inzwischen noch mehr dazu gekommen?).

    http://www.aco-passavant.de/gebaeude...r/rohrset1.HTM
    http://www.doyma.de/xml/doyxsl.xsql?...rodukt_de_baum

    Wieso wurden in der "alten" Fall-Leitung vor der Wand zwei Etagen gebildet? Nicht notwendig.

    Wie soll denn jetzt so dicht unter der Wand verzogen werden? Das wird wohl nichts mehr...

    Überdeckung der neuen Grundleitung (außen)... Wo wird denn die Rohrleitung in Norddeutschland verlegt? Ob 50 cm Überdeckung ausreichen, kann man nicht pauschal sagen. Entscheidend ist, wie tief der Frost im Winter ins Erdreich kriecht.

    Eine Revisionsöffnung sollte vorgesehen werden. In der Waagerechten ist es zwar nicht optimal - aber welche Lage ist optimal, wenn die Rohrleitung gereinigt werden soll...
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  15. #13
    Avatar von susannede
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    Rätselhaft - wie Bauhexe doch schon schreibt - gibt die Höhenlage des öffentlichen Kanals die Höhe des Durchgangs vor (more or less). Was gibt es da groß zu rechnen?
    Natürlich Reviklappe.
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