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Welcher Satteldachaufbau ist denn jetzt richtig?

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  1. #1

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    Welcher Satteldachaufbau ist denn jetzt richtig?

    Wir wollen unserem Haus endlich eine neue Dacheindeckung verpassen lassen da unsere Pfannen noch von 1945 sind! Zusätzlich soll noch eine kleine Aufsparrendämmung gemacht werden (ca. 5cm). Leider schlägt jeder Dachdeckermeister der hier war zum Thema Aufsparrendämmung etwas anderes vor.....Der eine empfiehlt bitumierte Holzweichfaserplatten in 6cm Dicke aber dafür ohne Unterspannbahn, der nächste empfiehlt Polystyrolplatten mit Unterspannbahn und umgekehrt (Holzfaserplatte mit Unterspannbahn, Polystyrol ohne Unterspannbahn).
    Unser Dach von innen nach außen:
    1cm Fermacellplatte, 5cm Untersparrendämmung aus Mineralwolle WLG 035, Dampfbremsfolie von ISOVER (Difunorm hieß die glaube ich, aus dem Jahr 2000/2001,) luftdicht verlegt, 12cm Zwischensparrendämmung (Volldämmung) aus Mineralwolle WLG 035. Dadrüber alte Dachpappenreste und Tondachpfannen.
    Welches Material sollen wir für die Aufsparrendämmung nehmen? Ich bevorzuge Polystyrol- geringes Gewicht und gute Dämmwirkung. Brauchen wir dabei eine zusätzliche Unterspannbahn? Was ist bei Holzweichfaserplatten?

    Vielen Dank!
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  2. Welcher Satteldachaufbau ist denn jetzt richtig?

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    das thema aufdachminidämmung solltest du nicht für sich, sondern im
    zusammenhang mit der ges. dachkonstruktion und der früheren und
    künftigen nutzung betrachten.
    die bisherigen vorschläge lassen das nicht erkennen.

    aus der ferne weiss niemand, welche anforderungen an verformungs-
    oder rissfreiheit bestehen, welchen einfluss ein -wie auch immer
    gewollter- dachausbau auf die standsicherheit hat und genausowenig
    sind die bauphysikalischen (feuchteschutz? hitzeschutz? wärmeschutz?) und
    die konstruktiven rahmenbedingungen (ortgang, traufe, kehlebene usw.)
    bekannt.

    die verwendung von irgendwelchen gute-hoffnungs-platten im
    bestand scheint erstmal sooo logisch: so lange jedenfalls, bis man auf
    systemtypische probleme stösst, oder noch schlimmer, bis die einem auf
    den kopf fallen.

    als alternativen können bspw. aufdopplungen oder verstärkungen ins
    spiel kommen - ohne dass das zu einem patentrezept gehört, weil dächer
    und dachsanierungen gehören geplant - am besten von jemandem, der
    davon ahnung hat und frei ist von herstellerinteressen.
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