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Luft/Wasser Wärmepumpe + Holzofen mit Wassertasche bei stark kalkhaltigem Wasser??

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  1. #1

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    Luft/Wasser Wärmepumpe + Holzofen mit Wassertasche bei stark kalkhaltigem Wasser??

    Hallo zusammen,

    wie oben Beschrieben wollen wir neu bauen mit folgendem Heizsystem:
    Luft/Wasser Wärmepumpe + Holzofen

    uns stellt sich allerdings im Moment folgende Frage ,lohnt es sich einen Ofen mit Wassertasche zu nehmen oder nicht Man muss dazu sagen wir haben sehr stark kalkhaltiges Wasser haben kann das der Wassertasche oder den Rohren schaden?
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  2. Luft/Wasser Wärmepumpe + Holzofen mit Wassertasche bei stark kalkhaltigem Wasser??

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  3. #2

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    schon mal an eine Entsalzungsanlage gedacht?
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  4. #3
    Avatar von OldBo
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    Zitat Zitat von Oxania Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    wie oben Beschrieben wollen wir neu bauen mit folgendem Heizsystem:
    Luft/Wasser Wärmepumpe + Holzofen

    uns stellt sich allerdings im Moment folgende Frage ,lohnt es sich einen Ofen mit Wassertasche zu nehmen oder nicht Man muss dazu sagen wir haben sehr stark kalkhaltiges Wasser haben kann das der Wassertasche oder den Rohren schaden?
    Mit dem richtigen Heizungsfüllwasser ist das kein Problem
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Oxania Beitrag anzeigen
    .... ,lohnt es sich einen Ofen mit Wassertasche zu nehmen oder nicht ....
    Wenn schon ein Ofen, dann wasserführend. Nur so kriegt man einigermaßen Effizienz in das System. Bei den 08/15 Blechkisten kannst Du das Holz auch gleich im Garten verbrennen, die taugen nur was für´s gelegentliche Lagerfeuer.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5

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    wenn schon ein Ofen, dann auf keinen Fall wasserführend. Die Einbindung in eine LWP bedeutet hohen Zusatzinvest für Pufferspeicher und Regelungstechnik. Das heizt man auch bei günstigsten Holzpreisen kaum mehr rein, die Effizienz der LWP sinkt sogar mit dem Pufferspeicher.
    Ein Speicherofen mit moderater Heizleistung (3-5 kW) , zentral im EG aufgestellt ohne Wassertasche , kann aber im tiefen Winter die Luftpumpe durchaus entlasten und somit sparen helfen.

    Gruß

    magellan
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  8. #6

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    Da schließ ich mich doch maggelan an (und wundere mich über die ganz ungewohnte Ansicht von Ralf).

    Entsalzen würde ich Leitungswasser übrigens nicht wollen (es sollte gar keinen nennenswerten Salzgehalt besitzen!), sonder - wenn überhaupt - dann enthärten.

    Aber für die Erstbefüllung der Anlage ist das nicht nötig, hierzu kann der Installateur bei Bedarf aufbereitetes Wasser benutzen.
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  9. #7

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Da schließ ich mich doch maggelan an (und wundere mich über die ganz ungewohnte Ansicht von Ralf).
    OK. Hier etwas mehr Details zu meiner "Strategie". Ich muss zugeben, in den 2 Sätzen kam das vielleicht etwas missverständlich rüber.

    Entscheidend ist, ob die WP oder der Ofen die Hauptlast tragen soll. Deswegen auch mein Kommentar mit dem gelegentlichen Lagerfeuer.

    Wenn ich mir einen Holzofen installiere, dann unterstelle ich mal, dass ich vorzugsweise mit Holz heizen möchte. Die LWP hat dann nur noch backup-Funktion bzw. Sommerfunktion. Wird der Holzofen als Haupt-Wärmeerzeuger betrachtet, dann geht es darum die Energie möglichst im ganzen Haus nutzbar zu machen. Das kann man sinnvoll nur mit einer wasserführenden Installation bewerkstelligen.

    Die Blechkiste Marke 08/15 hat nichts aber auch gar nichts mit effizientem Heizen zu tun, auch nicht als Entlastung der WP. Selbst nach Norm erreichen die Dinger nur einen bescheidenen Wirkungsgrad, im Praxisbetrieb ist dieser geradezu unterirdisch. Sie taugen daher, wie in meinem Beitrag geschrieben, höchstens als gelegentliches Lagerfeuer. Da ist die Effizienz egal, und die Haupt-Heizlast muss sowieso von der LWP getragen werden.

    Man sollte bei der Nutzung regenerativer Energien zumindest die gleichen Maßstäbe anlegen wie bei fossilen Energieträgern. Holz ist viel zu schade, als dass man es sinnlos in einem Lagerfeuer verbrennt, denn sonst stehen wir bald ohne Wälder da. Nur weil Holz ein nachwachsender Rohstoff ist, heißt das noch lange nicht, dass wir damit rücksichtslos umgehen dürfen. Auch Holz ist nur in begrenzter Menge vorhanden, und schon heute wird in vielen Regionen dieser Erde (zum Teil auch bei uns) mehr Holz eingeschlagen als nachwachsen kann.

    Wenn ich schon mit Holz heize, dann muss ich

    a.) Die Gewinnung und Transport möglichst umweltfreundlich gestalten
    b.) Die Energieumwandlung (Verbrennung) mit möglichst hohem Wirkungsgrad sicherstellen
    c.) Die Nutzung der gewonnenen Energie möglichst effizient gestalten

    Kann ich a.) - c.) nicht sicherstellen, dann verhalte ich mich als Holzheizer genau so umweltschädlich wie Öl-, Gas-, oder E-Heizer.

    Gruß
    Ralf
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