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  1. #1

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    Leerrohre sehr nahe an der Wand - Dämmstreifen Estrich????

    Hallo miteinander,

    unser Elektroinstallateur hat in unserem Neubau die Leehrrohre verlegt.

    Dabei ist uns aufgefallen, dass die sehr nahe an der Wand entlang laufen. Die Wand sollte aber ja durch diesen blauen Randdämmstreifen vom Estrich entkoppelt werden. Meine Frage als Laie: Geht das denn so überhaupt noch, lässt sich der Randdämmstreifen daüberhaupt noch dazwischenbringen, zwischen Leerrohr und Wand?

    Oder ist es ausreichend, dass der Dämmstreifen nur bis auf Höhe der Leerrohre heruntergezogen wird und die Leerrohre statt des Dämmstreifens dann quasi akustisch entkoppeln?

    Siehe Bilder:





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  2. Leerrohre sehr nahe an der Wand - Dämmstreifen Estrich????

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  3. #2

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    Unterm Estrich ist sicher noch ne Trittschalldämmung.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Biotron Beitrag anzeigen
    Unterm Estrich ist sicher noch ne Trittschalldämmung.
    Hallo,

    Fussbodenaufbau lt. Baubeschreibung wäre:

    - EG, OG, DG (Gesamthöhe auf Rohdecke: ca. 120 mm +/-3 ):
    - ca. 15 mm Belag
    - 55 mm Heizestrich (Anhydrit-Fließestrich)
    Fußbodenheizung
    - 25 mm Dämmrolle (Tackermatte) / WLG 045
    - 25 mm EPS-Trittschalldämmplatten Typ DES

    --> Ich will hier auch nicht übermässig pingelig sein, aber nachdem grade soviel schief läuft, hat mich das auch wieder unruhig gemacht.

    Also muss man sich hier keine Sorgen machen?
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  5. #4
    Avatar von fmw6502
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    Die Installationsrohre sind zu nahe an der Wand, wurde schon mehrfach besprochen, zB hier oder hier.

    Gruß
    Frank Martin
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  6. #5
    Avatar von fmw6502
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    Nachschlag

    außerdem ein Installationsrohr, das vor der Dose endet, ist auch nicht der Hit
    --> Leitungen sind niemals einfach wechselbar.

    Ich hoffe wenigstens bei Kommunikationsleitungen halten sie die Vorgaben ein.

    Gruß
    Frank Martin
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  7. #6

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    Diein Elektriker ist scheinbar ne Pfeife!
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  8. #7

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    Holla!

    Wer keine auswechselbare Installtion bestellt hat, bekommt auch keine, die Rohre der Steckdosenzuleitung sind offensichtlich reine Trittschutzrohre. Bei der abgesetzten TK-Dose kann eindeutig erkannt werden, dass das Rohr mit sauberen Radien bis in die Dose läuft.

    Richtig, seit einiger Zeit wird gefordert, dass die Leitungen mit einem Abstand zur Wand zu verlegen sind. Vorteile dieser Instaltion gibt es keine, eher Nachteile wie weniger Schutz in der Bauphase, mehr Bögen in den TK-Rohren, schlechtere Befestigungsmöglichkeiten, und nicht zuletzt mehr Schnittarbeit/unterbrochene Trittschalldämmung.
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  9. #8

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    Deine Aussage stimmt nicht so ganz...

    Früher wurden 1 - 2 Leitungen gelegt, das war kein Problem. Heute werden aber oft wesendlich mehr Leitungen gelegt und dann hat der Estrich ein Problem wenn er nur einseitig gestützt wird. Randabbrüche sind die Folge. Ergo: Abstand zur Wand, beidseitig kann sich der Estrich nu aufstützen und tragen.
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  10. #9

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    Neue Aspekte?

    Ich glaube er hat die FBY Rohre zum Schutz an die Wand gelegt weil er sogar die Schwachstromrohre in FBY Rohr macht und Angst hat daß die jemand zertritt und die Leitungen darin nicht mehr auswechselbar sind.
    Außerdem ist der Abstand zwischen den Unterputzdosen zu gering zwischen Schwachstrom und 230V Steckdosen (Starkstrom)
    und auch wenn ers vielleicht nicht bezahlt kriegt:
    Ich finds auch wenn ers nicht machen muß hirn... mit dem Rohr 15cm vor der Dose aufzuhören, das macht den Bock nun wirklich nicht mehr fett die dort noch in die Dose gehen zu lassen und widerstrebt mir als Gesamtverrohrungsfürworter bis in die Haarspitzen.

    Das mit dem Trittschallunterbrechen ist ein Aspekt, der evtl. dafür spräche(Wandverlegung)
    allerdings hab ich noch nicht gesehen ,daß Sanitärler oder Heizungsleute ihre Rohre an der Wand verlegen, aber bin hier nicht unbelehrbar.
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  11. #10

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    Vernünftig geplant kommt unter die Trittschalldämmung noch eine Lage Styropor von 20 oder 30 mm um diese Wege zu ermöglichen. Trittschalldämmung bleibt dann unbeschädigt.
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  12. #11

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    Fast alles richtig.

    Was mich halt gestört hat, ist die tatsache, das der Elektriker aufgrund von 2 Bildern direkt als Pfeife deklariert wird.

    Eines noch, Chip, was ist denn der geforderte Abstand zwischen 230V und TK-UP-Dosen? Imho ist garkein Abstand gefordert, der Elektriker hat ca 3cm gelassen, dass ist doch immerhin schon mehr als gefordert?
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  13. #12

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    Ich schrieb "scheinbar".
    Was der genaue Mindestabstand sein muß, weiss ich nicht, auf jeden Fall darf es nicht in eine Kombination und mit diesem Abstand läuft es auf quasi auf dasselbe hinaus wenn die Rahmen drauf sind.
    Ich nehme 12cm-15cm Abstand immer von Fadenkreuz zu Fadenkreuz UP-Dosen.
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  14. #13

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    Zitat Zitat von chipC Beitrag anzeigen
    ... Ich schrieb "scheinbar". ...
    "scheinbar" oder "anscheinend" ?

    http://www.spiegel.de/kultur/zwiebel...315125,00.html
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  16. #14

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    Korrektur

    Entschuldigung Leute, man lernt ja nie aus:

    Das mit dem Mußabstand zwischen den Dosen bzw. daß man nicht eine Kombination verwenden darf ( Gesichtspunkt Berührungsschutz zwischen Starkstrom und Schwachstrom) ist wohl nunmehr wieder anders herum und so wie zu früheren Zeiten)
    und falsch unter den untenstehenden Vorraussetzungen mit berührungssicheren Einsätzen.
    (Finde es subjektiv trotzdem besser mit Abstand)

    Ob sich die Norm seit 2005 nochmals änderte ist nicht bekannt.




    Zitat Ziegler8 anderes Forum):

    vom 20.02.05, 18:56





    Die Aussage daß man berührungssichere Steckdosen mit TV,TEL,
    oder Netzwerkdosen in einer Kombination setzen darf ist richtig.
    Weiter hin ist zu beachten (Außer berührungssicherern Steckdosen)
    das der "Trennsteg" zwischen den Unterputzdosen nicht durchbrochen wird. Da sonst der Berührungsschutz nicht mehr gegeben ist, (siehe Produktnorm der UP- Schalterdosen)


    Das ganze oder wenigstens Teile davon sind in VDE 0855 Teil 1
    bzw. EN 50083-1 auf Seite 6 unter Punkt 8.3 im HD-Teil
    nachzulesen.



    Das was für Antennendosen gilt kann man auch nach
    einheliger Meinung der Normungsfachleute auf
    Telefon oder Netzwerkdosen oder auch auf eine EIB UP-Schnittstelle übertragen
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  17. #15

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    Wer ohne Fehler ist, der...

    Jaja. Die Deutsche Sprache- sehr interessant- übrigens auch der Unterschied selbst oder selber?
    Es gilt beides!
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