Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 15 von 22
  1. #1
    Bulla2000
    Gast

    Festnetzanschluss heute noch nötig??

    Hallo, für unseren EFH-Neubau verhandele ich gerade mit den versorgern für die Hausanschlüsse.
    Die Telekom will ja eine Pauschale, auf jeden Fall aber knappe 400,- Euro für die Extra-Leistung TAB innen (statt außen).
    Jetzt habe ich mir überlegt, braucht es überhaupt noch einen Festnetzanschluss?

    Fakt ist, wir bekommen im Baugebiet nie DSL via Kabel. Im Moment kann über Richtfunk Breitbandinternet mit bis zu 6 Mbit/512 kbit angeboten werden, Preise sind ok (30,-/mtl, flat). In absehbarer Zeit (2012, 2013?) wird die Telekom Breitband via LTE (Funk) anbieten, genaues kann man aber dort nicht sagen.

    Also braucht es doch meiner Vorstellung nach keinen Festnetzanschluss mehr, oder? Vergesse ich dabei etwas?
    Über z.B. Base kann ich für 10,- Euro mtl. eine Flat ins deutsche Festnetz bekommen. Bei der Telekom zahle ich run 16 Euro Grundgebühr für den Festnetzanschluss mtl.

    Und wenn die Telekom mal Breitband mit 16 MBit oder mehr über LTE anbieten sollte, braucht es ja auch keinen Festnetzanschluss oder?

    Was meint Ihr?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Festnetzanschluss heute noch nötig??

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Ich möchte meinen Festnetzanschluß nicht missen, denn die Kapazität und Verfügbarkeit ist durch Funk noch nicht erreicht.

    LTE könnte zukünftig interessant werden, man sollte sich aber nicht durch die genannten Datenraten verunsichern lassen. Nur weil theoretische 50MBit/s oder gar 100MBit/s möglich sein sollen, bedeutet das noch lange nicht, dass jeder Teilnehmer in so einem Funknetz diese Datenrate auch nutzen kann. Die Frequenzbänder in denen LTE genutzt werden kann, sind nicht so riesig, dass man dort sehr hohe Datenmengen übertragen kann. Spätestens wenn mehrere Nutzer über eine Zelle laufen sollen, wird´s ganz schnell eng.

    Funktechnik ist eine tolle Sache, aber je mehr Nutzer auf einem begrenzten Raum diese Technik nutzen möchten, um so weniger Datenrate bleibt für jeden einzelnen übrig. Das sieht man in ähnlicher Form heute schon bei WLAN Netzen.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3

    Registriert seit
    03.2004
    Ort
    Franken
    Beruf
    Kabelaffe
    Benutzertitelzusatz
    Werbung hier erfolgt gegen meinen Willen!
    Beiträge
    23,214
    Auch wenn man in absehbarer Zeit den Anschluß selbst nicht nutzen will, sollte man keinen Neubau ohne einen solchen ausführen lassen!
    In diesem Bereich kann und wird sich immer wieder mal etwas gravierend ändern.
    Und so billig wie heute bekommt man den Anschluß wohl nie wieder.

    Was spricht gegen die vorsorgliche Montage außen am Haus (der EVz kann ja gerne unauffällig hinter einer Revisionsklappe sitzen)?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4
    Bulla2000
    Gast
    Naja, kann auch außen montiert werden. Aber der Aufwand für die Telekom ist doch gleich, ob das Teil außen oder innen angebracht bzw. angeschraubt wird. Denn das Kabel wird ja mit der Stromleitung im Graben verlegt und kommt durch die Mehrspartenhauseinführung in den HWR.

    Ihr meint, ich solle den Festnetzanschluss legen lassen? Habe eben mal nachgesehen, reine Festnetzflatrate+Anschluss = 30 Euro/mtl. Ganz schön happig. Ich verstehe den Sinn dahinter leider auch noch nicht. Denn Breitband wird im Dörfchen nie per Kabel verlegt werden. Wozu also der FN-Anschluss?

    Wäre es eine Alternative, ein Telefonkabel mit verlegen zu lassen?
    Hintergrund: von der Grundstücksgrenze führt ein Leerohr unter der Straße bis zum Anschlusspunkt Strom und Telekom (liegen nebeneinander). Jetzt könnte man doch gleich ein Telefonkabel vom Tiefbauer mit in den Strom-/Trinkwasser-Graben legen und ins Haus führen lassen. Falls es dann immer noch Bedarf am Festnetz gibt, braucht man jedenfalls keine Leitungs- oder Tiefbauarbeiten mehr machen zu lassen.

    Korrigiert mich bitte, wenn ich irre.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5

    Registriert seit
    06.2006
    Ort
    Teltow
    Beruf
    IT
    Beiträge
    146
    ...wenn DSL nicht gehen kann, lasst es mit Festnetz, nehmt "UMTS-Only", kostet 20€ mit Telefon-und Internet-Flatrate, später LTE, alles andere ist Verschwendung. Wir sind selbst DSL-(Un)Geschädigte, da wird in absehbarer Zeit nichts kommen, bei uns treiben sich schon Projektemacher rum, die unserem Dorf Anbindung per Richt-Funk und anschliessender WLAN-Distribution für 40€ oder mehr andrehen wollen....

    gruß wolf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. #6

    Registriert seit
    03.2004
    Ort
    Franken
    Beruf
    Kabelaffe
    Benutzertitelzusatz
    Werbung hier erfolgt gegen meinen Willen!
    Beiträge
    23,214
    Sorry, Bulla. Anfangs glaubte ich, Dich zu verstehen.
    Aber bei Deinem neuen Beitrag durchblicke ich die wilde durcheinandergewürfelte Verwendung der Begriffe nicht!
    Merke: Bitte Fachbegriffe nur verwenden, wenn man genau weiß, was sie bedeuten. Ansonsten besser Umschreibung nutzen.

    In Deinem Fall ist insbesondere zwischen dem Vorhandensein (bzw. der Herstellung) eines Hausanschlusses ans öffentliche Telefonnetz und der Nutzung desselben zu unterscheiden.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  8. #7

    Registriert seit
    08.2010
    Ort
    Ulm
    Beruf
    Softwareentwickler
    Beiträge
    70
    also für 400 eur würde ich es auf jedenfall legen lassen.

    zu LTE: nur weil 50MBit theoretisch möglich ist, heißt es noch lange nicht, dass die relaisstation mit mehr als 50 MBit angebunden ist. es gibt noch sehr viele HSDPA/UMTS zellen, die zwar theoretisch 7,2 MBit machen könnten, sind aber per 2mbit DDV Standleitung angeschlossen. und wie schnell das ganze bei schlechtem wetter ist, ist die andere frage.

    ich selbst habe mal das vergnügen gehabt mit richtfunk ins internet zu gehen, weil in einer großstadt die telekomiker es nicht geschafft haben in einem jahr mir dsl zur verfügung zu stellen. mit geräte, installation und alles drum und dran waren es damals ca 1000 dm - eine richtfunkantenne braucht auch ein blitzschutz usw... wenn es lief, dann lief es eigentlich ganz gut, aber bei schlechtem wetter, hatte mal extrem lange latenzzeiten und verbindungen brachen ab. letztendlich ist der anbieter insolvent geworden, da die einnahmen die kosten nicht gedeckt haben...

    gerade in ländlichen gebieten, kann ich es mir nicht vorstellen, dass man kostengünstig auf lange zeit gewinnbringend eine richtfunkstrecke aufzubauen.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  9. #8
    Bulla2000
    Gast
    @Julius: sorry for that.
    Das Baugebiet ist ja komplett erschlossen, u.a. Telekom liegt gegenüber der Grundstücksgrenze an (wie Strom und Wasser, Leerohr unter Straße). Daher meine Frage mit der Verlegung des Telefonkabels ohne Telekom, quasi als Reserve, falls man doch mal einen Festnetzanschluss braucht.

    Die Warnungen bzw. eingeschränkte Bandbreite bei LTE, Richtfunk und Co. verstehe ich, sind aber für mich irrelevant, weil ich keine andere Alternative habe. Ich könnte über das Festnetz mit 56k-Modem ins Internet, aber das will ja keiner.

    Im Endeffekt stehen sich also 2 Alternativen gegenüber:

    Alternative 1:
    Hausanschluss an das öff. Telefonnetz, Kosten: mind. 17,95 Euro mtl. bzw. 30 Euro mtl. inkl. Flatrate Telefonieren, dazu 30 Euro DSL6000 via Richtfunk

    Alternative 2:
    Weglassen des T-Hausanschlusses, Telefonieren über Handy (z.B. Base, 10 Euro/mtl. Flat), dazu 30 Euro DSL6000 via Richtfunk

    Alternative 2 ist deutlich günstiger. Nochmals: nach Auskunft der Telekom und des Landkreises wird es DSL auf absehbare Zeit nicht als Kabelvariante geben. Wenn, dann nur via Funk (LTE).

    Ich überlege nun, ein Kabel bereits mitverlegen und auch im HWR enden zu lassen. Somit könnte das Anschließen des Kabels, also die Herstellung des Hausanschlusses ans öff. Telefonnetz einfach ohne nochmalige Tiefbauarbeiten erledigt werden.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  10. #9

    Registriert seit
    06.2006
    Ort
    Teltow
    Beruf
    IT
    Beiträge
    146
    Alternative 3: "UMTS Only" für 20 €(ab 1.4.2011 30€) monatlich incl. Telefonflatrate und 10GB Inclusivevolumen


    gruß wolf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  11. #10
    Bulla2000
    Gast
    UMTS ist leider nicht verfügbar.

    Weitere Meinungen (Julius)?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  12. #11
    Avatar von upD8R
    Registriert seit
    12.2008
    Ort
    östl. Randberlin
    Beruf
    Dipl.-Ing. NT
    Beiträge
    330
    OMG, ihr habt kein UMTS? Wo ist das denn? Wenn ihr nicht mal 3G habt, würde ich ehrlich keinen Versprechen zu 4G (LTE) Glauben schenken. Mann, aus Breitbandperspektive ist Deutschland wirklich hinten dran.

    Ich würde trotzdem den Hausanschluss legen lassen (physikalisch), Du musst ja keinen Vertrag abschließen und das Ding nutzen. Die einmalig 400 EUR (bei uns 350) biste natürlich los ...
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  13. #12

    Registriert seit
    12.2005
    Ort
    Hückeswagen
    Beruf
    Baufachberater + Staatl. geprüfter Hochbau
    Benutzertitelzusatz
    Dachdecker+Hochbautechniker
    Beiträge
    11,917
    Zitat Zitat von upD8R Beitrag anzeigen
    OMG, ihr habt kein UMTS? Wo ist das denn?

    Ich glaube das ist noch weiter hintendran als Lukas... Der kann wenigstens mit externer Antenne surfen
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  14. #13
    Avatar von Lukas
    Registriert seit
    03.2005
    Ort
    B, NVP, IN, St Trop
    Beruf
    Bodenleger
    Beiträge
    11,785
    Ej!

    Wo ich bin ist vorne!

    Gruß Lukas

    PS: angeblich gibts bald LTE
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  16. #14
    Avatar von fmw6502
    Registriert seit
    09.2007
    Ort
    Kipfenberg
    Beruf
    Dipl.-Ing. Elektrotechnik
    Benutzertitelzusatz
    Bauherr
    Beiträge
    3,822
    öhm, in Bayern gehen die Uhren noch anders: 2G/3G GSM wetterabhängig mit hot spots auf der Straße, DSL: 384 kBit, kein Kabel ...

    aber zum Glück Richtfunk mit dauerhaften 6 MBit

    Gruß
    Frank Martin
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  17. #15
    Bulla2000
    Gast
    Ok, das wäre auch ne Option. Anschluss legen lassen und dann aber keinen Vertrag mit der Telekom, sondern Kabel paraktisch deaktiviert.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen