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25 kHz Transponderfrequenz im perlitgefüllten Porotonmauerwerk

Diskutiere 25 kHz Transponderfrequenz im perlitgefüllten Porotonmauerwerk im Forum Mauerwerk auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Frage 25 kHz Transponderfrequenz im perlitgefüllten Porotonmauerwerk

    Hallo,

    Schlagmann wirbt ja damit, dass das Poroton-Mauerwerk die Elektrosmog-Strahlung nicht durchlässt.

    Nun soll aber bei uns ein Transponder-Empfänger für die Haustüre unterputz im Außenmauerwerk verlegt werden. Geplant war, dass "90 Grad" von innen nach außen gebohrt wird und dann die Antenne (ca. 1 cm Durchmesser, 5 cm Länge, hinter der ersten Steinschicht im Mauerwerk bleibt.

    Nur würde die 25 kHz Transponderfrequenz noch durch die erste Steinschicht kommen?

    Die Abschirmwirkung der Steine greift doch nur im Gigahertz-Bereich?

    Viele Grüße

    Johannes
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  2. 25 kHz Transponderfrequenz im perlitgefüllten Porotonmauerwerk

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von BauKran Beitrag anzeigen
    Die Abschirmwirkung der Steine greift doch nur im Gigahertz-Bereich?
    So weit (GHZ) würde ich jetzt nicht gehen, aber es ist richtig, dass die Dämpfung hochfrequenter Signale deutlich höher ist als bei niederfrequenten Signalen. Die 25kHz mit einem vornehmlich magnetischen Anteil sollten sich von dem gewählten Stein kaum beeindrucken lassen.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
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    Hallo Ralf,

    herzlichen Dank für deine schnelle Einschätzung.

    Dann werden wir unser Glück versuchen.....

    Gege ich richtig in der Annahme, dass Styrodur und Putz das Signal auch gut durchlassen?

    Viele Grüße

    Johannes
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  5. #4

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    Hallo,

    ich sach' jetzt 'mal so: In unserem T8-Haus empfange ich auf der ersten Etage noch 2 bis 3 WLan-Netze aus der Nachbarschaft. Gut, sind nur 30 cm-Steine (+MiWo-Dämmung+Klinker) und ich weiß nicht, wie weit die anderen APs entfernt sind (mindestens 15 Meter), aber zumindest vollständig schirmt der Stein die 2.4 GHz nicht ab

    Schöne Grüße,
    Martin
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  6. #5

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    Und über welches der beiden W-Lans bist Du grad hier eingeloggt?
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  7. #6

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    Zitat Zitat von maveric00 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich sach' jetzt 'mal so: In unserem T8-Haus empfange ich auf der ersten Etage noch 2 bis 3 WLan-Netze aus der Nachbarschaft. Gut, sind nur 30 cm-Steine (+MiWo-Dämmung+Klinker) und ich weiß nicht, wie weit die anderen APs entfernt sind (mindestens 15 Meter), aber zumindest vollständig schirmt der Stein die 2.4 GHz nicht ab

    Schöne Grüße,
    Martin
    Bei den sehr hohen Frequenzen spielt in der Praxis der Wandaufbau nur eine untergeordnete Rolle, denn "Schlitze" oder Öffnungen (Fenster o.ä.) reichen aus damit die HF freie Fahrt hat.

    Eine Öffnung > Lambda/10 schwächt die Schirmwirkung bereits erheblich. Bei ca. 12cm Wellenlänge (WLAN) kannst Du Dir ausrechnen, dass Dein Haus für WLAN wie ein Schweizer Käse ist.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7
    Themenstarter

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    Darf ich fragen, wie die Rechnung bei Stoffen wie Putz oder Styrodur und den 25 kHz aussehen würde?
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  9. #8

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    Zitat Zitat von BauKran Beitrag anzeigen
    Darf ich fragen, wie die Rechnung bei Stoffen wie Putz oder Styrodur und den 25 kHz aussehen würde?
    kein Problem.

    Vereinfacht gesagt, kannst Du Dich an der el. Leitfähigkeit der Materialien orientieren. Hohe el. Leitfähigkeit, hohe Schirmwirkung.

    Genauer betrachtet müsste man unterscheiden zwischen magn. und elektrischen Feldern, Gleich- oder Wechselfelder usw. usw. usw.

    Aber die 25kHz mit einer Rahmenantenne abgestrahlt, kriegst Du durch fast jedes Material hindurch. Die Reichweite dieser Transponder ist sowieso stark begrenzt.

    Ich habe früher mal mit 40kHz Daten aus einem geschlossenen Safe verschickt. Das ging durch den Stahl und Beton hindurch.

    Gruß
    Ralf
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  10. #9
    Avatar von fmw6502
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    Wenn es ein passiver Transponder ist, d.h. er hat keine Batterie und bezieht seine Energie aus dem Feld, müßte schon sehr viel Leistung auf dem Sender sein, dann wäre wiederum der Rückkanal schwierig zu empfangen.

    Mit dem obigen Aufbau wird ein Passivtransponder mE nach nicht funktionieren.

    Gruß
    Frank Martin
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  11. #10
    Lebski
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    Mal völlig unsachlich gefragt:
    Wozu baut man sich sowas freiwillig ein?
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  12. #11

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    Hallo,

    @Ralf B.: Das bedeutet allerdings (begründet durch die Empfangsstärke), dass die abschirmende Wirkung des Steins gegen Elektrosmog so lange von akademischem Interesse ist, wie man keine metallbedampften Fenster einbaut. Es bedeutet wohl auch wegen der quasioptischen Ausbreitung, dass die Signale, die über die Fenster hereinkommen sich im Haus durch Reflexionen sehr gleichmäßig "verteilen", da der AP über den ich die anderen WLans empfange keine "Sicht" aus einem Fenster hat.

    Allerdings ist dieser Effekt bei den Öffnungen in der Kellerdecke (Treppenauge, Kabelschacht, Kamin und diverse Abwasserleitungen) nicht so zu beobachten: Stelle ich den AP in den Keller, habe ich im EG nirgendwo Empfang (die Decke enthält ziemlich viel Bewehrung).

    @Ralf D.: Die WLans sind alle wie es sich gehört WPA2-gesichert - also hab' ich zuhause keine Redundanz - die Antwort auf die Frage lautet allerdings: Über keins

    @Lebski: Aus dem gleichen Grund wie viele anderen Sachen: Aus Bequemlichkeit. Und auch wenn man davon ausgeht, dass es sensible Menschen gibt, die empfindlich auf EM-Felder reagieren, so ist der Umkehrschluss, dass alle geschädigt werden, es manche jedoch nicht direkt merken, nicht zulässig. Bis der Wirkmechanismus bei den sensiblen Menschen geklärt ist, sehe ich es wie jede Allergie: Entweder man hat sie, oder man hat sie nicht. Und wenn man sie nicht hat, dann gibt es auch keine Langzeitfolgen (ausser, dass man eventuell eine Allergie entwickelt). Zumindest bei den Feldstärken und Frequenzen, die im Haushalt vorkommen (und ganz speziell bei dem hier angefragten Transponder) gehe ich für mich (da ich nicht und auch keiner aus meiner Familie bisher sensibel reagiert hat) von einer Unschädlichkeit aus. Hochenergiestrahlung z.B. bei gestreuter Radarstrahlung oder einer defekten Mikrowelle ist in der Beziehung etwas ganz anderes.

    Schöne Grüße,
    Martin
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  13. #12

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    Zitat Zitat von maveric00 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    @Ralf B.: Das bedeutet allerdings (begründet durch die Empfangsstärke), dass die abschirmende Wirkung des Steins gegen Elektrosmog so lange von akademischem Interesse ist, wie man keine metallbedampften Fenster einbaut. Es bedeutet wohl auch wegen der quasioptischen Ausbreitung, dass die Signale, die über die Fenster hereinkommen sich im Haus durch Reflexionen sehr gleichmäßig "verteilen", da der AP über den ich die anderen WLans empfange keine "Sicht" aus einem Fenster hat.

    Allerdings ist dieser Effekt bei den Öffnungen in der Kellerdecke (Treppenauge, Kabelschacht, Kamin und diverse Abwasserleitungen) nicht so zu beobachten: Stelle ich den AP in den Keller, habe ich im EG nirgendwo Empfang (die Decke enthält ziemlich viel Bewehrung).
    Richtig erkannt.

    Über welche Entfernung soll der Transponder funktionieren? Wie schon erwähnt, braucht´s Sendeleistung zumal auch die "Antennen" nicht gerade optimal sind.

    Gruß
    Ralf

    Gruß
    Ralf
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  14. #13
    Themenstarter

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    Hallo,

    es handelt sich um 25 kHz Türschloss-Transponder von SimonsVoss.

    Die Handsender sind aktiv, die Empfänger passiv.

    Da die Haustür ein Automatikschloss bekommt möchte ich die Empfangs-Antenne des Empfänger-Relais in der Hauswand kurz vor der Türe plazieren, damit man beim nach Hause gehen "im Vorbeigehen" die Türe automatisch öffnen lassen kann. Dazu sollte die Reichweite nach Möglichkeit bei mind. 30 cm Abstand zur Wand liegen.

    Wenn ich euch richtig verstehe ist die Lage aufgrund des Passiven Empfängers relativ kritisch?

    Viele Grüße

    Johannes
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Ich stehe jetzt vor den folgenden Alternativen:
    - von innen bis zum letzten Außensteg des Steins bohren und die Antenne bis vor (von außen hinter) den letzten Steg schieben
    - durchbohren und die ca. 4 cm lange Antenne in den ca. 1 cm Putz und 2 cm des Außenputz legen
    - durchbohren und die Antenne parallel zur Wand im 1 cm Putz einputzen (ist aber bestimmt ohne Armierung, die nicht drüber passt, keine gute Idee)
    - von außen eine Gerätedose mit Plastik-Putzabdeckung im Mauerwerk setzen + armieren und die Antenne reinlegen.

    Welche der Varianten würde wohl am Besten für den Empfang sein?

    Und welche dann am Besten zu realisieren - wo doch Montag der Oberputz drauf kommt....

    Viele Grüße

    Johannes
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  17. #15
    Avatar von fmw6502
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    Also der Hersteller gibt sich sehr sparsam mit technishen Infos. Im Smartrelais-Handbuch steht

    Die Reichweite Transponder zu Smart Relais (Lesereichweite) beträgt max. 1,5 m,
    kann aber durch metallene Umgebung (insbesondere durch starke Magnetfelder oder
    Aluminium) gedämpft werden.
    Daher kann man vermuten, daß das bißchen Stein bei genau dieser Kombinatorik nichts ausmacht.

    Aber ist die Antenne für diese Einbauart freigeben d.h. ggfs. Feuchtigkeit, mechanische Beanspruchung...?

    Bist Du auch sicher, daß das Verfahren Deinen Anspruch auf
    damit man beim nach Hause gehen "im Vorbeigehen" die Türe automatisch öffnen lassen kann
    erfüllt. Der Transponder hat einen Taster...

    Wird gerne gemacht, damit man bewußt öffnet und die Tür nicht entriegelt wird, wenn ein Zutrittsberechtigter zufälligerweise in der Reichweite steht und ein Unberechtigter Zugang bekäme.

    Technisch ist Dein Wunsch sicherlich lösbar, aber leider verrät der Hersteller nur sehr wenig über sein vermutlich proprietäres System. Daher ist zu empfehlen, daß Du Deine Anforderungen dorten mal anfragst.

    Gruß
    Frank Martin
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