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U-Werte für T8-36,5 cm, Dach, Fenster sowie Heizungstechnik: Sinnvolles Dämmniveau?

Diskutiere U-Werte für T8-36,5 cm, Dach, Fenster sowie Heizungstechnik: Sinnvolles Dämmniveau? im Forum Mauerwerk auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    U-Werte für T8-36,5 cm, Dach, Fenster sowie Heizungstechnik: Sinnvolles Dämmniveau?

    Hallo liebes Forum,

    demnächst soll es mit unserem Neubau losgehen (Zeichnungen wurden hier schon diskutiert, kompakter Baukörper ohne Erker oder Gauben, Satteldach 50°, Kriechkeller)
    Bisher habe ich mir schon viele Gedanken um die Wärmedämmung der Gebäudehülle und Wärmeanlagentechnik gemacht.

    Die Umsetzung stelle ich mir im Moment wie folgt vor:

    Aussenwände: T8-36,5 cm, Innen Kalkputz, Aussen Leichtputz 2 cm, U = 0,21 W/m²K
    Fenster: Kunststofffenster mit Dreifachverglasung, Uw = 0,8 W/m²K
    Dach: Zwischensparrendämmung 24 cm WLG 035, U = 0,17 W/m²K
    Bodenplatte: 10 cm Dämmung unter Estrich, WLG 035, U = 0,31 W/m²K

    Wärmeanlagentechnik: Wärmepumpe mit Erdkollektoren, Fußbodenheizung in allen Räumen

    Meine Fragen
    1. Ist der gewählte Stein in der Kombination mit den restlichen Bauteilen eine gute Wahl?
    2. Ist der Dämmstandard der genannten Bauteile sinnvoll in Verbindung mit der Heiztechnik UND unter Berücksichtigung von Preis / Leistungsverhältnis?
    2.1. Kann also eine richtig ausglegte Wärmepumpe dementsprechend das Haus kostengünstig beheizen?

    Für konstruktive und fachmännische Antworten wäre ich dankbar.
    Ggf. liegen jemanden auch Erfahrungsberichte von einer ähnlichen Ausführung vor, der hiervon berichten kann.

    Grüße aus OWL
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  2. U-Werte für T8-36,5 cm, Dach, Fenster sowie Heizungstechnik: Sinnvolles Dämmniveau?

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  3. #2
    Avatar von fmw6502
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    Bei einem Haus ohne Keller würde ich über besseren U-Wert der Bodenplatte nachdenken.
    Sonstige Dämmwerte sind mE nicht besonders gut oder schlecht.

    Eine WP schafft das locker und günstig, sofern FBH auch entsprechend ausgelegt und Kollektor entsprechend dimensioniert ist. Genaueres kann man es mit der Heizlast/FBH-Auslegung sagen.

    Vergleich mal hier

    Gruß
    Frank Martin
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  4. #3
    Avatar von alex2008
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    musst halt mal vergleichen wie sich die Verluste auf die einzelnen Bauteile verteilen.

    Bodenplatte ist m.E. auch ein wenig dürftig. Da nimmt der U-Wert mit 4cm mehr Dämmung doch noch nen merklichen Hopps nach unten.

    Dach hat nur 0.17? Keine Untersparrendämmung vorgesehen?
    Gipskarton (oder was kommt unter die Sparren?) direkt auf die Sparren?

    Ansonsten würd ich mich mal um die Anschlüße und Übergänge der Bauteile kümmern.
    Einmal wegen Luftdichtigkeitskonzept, einmal wegen Wärmebrücken bspw. im Fensterbereich. Man gucke sich hierzu mal die Details unseres Gastgebers an.
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  5. #4
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    @ fmw: Danke für die Einschätzung und den Link.
    Grob verglichen mit euren Projekt würde unsere Haus dämmtechnisch (mit Wärmepumpe) einem Effizienshaus 55 entsprechen. Das ist doch ein guter Wert!

    Gibt es für Wärmedämmung unter dem Estrich eine Begrenzung der Dicke? 14 cm dürfte wohl noch unproblematisch sein. Der Estrich soll ggf. als Sichtestrich auf Zementbasis hergestellt werden.
    Alternativ WLG 030 läuft aber wohl auf PUR hinaus, und das ist m. W. auch um einiges teurer.

    @Alex: Dachaufbau: Gipskarton, OSB-Platte 24 cm Sparren mit Zwischendämmung, da drauf dann noch ´ne Gut*x-Platte, Konterlattung, Lattung und Ziegel. Da liegt der U-wert wohl etwas unter den angegebenen 0,17 W/m²K.

    Untersparrendämmung würde kostentechnisch doch nochmal ´ne Ecke teurer werden, möchte ich auch wegen lichter Raumhöhe nicht in betracht ziehen. Dann vll. lieber Sparrenhöhe vergrößern?
    Was sind denn noch handelsübliche Sparrenhöhen aus Vollholz?
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  6. #5
    Avatar von fmw6502
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    ob Eure Dämmung/Haustechnik für Eff-55 reicht, weiß ich nicht.

    Bedenke bitte beim Vergleichen, daß eine BoPla im Keller gegen eine wärmere Umgebung dämmt als eine ohne Keller. Daher wird sie im EnEV Nachweis mit einem Reduktionsfaktor Fxi "bevorteilt".

    Also frag Deinen Planer bzw. EnEV-Ersteller...

    Gruß
    Frank Martin
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  7. #6
    Avatar von alex2008
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    die Unterseite der Sparren wird doch auch verkleidet oder?
    Für Gipskarton bringt man dazu eine Unterkonstruktion quer zu den Sparren an
    Zwischen diese Konstruktion noch mal Dämmung kostet mit Sicherheit nicht die Welt.

    Jenseits von 24cm Sparrenhöhe könnten Stegträger interessant werden. Da ist dann aber wieder der Tragwerksplaner gefordert.

    14cm Dämmung unterm Estrich ist doch schon mal ein Wort. U-Wert dann wohl so bei 0.24
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  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  9. #7
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    ich glaub zwar nicht an stegträger (endlose untersuchungen und
    debatten ... ), aber an dachkonstruktionen, die mehrere anforderungen erfüllen.
    kommt natürlich drauf an, mit wem man baut, wer mit welcher intention
    plant, in welche richtung der bauherr sein orchester dirigieren lässt ..
    zumindest das thema "richtung" sollte (s.o.) mit nachdruck zu 30cm
    "gute dämmung" und einer nicht gar zu hirnrissigen holzkonstruktion gelenkt
    werden

    ich weiss nicht mehr, ob fmw mal zum besten gegeben hat, wie er
    zu seiner osb-tapete unterm dach gekommen ist - eigentlich ist planung
    ganz einfach
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  10. #8
    Avatar von fmw6502
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    @mls: hatte ich

    folge dem link zu "So geht's" in Beitrag #2 und von dort zur "Beispielsdiskussion"

    Gruß
    Frank Martin
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