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  1. #1
    Juche
    Gast

    Doppelter Boden

    Hallo,

    Ich hätte gerne eine zweite Meinung.

    Unsere Architekten haben vor eine vogespannte Hohlraumdecke zu nutzen. Soweit sogut. Immerhin wollen wir knapp 13 Meter ohne Stütze haben.

    Jetzt geht es um den Fußboden. Unsere Architekten würden gerne ohne Estrich bauen. Sprich einen Doppelten Boden. Stützen oben auf die vorgespannte Hohlraumdecke drauf und darauf dann Holzdielen. Hohlraum darunter ca 12 cm. Unter die Stützen kommt nich ein vibratioshemmendes Material. Ebenfalls in den 12 cm Hohlraum noch ca 5 cm Dämmmaterial.
    Vorteil, das man die komplette Installation sehr kostengünstig in den Boden legen kann und immer wieder ran kommt. ebenfalls günstigeres Bauen, da komplett auf den Estrich verzichtet werden kann und der Bau schneller geht, da keine Trocknungsphase für den Estrich vorhanden ist.

    Also folgenden Aufbau.

    Vorgespannte Hohlraumdecke
    Vibrationshemmendes Material
    12 cm unterkonstruktion (in den Hohlraum 5 cm Dämmung)
    Massiv Holzdielen

    Da dort natürlich keine FBH rein kann würde dies über die realisiert werden, indem in die vorgespannte Hohlraumdecke Heiz/Kühlelemente reinkommen um so die Decken zu heizen bzw im Sommer zu kühlen.

    Was haltet ihr von dem Vorschlag unseres Architekten?
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  2. Doppelter Boden

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  3. #2
    Wieland
    Gast
    Hohle Betondecke mit Heiz u. Kühlelementen hört sich zumindest aus der Ferne
    nach Kondenswasserbildung an u. unregelmässige Spannungen durch Ausdehnung,
    und zusammenziehen der Großflächigen Decke .

    Ansonsten frage ich mich auch warum unter dem Holzbelag nicht in voller
    Stärke gedämmt werden soll und weitere Hohlraüme unter dem Holzboden
    entstehen sollen.
    Das es leichter ist, wieder an die Installation zu kommen ist fragwürdig.

    Möglicherweise gibt es Refferenzobjekte u. Erfahrungen die die enormen Vorteile
    der vorgeschlagenen Lösung wiederspiegeln.

    Ich persönlich würde dazu tendieren die komplette Insallation unter der Decke
    zu plazieren u. die Hohle Stahlbetondecke / Röhrendecke vollständig vom
    heizen u. kühlen zu enkoppeln und eine entsprechende Abhängung der Decke
    vorsehen.


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  4. #3

    Registriert seit
    07.2010
    Ort
    Stuttgart
    Beruf
    cand.arch
    Beiträge
    39
    Reden wir hier über ein Wohngebäude oder über ein Bürogebäude ?

    In Büros mit weit überdurchschnittlichem Installationsumfang macht man so etwas, in einem Wohngebäude ist es unpassend.

    Aber selbst in normalen Grossraum- und Kombi-Büros tendiert man lieber zu einem Hohraumboden mit Estrich und Bodendosen, als zu einem Doppelboden.
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  5. #4
    Juche
    Gast
    Hallo,

    Nein wir reden hier über ein EFH. unser architekt meinte halt das das sinnvoll wäre da so alle Installationen wie Wasser Strom, EIB, etc leicht und günstig verlegt werden könnte. Dazu wollte er alle Steckdosen, etc hauptsächlich in den Boden legen und möglichst wenig in die Wände. Ebenfalls spart man sich die Kosten für den Estrich und die Zeit zur Trocknung, da wir unser EFH sonst auch schon in Betonfertigteilen bauen lassen. Wahrscheinlich Liapor.

    Aber auch wir fanden das sehr merkwürdig und wollten deshalb hier mal Nachfragen. Bei den Wänden ist es kein Problem, dass finden wir gut. ebenfalls wollen wir dort schon im Vorhinein alle UP Dosen im Werk setzen lassen und alle Leerrohre verlegen lassen. Wie gesagt Gedanken machte uns der Boden.

    Was meinst du mit Hohlraumboden mit Estrich? Sprich normaler Estrich und dann einen Hohlraum und darüber dann auf Stützen den normalen Boden?
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