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Gaube: muss unschöne Spenglerarbeit hingenommen werden?

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  1. #1

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    Gaube: muss unschöne Spenglerarbeit hingenommen werden?

    Hallo,
    bei unseren Gauben dachte ich, dass die Frontverblechungen noch nicht fertig sind, weil man so unschöne Nieten sieht. Nun teilte uns der GU aber mit, dass dies so bleiben soll.
    In der Bauleistungsbeschreibung ist zu den Spenglerarbeiten nichts genaues vermerkt.
    Entspricht so eine Ausführung überhaupt dem Stand bzw. den Regeln der Technik? Weiß da vielleicht jemand Näheres? Ästhetisch finde ich es nämlich recht unbefriedigend.
    Das Doppelhaus hat 6 Gauben und alle sind so ausgeführt.
    Vielen Dank für Tips / Meinungen!

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  2. Gaube: muss unschöne Spenglerarbeit hingenommen werden?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    hallo
    und warum krieg ich beim anklicken des bildes die folgende meldung:

    gunther1948, Sie haben keine Rechte, um auf diese Seite zuzugreifen. Folgende Gründe könnten z.B. dafür verantwortlich sein:

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    grübel, grübel

    gruss aus de pfalz
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  4. #3
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    sorry, hatte das Bild als "privat" markiert.

    Jetzt müsste es aber gehen.

    Meinungen zu den Spenglerarbeiten, insbesondere zu den Schraubenköpfen / Nieten erbeten.
    Danke!
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  5. #4

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    OMG...

    Der Spengler gehört an den Firstsparren genagelt. MAN, sieht das grottenhässlich und schlampig aus! Das geht meiner Meinung nach problemlos ohne diese SChrauben...

    Ich bekomme die Krise wenn ich solche Arbeiten sehen muß, ich bastel solche Fensterverkleidungen total gerne und dann seh ich so was hingerotztes *heul*
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  6. #5
    Themenstarter

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    Ja, ich finds auch nicht schön wie es ist. Aber ob das reicht, um eine Nachbesserung zu verlangen?

    Entspricht so eine Ausführung überhaupt dem Stand bzw. den Regeln der Technik?
    Wenn nicht, wäre dies auf jeden Fall Grund für eine Mängelrüge / Nachbesserung.
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  7. #6
    wasweissich
    Gast
    dürfte davon abhängen , was wie bestellt war .......
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  8. #7
    Themenstarter

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    Aus der Bauleistungsbeschreibung:

    "Die Dachüberstände/Gauben werden am Ortgang und der Traufe je nach Darstellung in den Vertragsplänen verschalt. Gauben und Holzständerwerk werden außenseitig mit Faserzementplatten verkleidet, verputzt oder mit Blech verkleidet.

    Die halbrunden, vorgehängten Rinnen sowie die senkrechten Fallrohre und Formstücke bestehen aus Titanzink natur. Die Fallrohre werden bis zum Anschluss an die Grundleitungen geführt."

    Im Werkplan stehen leider keinerlei Anweisungen zur Gaubenausführung.
    Also stellt sich nur die Frage, ob so eine Ausführung überhaupt dem Stand bzw. den Regeln der Technik entspricht...
    Weiß da jemand näheres?
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  9. #8

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    @ Ruppi

    Herzlichen Glückwunsch, Du bist im besitz der miserabelsten Spengler/Klempner Arbeit die ich jemals gesehn habe.

    Was mir jetzt mal so auf den ersten Blick auffällt ohne weitere Bilder von den Details zu sehen:

    * Die Klempner Fachregeln verbieten ganz klar die offene verschraubung von Abdeckungen und Verkleidungen.

    * Bei einer Zinkverkleidung dieser Gaube hätte eine Verkleidung mit Winkelfalztechnik zum tragen kommen müssen, oder zumindest mit hilfe von Einsteck- und Einhangprofilen gewährleistet werden müssen das eine verdeckte Befestigung möglich ist.

    * Desweiteren fällt mir das fehlen einer Fensterbakn aus Zink, oder ggf. Alluminium auf.

    *Bei dem stümperhaften Brustersatz (vorderer Übergang Ziegelfläche zur Gaubenfront) bin ich mir sicher das dort Wasser eindringen wird, da dort sicherlich weder ein Überhangstreifen als Troftkante, noch ein Kompessionsband zwischen Zink und Fenster vorhanden ist.
    eine Versiegeling zwischen Zink und Fenster ist nicht ausreichend da es zur einer Oxidation zwischen dem Zink und der Versiegelung kommt.

    * unter anderem fehlt auch recht und links an der Gaube die Dachrinne, da diese bei Walmgauben umlaufend (3 Seiten) zu montieren ist.


    Weitere Bilder würde mit sicherheit noch mehr Fehler ans Licht bringen.

    Ich empfehle hier dingenst einen Sachverständigen für Dachdecker und Spengler/Klempner Arbeiten einzuschalten.
    Einen entsprechenden Sachverständen kann Dir die entsprechende Dachdeckerinnung vermitteln.

    Alles andere wäre reine Zeitverschwendung da jemand, der solche Arbeiten abliefert eindeutig keinerlei Ahnung von dem hat, was er da abliefert.

    Nur zum Vergleich:
    Eine ordnungsgemäße Verkleidung mit Zink hätte etwa wie im Anhang aussehen müssen.......
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  10. #9

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  11. #10
    Avatar von Dachi
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    Zitat Zitat von Jim Knopf Beitrag anzeigen
    @ Ruppi

    Herzlichen Glückwunsch, Du bist im besitz der miserabelsten Spengler/Klempner Arbeit die ich jemals gesehn habe.
    Glaub ich nicht mal! Habe ich schon andere gesehen.

    * Die Klempner Fachregeln verbieten ganz klar die offene verschraubung von Abdeckungen und Verkleidungen.
    Das zeigst Du mir mal bitte wo das geschrieben steht!! Ich lese das anderst!
    * Bei einer Zinkverkleidung dieser Gaube hätte eine Verkleidung mit Winkelfalztechnik zum tragen kommen müssen,Sagt WER! Du? oder zumindest mit hilfe von Einsteck- und Einhangprofilen gewährleistet werden müssen das eine verdeckte Befestigung möglich ist. Das wäre die optisch bessere Variante gewesen

    * Desweiteren fällt mir das fehlen einer Fensterbakn aus Zink, oder ggf. Alluminium auf.Mal dran gedacht, das dies nicht die Leistung des DD ist?

    *Bei dem stümperhaften Brustersatz Geb ich Dir recht, geht besser (vorderer Übergang Ziegelfläche zur Gaubenfront) bin ich mir sicher das dort Wasser eindringen wird,Muss nicht, kann aber. Die Abkantung hätte länger sein können. da dort sicherlich weder ein Überhangstreifen als Troftkante, noch ein Kompessionsband zwischen Zink und Fenster vorhanden ist.
    eine Versiegeling zwischen Zink und Fenster ist nicht ausreichend da es zur einer Oxidation zwischen dem Zink und der Versiegelung kommt.Wo siehst Du eine Versiegelung o.ä.? Was Oxidiert da?

    * unter anderem fehlt auch recht und links an der Gaube die Dachrinne, da diese bei Walmgauben umlaufend (3 Seiten) zu montieren ist.musst Du mir auch zeigen wo das steht.


    Weitere Bilder würde mit sicherheit noch mehr Fehler ans Licht bringen.

    Ich empfehle hier dingenst einen Sachverständigen für Dachdecker und Spengler/Klempner Arbeiten einzuschalten.
    Einen entsprechenden Sachverständen kann Dir die entsprechende Dachdeckerinnung vermitteln.

    Alles andere wäre reine Zeitverschwendung da jemand, der solche Arbeiten abliefert eindeutig keinerlei Ahnung von dem hat, was er da abliefert.

    Nur zum Vergleich:
    Eine ordnungsgemäße Verkleidung mit Zink hätte etwa wie im Anhang aussehen müssen.......Sieht optisch gut aus die Verkleidung, aber das Blei gefällt mir widerum überhaupt nicht!
    a- hätte man da Blei-Plus nehmen "müssen" (da Du dieses Wort ja so gerne nutzt!)
    b- sehen die Nocken teilweis etwas zu kurz geraten aus.
    Optisch gefällt mir die Ausführung der Gaube auch nicht. Das eine direkte Befestigung verboten ist, dementiere ich jetzt mal.
    Wenn ich die "Fachregeln für Metallarbeiten für DD" lese, sehe ich unter 3.4.1 (2) kein Problem bei direkter Befestigung.
    Wenn die richtigen Schrauben verwendet worden sind!
    Sicher kann man darüber streiten.
    Was mir mehr ins Auge fällt, ist die Anzahl der Rinneisen an der Gaupe bzw. deren Abstand untereinander. Der sieht mir etwas zu groß aus.

    Ansonsten stimme ich "wasweissich" erst mal bei!
    Was wurde beauftragt und wie!!
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  12. #11

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    *MUAHAHAHAHA*

    DIE Sparmaßnahme hab ich noch gar nicht gesehen gehabt ...

    NOCH weniger wäre ja wahrlich nicht gegangen...

    Da freut sich aber der Schnee, wenn er mal eben im Vorbeigehen die Rinne mitnehmen kann ohne viel Arbeit zu haben...
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  13. #12
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    Es wurde eine Doppelhaushälfte mit Walmdachgauben beim GU bestellt.
    Zur Gaubenverkleidung mit Titanzink wurde nichts genaueres festgelegt. Diese müssen lt. Vertrag aber nach dem Stand und den Regeln der Technik ausgeführt werden (DIN, VOB).
    Ist dies nun so geschehen?
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  14. #13
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    oha

    Moin,

    da sieht nicht nur die Gaubenbekleidung schrottig aus, die vom Kamin gleich mit.

    Weshalb eine Dachrinne nur an der Stirnseite und nicht an den beiden anderen?

    Zitat:Aus der Bauleistungsbeschreibung:

    "Die Dachüberstände/Gauben werden am Ortgang und der Traufe je nach Darstellung in den Vertragsplänen verschalt. Gauben und Holzständerwerk werden außenseitig mit Faserzementplatten verkleidet, verputzt oder mit Blech verkleidet."


    Das ist eine reine Funktionalbeschreibung, bei der der Anbieter alle Tore offen hat.
    Wenn er dann sich für eine der Möglichkeiten entscheidet, dann aber auch bitte den aRdT entsprechend.
    Und hier greift wohl nur die Fachregel für Metallarbeiten im Dachdeckerhandwerk, da wir keine explizite Regel für Außenwandbekleidungen aus Metallen haben. Wobei ohnehin gerne darüber diskutiert wird, ob Bekleidungen von solch kleinen Gaubenwangen und -stirnseiten als Fassade gelten.

    Auch in Sachen der Befestigung ist das alles soooo einfach nicht zu beantworten.

    Aber aussehen tut das.....*mit Grausen abwende*

    Grüße

    stefan ibold
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Hallo,
    fairerweise muss man dazu sagen, dass noch die Führungsschienen für die Rolläden fehlen. Diese werden dann die Nieten / Schraubenköpfe verdecken. Oben kommen noch Rollokästen hin.
    Die seitliche Ausführung wurde in Falztechnik vorgenommen.

    Dass die vordere Übergang Ziegelfläche zu Gaubenfront nicht in Ordnung ist, hat der GU ohne Ausflüchte zugegeben. Dies wird nachgebessert.
    Ansonsten hält er die Ausführung aber für in Ordnung und den Regeln der Technik entsprechend.

    Der mit der Qualitätsüberwachung beauftragte Architekt hat sich die Gauben mit einem befreundeten Spenglermeister zusammen angesehen und ist nun der Meinung, dass unsere Ausführung zwar nicht schön sei, aber dennoch den Regeln der Technik entsprechen würde. Er hat wohl mal einen ähnlichen Fall gehabt, wo dann ein Sachverständiger der Innung eingeschaltet wurde und dieser recht überraschend darauf bestand, dass alles ok so sei. Generell würde die Innung wohl soweit möglich ihre Handwerker decken...

    Wie sollen wir also weiter vorgehen?
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Ruppi Beitrag anzeigen
    Hallo,
    fairerweise muss man dazu sagen, dass noch die Führungsschienen für die Rolläden fehlen. Diese werden dann die Nieten / Schraubenköpfe verdecken. Oben kommen noch Rollokästen hin.
    ..wetten dass nicht!

    Ich würde mal davon ausgehen, dass die Rollädenkastenaussenmaße der Fensterbreite entsprechen.....
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