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  1. #1

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    1

    (Alp)traum DHH an der Nordsee

    Hallo,

    hoffe ich bekomme hier ein paar wertvolle
    Tips. Bin inzwischen am Ende meiner "Weisheit".

    Neubau an der Nordsee mit Keller, der hier auf den Inseln
    oft als Wohnraum mitgenutzt wird. Die Bauübergabe war im August
    2009.
    Es gab viele Beanstandungen. Unter anderem war die Heizung nicht
    funktionstüchtig installiert, und sie schaltete immer wieder auf Störung.
    Also, heizen, damit der Bau trocken wird war zunächst kaum möglich.
    Es handelt sich um ein Ferienhaus, so daß ich nicht ständig
    vor Ort bin. Natürlich macht das die Sache nicht einfacher.
    Also, der Kellerraum, der als Arbeitszimmer geplant ist, ist naß, jetzt
    vielleicht feucht.
    Es liefen im September 2010 große Entfeuchtergeräte, die zunächst auch
    wirkten. Nach 2 Wochen stieg die Feuchtigkeit am/ im Mauerwerk
    wieder an. Messungen wurden mit einem sogen. Pinlessgerät durchgeführt.

    Der Raum ist mit Glasfaser tapeziert, die z.T. auch wieder entfernt wurde,
    damit die Wändebesser "atmen" konnten. Der Boden ist Eiche Parkett, die Fußleisten wurden wieder entfernt und waren naß und stark verschimmelt.
    Das Parkett wurde erst verlegt, als die Messungen des Estrichs akzeptabel
    waren.

    Trotz Fachfirmen und Bausachverständigen konnte die Ursache für die Nässe
    nicht festgestellt werden. Es wird behauptet es wäre Restfeuchte vom Neubau. Der Bau steht in Wanne.
    Kann das sein, nach so langer Zeit? Soll ich wie empfohlen noch die
    restliche Glasfaser entfernen lassen?
    Seit über 2 Wochen bin ich vor Ort und lüfte und heize "systematisch".
    Zunächst wieder Besserung, bis jetzt am Wochenende die Werte wieder
    um 20% schlechter wurden.
    Ich bin inzwischen sehr verzweifelt. Will
    heute ein kleines Entfeuchtungsgerät aufstellen.

    Was kann ich noch sinnvolles! tun, um den Raum endlich bewohnbar zu machen. Kann unmöglich noch mehr Geld ausgeben für irgendwelche nichtsbringende Maßnahmen.

    Würde mich freuen, wenn ich hier ein paar Tips bekomme.

    Viele Grüße
    Muffin
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  2. (Alp)traum DHH an der Nordsee

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    Mit einem Betonbauwerk aus Beton, hier WW, werden enorme Mengen an Wasser eingebaut, die nur allmählich ausdiffundieren. Bis zum Eintritt der Ausgleichsfeuchte kann es mehrer Jahre dauern. Hier wird die Entfeuchtung behindert durch die Glasfasertapete, die nicht das Atmen der Wände, sondern das Austrocknen der Wände behindern.

    Die wieder ansteigende Feuchtigkeit nach Trocknung könnte mit nachstoßender Feuchtigkeit zu erklären sein. Denkbar sind aber auch Leckagen in der WW.

    In einem ähnlichen Fall in D´dorf habe ich das durch Kernbohrungen klären lassen. Es wurden Bohrkerne entnommen und deren Feuchtegehalt gemessen. Die Bohrkernentnahme hat die die überhöhte Restfeuchte des Betons bestätigt. Danach wurde rund 3 Monate getrocknet und ist jetzt in Ordnung.
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  4. #3
    Avatar von micha2412
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    Darf ich fragen was ein

    " Pinlessgerät" ist ?????
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  5. #4

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    Zitat Zitat von micha2412 Beitrag anzeigen
    Darf ich fragen was ein

    " Pinlessgerät" ist ?????
    Halt ein Gerät ohne Pins, also Messspitzen.

    Z.B. sowas http://sefram.testoon.com/produit.ph...36&LAN_CODE=DE
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  6. #5
    Avatar von micha2412
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    Logisch.... da war ich aber

    Danke!

    Also das übliche Kugelkopfmessgerät.
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