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  1. #1

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    gegossene Betontreppe schallentkoppelt?

    Hallo Forum,
    wir haben im Rahmen unseres Hausbaus von unserem GÜ eine Betonfertigteiltreppe (gerade 180° Podesttreppe) zwischen den Geschossen verlangt.
    Unsere Gründe für die Betonfertigteiltreppe:
    1) schallentkoppelte Ausführung und durch Massivbau keine Eigenschwingung im Vergleich zu Metalltreppe (wir haben sehr lebendige Kinder)
    2) Durch die Fertigteile ist der Aufwand beim Verspachteln (Eigenleistung) überschaubar.
    3) Der Aufwand für Ausgleich auf den Stufen vermutlich geringer (Treppenbelag ist auch Eigenleistung)

    Jetzt hat der GÜ (sein Rohbauer) die erste Treppe entgegen Vertrag mit Holzteilen selbst gegossen. Von Schallentkopplung ist nichts zu sehen, die Stufen sind an den Trittflächen nur mäßig eben und die Unterseiten sind nicht mehr zu verspachteln, sondern zu verputzen, da extrem rauh von der Bretterverschalung.

    Meine Fragen an Euch:
    a. Ist die gegossene Treppe noch irgendwie zu entkoppeln?
    b. Ist das überhaupt noch aRdT? Sowas muß doch mE generell an den Auflagern und den wandberührenden Wangen entkoppelt werden?
    c. Sollte ich im Sinne des weiteren Baufortschritts diese Treppe in den Keller so akzeptieren (GÜ muß jedoch verputzen und Stufen ausgleichen) und bei den zwei weiteren die beauftragte Ausführung einfordern oder die Treppe rückbauen lassen?

    Danke und Gruss
    tata
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  2. gegossene Betontreppe schallentkoppelt?

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  3. #2
    Baufuchs
    Gast
    Entscheidend ist, was ihr vertraglich hinsichtlich der Treppe vereinbart habt.

    Ist die Schallentkopplung beauftragt?
    War ausdrücklich Fertigteiltreppe vertraglich vereinbart?
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo Baufuchs,

    die Entkopplung ist nicht explizit beauftragt worden. Im Vertragstext ist aber explizit eine "Betonfertigteiltreppe" bestellt. Daher ja meine Frage, ob eine Entkopplung in dem Fall nicht ARdT ist.
    Dazu muß ich vielleicht noch anmerken, daß wir mehrfach auf die Motivation für die Wahl einer Betontreppe hingewiesen haben. Zusätzlich ist im Keller eine Einligerwohnung geplant und das Haus samt Treppenhaus für eine spätere Teilung in 2 Etagenwohnungen vorbereitet, was wir mit dem GÜ besprochen und geplant haben. Hier gilt ja evtl. eine strengere Schallschutzregel als für ein reines EFH?

    Danke und Gruß
    tata
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  5. #4
    Wieland
    Gast
    Das Thema wurde hier schon ausgibig behandelt kann leider den Thread
    nicht finden.

    Grüße
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  6. #5

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    161
    Eine nachträgliche Schallentkopplung des Massivtreppenlaufs von den Geschoßdecken dürfte mit vertretbarem Aufwand kaum noch möglich sein. Man könnte aber u.U. den Treppenbelag vom Treppenlauf entkoppeln und hätte so einen ähnlichen Effekt.
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